Trainingszeiten:

Mittwoch: 17:00 – 18:30 Uhr

Waldsporthalle

Freitag:    17:00 – 18:30 Uhr

Waldsporthalle

 

Trainingszeiten:

Montag:   16:30 – 18:00 Uhr 

Waldsporthalle

Dienstag: 16:30 – 18:00 Uhr 

Waldsporthalle

Trainingszeiten:

Montag:   16:30 – 18:00 Uhr 

Waldsporthalle

Dienstag: 16:30 – 18:00 Uhr 

Waldsporthalle

TSG Münster : JSG Hofheim/Kriftel

 

 

 

15.11.2021

Danke!

Passend zu den ersten Heimspielen der mD-Jugenden wurden unsere Jungs mit Trainingsjacke und Aufwärmshirt von unseren Sponsoren Optik Knauer und WACKADOO ausgestattet.

 

Die Jungs sagen:  Herzlichen Dank! 

 

 

2021-11-15 mD
Mit neuen Jacken und Aufwärmshirts: die Jungs der D-Jugend

 

 

 

25.10.2021

 

Süwag Energie-Jugendcup der männlichen D-Jugend 2021

Spannung pur in Kriftel – Handball als alternative Stromgewinnungsform zugelassen!

 

Endlich! Dieses eine Wort durchdrang – neben dem Duft der inzwischen obligatorischen Handdesinfektion am Einlass – förmlich jede Ritze der Kreissporthalle in Kriftel. Dank des durchdachten Hygienekonzepts konnten sich unsere Jungs der D1 und D2 endlich wieder zum Kräftemessen mit anderen Mannschaften der Region treffen. Nach einer nicht nur gefühlten Ewigkeit ohne Süwag Energie-Cup lag eine Spannung und Vorfreude in der Luft, wie man sie sich auch als Zuschauer schon so lange wieder gewünscht hat. 

Den Auftakt machte die D1, die in ihrem ersten Spiel gegen Schwalbach-Niederhöchstadt nicht nur gegen die starke Unterstützung der hochmotivierten Fans, sondern offensichtlich auch gegen die eigene pubertäre Müdigkeit zu kämpfen hatte… Schwalbach stand gut und konnte durch seinen strukturierten Spielaufbau zahlreiche Chancen verhindern, nutze die eigenen Angriffe effizient und blieb so über den gesamten Spielverlauf im Gespräch. Wenn man als Zuschauer gedacht hatte, es wäre ein Kaffee zum Aufwachen nötig, wurde man hier eines Besseren belehrt: Mit einem 13:13 – bei dem es durch Jonas’ Siebener-Pech in der letzten Minuten auch blieb – wurde man direkt zurück in die Handballwelt katapultiert, die man so lange vermisst hatte…

Nachdem sich die D2 trotz ausgeprägter Laufarbeit gegen die Tempogegenstöße der BIK Wiesbaden nicht so recht wehren konnte, musste Schwalbach-Niederhöchstadt gegen die Mannschaft des TSV Pfungstadt antreten. Die Südhessen waren den Jungs der D1 aus einem Freundschaftsspiel vor wenigen Wochen in wörtlich zu nehmender schmerzhafter Erinnerung geblieben (3 Wochen Gips für Luca) und auch Schwalbach-Niederhöchstadt wurde durch ein für eine D-Jugend durchaus körperbetontes Spiel schnell aus dem Tritt – oder besser “zu Fall” – gebracht. Schwalbach-Niederhöchstadt konnte jedoch einige Lücken zum Ende des Spiels nutzen, sodass sie das Spiel mit drei Toren Rückstand 12:15 gegen Pfungstadt abschließen konnten. Die BIK Wiesbaden, die im Anschluss in einem disziplinierten und fairen Spiel auf Hanau traf, unterlag mit unaufgeregten 8:12, sodass zum ersten Mal an diesem Morgen ein wenig Dampf aus dem Krifteler Druckkessel abgelassen werden konnte.

Doch die friedliche Morgenstimmung währte nicht lange: Beim Spiel der D1 gegen Pfungstadt war die Professionalität und Klarheit des Referees ein Segen für den auch hier wieder sehr körperbetonten Spielverlauf. Ein großer Dank gebührt hier Michael Kilp, der nicht nur die Spieler beider Mannschaften immer wieder auf den rechten Pfad des Handballspiels zurückbrachte, sondern auch den Trainer des TSV Pfungstadt in die Schranken zu weisen wusste. In 20 Minuten drei gelbe Karten, fünfmal 2 Minuten für die Südhessen – die man in der D-Jugend ja noch durch einen Auswechselspieler ausgleichen kann – und fünf Siebenmeter (davon vier für die TSG) sagen mehr als tausend Worte. Im “Wimpernschlagfinale” gehen unsere Jungs mit einem von der gesamten Halle getragenen und den Spielern aller anderen Mannschaften lautstark unterstützen 12:11 aus der Partie. Die Vorrunde endet mit einem Spiel der D2 gegen die HSG Hanau, die es der TSG Münster alles andere als leicht macht und jede Möglichkeit auf ein Tor konsequent unterbindet.

Die beiden Halbfinale starteten mit dem Spiel der TSG Münster I gegen die BIK Wiesbaden. Hier zeigt die Mannschaft schöne Spielzüge am Kreis, deren Ideen zwar nicht immer zum Abschluss führten, aber den “Adler” nach seinem Torwurf endlich wieder befreit über das Feld fliegen ließen. Im letzten Drittel des Spiels ging es dann zwar etwas ruppiger zu, dennoch behielten die Jungs Überblick und Nerven, sodass sie ihr Halbfinalschiff mit 11:6 in den sicheren Hafen fuhren. 

Das zweite Halbfinale entwickelte sich – auch ohne Beteiligung Münsters – zu einem spannenden Krimi voller Emotion und Leidenschaft in dem zwei Trainerphilosophien aufeinandertrafen, oder anders formuliert: Wer schreit, hat nicht immer Recht… Die HSG Hanau spielte klassisch aus dem Rückraum, was Pfungstadt durch körperbetonte Nähe zu Rechts und Links und die damit verbundene Härte auszugleichen versuchte. Doch wie man in den Wald ruft, so schallt es heraus: Auch hier sind fünfmal 2 Minuten, vier gelbe Karten und ein – verwandelter – Siebener Ausdruck des Kampfs um den Einzug ins Finale. Hanau gelang es immer wieder an Pfungstadt heranzukommen und es blieb lange bei 2 Toren Differenz, doch beflügelt durch die Halle gelang ein, den Gebrüder Grimm ebenbürtiges, Handballmärchen mit einem 11:11 zum Schlusspfiff. Dann: Verlängerung, Sudden Death. Die Spannung in der Halle hätte die Süwag ohne Probleme in das Netz einspeisen können. Denn was jetzt folgte waren zwei Minuten und zehn Sekunden die über Sieg oder Niederlage entschieden – es brodelte in der Halle und mit einem 12:11 entschied Hanau den Einzug ins Finale für sich.

Das Spiel um Platz 5 bestritten Schwalbach-Niederhöchstadt und die D2. Schwalbach machte schon weit vor dem 9er zu und nutze fast jede Gelegenheit zu Tempogegenstößen, gegen die wenig auszurichten war. Beim Spiel um Platz 3, das Pfungstadt und Wiesbaden bestritten, merkte man beiden Mannschaften an, dass jetzt schon einiges an Spielzeit in den jugendlichen Knochen steckte. Das Spiel startete rechte temporeich, doch trotz schöner Ideen fehlte es an Kraft auf beiden Seiten, auch wenn Pfungstadt in der 2. Hälfte noch einmal versuchte, Tempo und Druck aufzubauen. Mehr als ein 8:5 ist am Ende nicht mehr drin.

Im Finale trafen nun Münster I und Hanau aufeinander, die sich im Turnierverlauf bisher nicht begegnet waren. Hanau warf an und verwandelte nach 15 Sekunden ihren ersten Angriff bereits zum 1:0, was die D1 nach 30 Sekunden beantwortete. Die Duftmarken waren gesetzt und so mobilisierten beiden Mannschaften noch einmal alle konditionellen und taktischen Kräfte. Das Zusammenspiel der Hanauer wurde – wann immer möglich – von der Abwehr der Münsterer unterbunden, das Tempo verlangsamte sich – sicherlich auch hier durch die Spiele, die beiden Mannschaften schon in den Knochen steckten – merklich. Hanau stellte um, worauf Münster mit Verzögerung reagiert; gut dass Noel in solchen Situation im Tor seine Qualitäten unter Beweis stellen kann, wenn es darauf ankommt. Doch unsere Jungs reagierten schnell, stellten sich auf die neue Situation ein und so stand es beim Schlusspfiff 16:13 für unsere Jungs aus Münster, die als Sieger aus dem Süwag Energie-Cup 2021 hervorgingen.

Vielen Dank an dieser Stelle an die Schiedsrichter Michael Kilp und Tim Dreier, die einen großen Anteil daran hatten, dass dieses erste handballerische D-Jugend Großereignis seit zwei Jahren in geordneten und fairen Bahnen ablief. Ein Dank auch an alle Helferinnen und Helfer im Hintergrund – es war ein schöner Samstagvormittag in Kriftel.

Eine Bitte aus leidgeplagter Vaternase hätte ich am Ende doch noch: Das Sieger-T-Shirt ist super, aber das Duschgel für den 2. Platz hätte auch den pubertierenden Siegern aus Münster sicherlich gut getan… 

 

 

 

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Platz1 und 6 für die D-Jugend der TSG Münster beim Süwag-Energie-Jugendcup 2021

 

 

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