28.10.2019

Platz 4 für Beach & da Gang

 

 

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Beim EHF Champions-Cup 2019 in Catania auf Sizilien erreichten die Beachhandballer der TSG Münster mit dem Team Beach & da Gang den vierten Platz.  Nach Platz 7 im Vorjahr eine deutliche Steigerung des Deutschen Meisters, der sich damit zur Spitze des europäischen Beachhandballs zählen kann.

Nach einer spannenden und erfolgreichen Vorrunde, in der sich die Münsterer gegen die skandinavischen Meister aus Dänemark und Norwegen sowie gegen den französischen Meister als Gruppenzweiter für die Runde der letzten acht Teams qualifizierten, traf das Team Beach & da Gang im Viertelfinale auf die kroatische Mannschaft MHC Dubrava. In einem packenden Spiel, das erst im dritten Satz durch Shoot-Out entschieden wurde (20:16, 12:19, 5:4) entwickelten sich Torhüter Tobias Geske und Julian Schuster als letzter Werfer zu den Matchwinnern. “Tobi sichert uns den Sieg”, so Nationalspieler Bastian Schwarz gegenüber der Presse. “Auch in der ersten Halbzeit war er überragend.” Mit dem Einzug in das Halbfinale hatte der Deutsche Meister das Vorjahresergebnis bereits übertroffen und das vor Turnierbeginn selbst gesteckte Ziel erreicht.

Im Halbfinale gegen Pinturas Andalucia BM Playa Sevilla, einer spielstarken und mit vielen spanischen Nationalspielern bestückten Mannschaft, waren die Männer um Kapitän Marc Kunz dann aber dem spanischen Meister unterlegen und verloren das Match mit 0:2 (12:22, 20:24). “Leider verlieren (wir) im Halbfinale beide Halbzeiten. Respekt – sie waren auch einfach einen Tick besser!”, so der Deutsche Meister anschießend auf seiner Facebook-Seite. 

Im kleinen Finale zum Abschluss gelang Beach & da Gang der eigenen Einschätzung nach mit einer miserablen Wurfquote nur noch das wohl schlechteste Spiel des Turniers. Erneut ging es gegen den französischen Meister vom Team Tchatcheur, gegen den man in der Vorrunde noch gewonnen hatte. Mit 0:2 (8:24, 18:21) musste man den Franzosen den dritten Platz und damit die Bronzemedaille überlassen.

Nach der ersten Enttäuschung über die verpasste Medaille konnten die Münsterer dann aber doch ihren Erfolg mit der gesamten internationalen Beachfamilie ausgiebig feiern. Mit Platz 4 vermochte Beach & da Gang nach dem erneuten Gewinn der Deutschen Meisterschaft zum Abschluss der diesjährigen Beachhandballsaison ein internationales Spitzenergebnis einzufahren. 

Nun heißt es, den Schalter wieder umzulegen, und auch in der Halle für Erfolge zu sorgen. Bereits am Freitag, dem 01.11.2019, trifft die in der Halle von Coach Alexander Adamski betreute Mannschaft der TSG Münster in der Oberliga Hessen auf den Aufsteiger von der HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim. Um 20:15 Uhr in der heimischen Eichendorffhalle heißt es dann, 60 Minuten konzentriert zu agieren und zu kämpfen, um sich endlich mit einem doppelten Punktgewinn auch vor eigenem Publikum für die Unterstützung der Fans zu bedanken.

 

 

 

2019-10-28 Marc Kunz EHF Champions Cup

Kapitän Marc Kunz vom Team Beach & da Gang beim EHF Champions Cup 2019

 

22.10.2019

Beach & da Gang beim EHF Champions-Cup 2019

 

Von Donnerstag, dem 24.10.2019, bis Sonntag, dem 27.10.2019, findet der EHF Champions Cup in Catania auf Sizilien (Italien) statt. Und die Münsterer Mannschaft Beach & da Gang hat sich hierfür mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft 2019 in Berlin qualifiziert. Abteilungsleiter Stefan Dobhan: „Wir sind stolz, dass unsere Jungs den deutschen Beachhandball beim Champions Cup auf europäischer Bühne vertreten“.  

16 Mannschaften aus 14 Nationen bei den Männer und 13 Teams bei den Frauen sind in Sizilien am Start. Seit 2014 wird der DHB durch den Deutschen Meister vertreten. Wie im Vorjahr ist aber auch 2019 Deutschland ebenso wie Kroatien doppelt vertreten. Somit hat sich neben unseren Jungs von Beach & da Gang auch der deutsche Vize-Meister BHT Hurricanes für die “Champions League des Beachhandballs” qualifiziert.

Der deutsche Meister Beach & Da Gang spielt dabei in der Vorrundengruppe D gegen den dänischen Meister Rodby HK, denn französischen Meister vom Team Tschatheur sowie den norwegischen Meister vom Team ROS. In vier Vorrundengruppen von jeweils vier Mannschaften werden die acht Teilnehmer des Viertelfinals ermittelt.

Nach zwei knappen Niederlagen im Viertelfinale und im ersten Ausscheidungsspiel der Plätze 5-8 jeweils erst im Shootout belegten unserer Jungs im vergangenen Jahr Platz 7 auf der italienischen Insel, ließen dabei aber noch einige namhafte Teams hinter sich. Diesen Erfolg will man zumindest wiederholen. Voraussetzung für das Erreichen des Viertelfinals ist eine ähnlich starke Vorrunde wie im vergangenen Jahr,  sind sich die Jungs um die Gebrüder Kunz sicher. Gewinner des Champions Cup 2018 und somit Titelverteidiger ist die kroatische Mannschaft Delano Zagreb, die sich im letztjährigen Finale gegen die russische Mannschaft Ekaterinodar Krasnodar durchsetzten konnte.

Nach Informationen des italienischen Veranstalters können die Spiele in einem Livestream der EHF auf  ehfTV verfolgt werden.

Dass sich der Beachhandball in den vergangenen Jahren immer weiter etabliert hat, dieser Tatsache trägt auch der Online Pressedienst “handball-world” Rechnung. Seit Jahren begleitet handball-world den Beachhandball und widmet der spektakulären Sandvariante erneut einen Tag des Beachhandballs. Wie die Redaktion auf ihrer Internetseite mitteilt, wird der 23. Oktober 2019 ganz im Zeichen des Beachhandballs stehen, wobei die Vorberichterstattung zum Champions Cup einen wichtigen Teil einnehmen wird.

 

 

 

12.08.2019

Deutsche Jugend Meisterschaften Beachhandball 2019:  TSG Beachmannschaften erfolgreich

 

TSG Münster DJM

Deutsche Jugend Meisterschaften Beachhandball 2019: Spielerinnen und Spieler der TSG Münster mit den Trainern Michael Kilp , Konrad Bansa und Marc Kunz

 

Am vergangenen Wochenende fand in Nürnberg die dritte Auflage der Deutschen Jugend Meisterschaften im Beachhandball statt. Und nur eine Woche nach dem Titelgewinn durch das Beachhandballteam der TSG Münster Beach & Da Gang bei den Deutschen Meisterschaften der Herren in Berlin konnte sich die mit insgesamt drei Mannschaften in Nürnberg angetretene TSG Münster über zwei Podiumsplätze freuen.

Bei dem erstmalig in zwei Altersklassen durchgeführten DHB Turnier konnte sich die in Nürnberg vom Kapitän der Meistermannschaft Beach & Da Gang Marc Kunz betreute Nachwuchsmannschaft der männlichen A-Jugend der TSG die Deutsche Vize-Meisterschaft  sichern. Die Mannschaft um die U17-Nationalspieler Christian Suck, Joshua Löw und Felix Schäfer musste sich erst im Finale dem neuen Deutschen Meister vom BHC Königsbrunn (Bayern) mit 0:2 geschlagen geben. Dennoch wurde ausgiebig gefeiert, konnte man doch mit dem zweiten Platz beim vom ESV Flügelrad Nürnberg ausgerichteten Turnier den Vorjahreserfolg Vize-Meisterschaft wiederholen. Der dritte Platz ging an das Team vom SV Anzing (Bayern). 

Auch bei den persönlichen Ehrungen waren die Beachhandballer der A-Jugend vertreten. TSG-Spieler Severin Henrichs wurde zum wertvollsten Spieler des Turniers gewählt.

Einen Dritten Platz erreichten die Mädchen der A-Jugend der TSG Münster. Die erstmals beim Finalturnier angetretene und im Sand von ihrem Hallen-Co-Trainer Michel Kilp betreute Mannschaft gewann ihr Spiel um Platz 3 gegen den ATSV Habenhausen (Bremen). Nachdem man in der Vorrunde gegen die Norddeutschen noch unterlegen war, gab es nach einigen taktischen Veränderungen im Vergleich zum Vorrundenspiel im entscheidenden Spiel einen souveränen 2:0 Sieg. Auch hier war die Freude riesig über den erreichten Podiumsplatz. Deutscher Meister wurde die Mannschaft der Beach Bazis TSV Schleißheim (Bayern), die das Finale gegen den TSV Haunstetten (Bayern) gewannen und somit ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen konnten.

Die von TSG- und Beachhandball-Nationaltrainer Konrad Bansa betreute B-Jugend der TSG erreichte am Ende eines hochklassigen Turniers den sechsten Platz. Nachdem man im Viertelfinale den Nordlichtern HC Bremen unterlegen war, verlor man abschließend das Spiel um Platz 5 gegen die HSG Schwanenwede-Neuenkirchen (Niedersachsen) unglücklich nach Shootout mit 1:2. Deutscher Meister 2019 wurde das Team Handball Baden-Württemberg vor den Nordlichtern HC Bremen und der Landesauswahl Niedersachsen.

Insgesamt zeigten die Deutschen Meisterschaften im Beachhandball, dass die Sportart sich einer immer größer werdenden Beliebtheit erfreut und das Leistungsniveau von Jahr zu Jahr höher wird. Und mit den Erfolgen der TSG Münster nicht nur in den vergangenen zwei Wochen kann sich die Stadt Kelkheim freuen, im Beachhandball zu einer der Hochburgen in dieser Sportart zu zählen. Haben ältere Generation Handball unter freiem Himmel noch auf dem Großfeld auf Rasen in Erinnerung, sorgt die jüngere Generation mittlerweile im Sand dafür, dass der Beachhandball unaufhaltsam auf dem Vormarsch bleibt.

TSG DJM A-Jugend

Deutscher Vize-Meister 2019: A-Jugend der TSG Münster

 

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09.08.2019

Deutsche Jugend Meisterschaften 2019: TSG Beachhandballer in Nürnberg

 

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Beach & da Gang U17 beim Karacho Beach Cup 2019 (GBO Juniors Serie)

 

 

Nur eine Woche nach dem Titelgewinn durch das Beachhandballteam der TSG Münster Beach & Da Gang bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin kommt es an diesem Wochenende in Nürnberg zu den Titelkämpfen der deutschen Beachhandballjugend für Mannschaften der A- und der B-Jugend. Und die TSG Münster wird mit zwei Mannschaften in diesem Jahr vertreten sein. Nach der Vize-Meisterschaft der letztjährigen B-Jugend im vergangenen Jahr wollen die A-Jugend von Trainer Bastian Dobhan und die B-Jugend von Beachnationaltrainer und TSG-Coach Konrad Bansa ihr Bestes geben und versuchen, weitere nationale Titel in den Taunus zu holen. Mit Christian Suck, Joshua Löw und Felix Schäfer weist der Kader der TSG Münster auch Spieler mit erster internationaler Erfahrung aus. Bei der diesjährigen Beachhandball-Europameisterschaft in Polen belegten die drei Münsterer Spieler mit der deutschen U17-Nationalmannschaft Platz 9 in der Endabrechnung.

Das Teilnehmerfeld für Nürnberg steht mittlerweile auch fest. Wie der DHB auf seiner Homepage am gestrigen Donnerstag mitteilte, werden sechs Mannschaften in der A-Jugend in zwei Dreiergruppen die Vorrunde bestreiten. Gegner der TSG werden zunächst die Mannschaften BHC Königsbrunn (Bayern) und Spandauer Sandkornzähler (Berlin) sein. In der zweiten Gruppe werden sich Die Riedetaler (Niedersachsen), die TG Geislingen (Baden-Württemberg) und der SV Anzing (Bayern) messen.

Das Teilnehmerfeld der B-Jugend umfasst 12 Mannschaften, die in vier Dreiergruppen die Titelkämpfe bestreiten werden. Dabei wird es der TSG-Beachhandballnachwuchs mit der Bayernauswahl Beach und der HSG Schwanewede-Neuenkirchen (Niedersachsen) in der Vorrunde zu tun bekommen. Die weiteren Teilnehmer sind der Bremer Handballverband, HV Westfalen, BHC T-Dogs / BHC ESV Flügelrad (Bayern), Handball Baden-Württemberg, HC Bremen (Bremen), Beach Heros / TV Hannover-Badenstedt (Niedersachsen), Landesauswahl Niedersachsen, VfL Bad Schwartau (Schleswig-Holstein) und die SG Hermsdorf/Waidmannslust (Berlin).

Wie der DHB darüberhinaus bekanntgab, werden die Beachjugendnationaltrainer Marten Franke, Alexander Novakovic und Fernanda Roveta das Meisterschaftsturnier der B-Jugend zur Sichtung von Talenten zur Bildung der neuen U16-Nationalmannschaft nutzen.

Alle Spiele der Deutschen Jugend Meisterschaften können bei sportdeutschland.tv im Livestream mitverfolgt werden. Beginn ist am Samstag,10. August 2019 um 08:45 Uhr, die Siegerehrungen sind für Sonntag, 11. August 2019 gegen 16:00 Uhr vorgesehen.

08.08.2019

“Es ist einfach nur geil, jetzt Deutscher Meister zu sein”: Lars Nickel (Beach & Da Gang) im Interview

 

2019-08-09 DM 2019 Lars Nickel

Lars Nickel

 

 

Lars Nickel holte mit Beach & Da Gang am vergangenen Wochenende die Deutsche Meisterschaft im Beachhandball. Für den Abwehrspezialisten war es der erste Titel, 2018 war er nicht dabei. Im Interview spricht Nickel, der als bester Verteidiger ausgezeichnet wurde, über den Erfolg …

 

Lars, Gratulation zum Titelgewinn. Für euch war es ein rundum gelungenes Wochenende, oder? 

 

Lars Nickel:

Absolut! Wir sind super glücklich, dass wir es geschafft haben. Ich war letztes Jahr leider nicht dabei und bin daher umso glücklicher, dass wir es dieses Jahr noch einmal geschafft haben. Wir haben eine geile Truppe, jeder kämpft für jeden und es macht einfach Bock, mit den Jungs die ganze Saison zu spielen. Dieses Wochenende ist die Krönung, es ist einfach nur geil, jetzt Deutscher Meister zu sein! 

 

Was war aus deiner Sicht der entscheidende Faktor? 

 

Lars Nickel:

Wir haben einfach ein gutes Kollektiv. Wir sind auf jeder Position super besetzt und haben einen geilen Goalie hinten drin. Geske hat alles weggefischt, wenn wir ihn brauchten – und vorne hatten wir einen weltklasse Marc Kunz. Wir hatten jedoch nicht nur ein super Team, auch das Team drumherum war super und wir haben einfach geile Fans. Jeder reißt sich für jeden auf und gibt alles! 

 

Was bedeutet dir die Auszeichnung als bester Abwehrspieler? 

 

Lars Nickel:

Es ist ein schönes i-Tüpfelchen auf der Meisterschaft, aber im Grunde eine Teamleistung. Wir haben eine geile Abwehr gestellt, jeder schmeißt sich in die Bälle rein und es hat einfach gepasst. Außerdem hat Geske wie gesagt alles weggefischt und auch der Angriff hat funktioniert? 

 

Wie groß ist deine Vorfreude auf den Champions Cup? 

 

Lars Nickel:

Ziemlich groß! Ich war letztes Jahr nicht dabei, dieses Jahr freue ich mich sehr, dort mit den Jungs noch einmal ein Wochenende zu verbringen. Es ist geil, bei der europäischen Spitze mitspielen zu können. Mal sehen, was am Ende dabei rauskommt. 

 

Zum Abschluss: wie hast du die Atmosphäre erlebt? 

 

Lars Nickel:

Es passt einfach alles – es ist eine super Anlage hier in Berlin und die Organisation ist top. Da macht das Beachhandball spielen umso mehr Spaß. Außerdem ist Berlin der beste Platz, um die Meisterschaft zu feiern (lacht). 

 

 

Obiges Interview erschien am 07.08.2019 auf handball world (Autorin Julia Nikoleit)

Quelle: https://www.handball-world.news/o.red.r/news-1-1-24-117278.html

Fotoquelle: Julia Nikoleit

 

 

 

06.08.2019

“Respekt vor den Hurricanes”: Drei Fragen zur Titelverteidigung an Marc Kunz (Beach & Da Gang)

 

2019-08-06 DM2019 Marc Kunz

Marc Kunz (Mitte) feierte mit Beach & Da Gang die Titelverteidigung

 

 

Beach & Da Gang verteidigte bei der Deutschen Meisterschaft im Beachhandball seinen Titel. Einer der Leistungsträger im Kader des Teams aus Kelkheim-Münster ist Marc Kunz. Im Interview sprach der Organisator der German Beach Open (GBO) über den Triumph im Sand von Berlin und zog ein Fazit der Qualifikationsserie.

 

Marc, ihr habt euren Titel bei der Deutschen Meisterschaft verteidigt. Wie fällt deine Bilanz aus? 

Marc Kunz:

Es war ein starkes Teilnehmerfeld und wir wussten, dass das Projekt ziemlich schwierig wird. Wir haben jedoch von Anfang an gesagt, dass wir uns nicht mehr zu verstecken brauchen, denn wir sind 2018 Deutscher Meister geworden. Unser Ziel war von Anfang an, ins Finale zu kommen – und in einem Finale ist dann immer alles möglich. 

Ich denke, wir haben über das Turnier sehr solide gespielt. Bei der einzigen Niederlage im Turnier haben wir die Devils vielleicht etwas unterschätzt, aber das hat uns Auftrieb gegeben. Wir haben uns gesagt: Jungs, so dürfen wir hier nicht mehr spielen! Wir waren zudem mit einem guten Kader in Berlin; alle Leute, die wichtig sind, waren dabei. Das hat es am Ende ausgemacht. 

 

Was war im Finale der Unterschied zwischen euch und den Hurricanes? 

Marc Kunz:

Es war ganz klar die Erfahrung. Die Hurricanes standen als junges Team erstmals im Finale, wir sind schon ein bisschen etablierter. Da hast du in den entscheidenen Situationen einfach ein bisschen mehr Ruhe. Natürlich hatten wir auch ein bisschen Glück – zum Beispiel mit den letztem Punkt von Stefan Mollath im ersten Satz (lacht). Am Ende war es jedoch unsere Eingespieltheit, durch die wir dem Spiel in den entscheidenden Situationen noch einmal einen Stempel aufdrücken könnten. 

Ich muss jedoch auch sagen: Respekt vor den Hurricanes. Sie haben ein richtig starkes Turnier und auch eine starke Runde bei den German Beach Open gespielt. Es hätte daher auch anders ausgehen können, es war ein Finale auf Augenhöhe. 

 

Du bist der Organisator der German Beach Open. Wie zufrieden bist du mit dem Verlauf der Serie? 

Marc Kunz:

Die Quali-Serie ist sehr gut verlaufen. Wir haben insgesamt 14 Turniere gehabt und haben mit Cuxhaven auch ein Turnier am Strand dazubekommen, welches abgesehen vom Wetter ein voller Erfolg war. Da hat man gespürt, dass die Strandatmosphäre – auch Richtung Deutsche Meisterschaften – noch einmal etwas ganz anderes ist; es gibt ja aktuell die Überlegungen, nach Cuxhaven zu gehen. 

Zur Leistungsstärke der Teams lässt sich festhalten: Man hat beim Finalturnier die Qualität gesehen, hier konnte jeder gegen jeden gewinnen. Jede Halbzeit ist knapp gewesen und das spricht für die Serie. Es wäre natürlich schön, wenn wir in der Quantität noch etwas breiter werden und vor allem noch mehr junge Teams sich trauen, bei der GBO mitzuspielen. Wir als erwachsene Teams sind in der Pflicht, den Nachwuchs zu fördern, daran müssen wir arbeiten. Die Jugend ist die Zukunft!

 

 

Obiges Interview erschien am 05.08.2019 auf handball world (Autorin Julia Nikoleit)

Quelle: https://www.handball-world.news/o.red.r/news-1-1-24-117232.html

Fotoquelle: Julia Nikoleit

 

06.08.2019

Deutsche Meisterschaft 2019: Beachhandballer verteidigen Titel

 

Das Beachhandballteam der TSG Münster Beach & Da Gang konnte am ersten Augustwochenende beim DHB Finalturnier in Berlin ihren Titel verteidigen und gewannen nach einem spannenden und erstklassigen Turnier die Deutsche Meisterschaft 2019. Nach 1997, 1999, 2000 und 2018 holte die Mannschaft um Beachhandball-Organisator Marc Kunz bereits die fünfte Deutsche Meisterschaft nach Kelkheim-Münster.

Auch wenn Felix Ikenmeyer im Interview mit handball-world eingestand: “Ich mag es nicht, der Gejagte zu sein”, musste das Team aus Münster von der ersten Minute an mit dem Druck umgehen. Die vor Turnierbeginn als Favorit gehandelten Münsterer Beachhandballer mit den Nationalspielern Sebastian Jacobi, Stefan Mollath und Bastian Schwarz konnten sich mit zwei souveränen Siegen gegen die 12 Monkeys Köln (2:0) und gegen DDD & friends Krefeld (2:0) bei nur einer Niederlage gegen die BHC Sand Devils Minden (0:2) als Gruppenzweiter für die Viertelfinalspiele qualifizieren. Gerade die Niederlage gegen die Sand Devils schien den Münsterer Jungs gezeigt zu haben, wie eng es an der nationalen Spitze des deutschen Beachhandballs mittlerweile zugeht, und sorgte in den weiteren Spielen für die nötige Konzentration und Leistungsbereitschaft. Das Viertelfinale entwickelte sich dann auch zu einer äußerst knappen und spannenden Partie. Erst im Shootout gelang mit dem 2:1 Sieg gegen die Nordlichter Oldenburg die Qualifikation für das Halbfinale gegen die Otternasen aus Bartenbach, das  dann aber souverän mit 2:0 (22:18, 24:19) gewonnen wurde.

Im Finale hieß es gegen den Sieger der German Beach Open (GBO) 2019 BHT Hurricanes (Holzhausen) nochmals alle Kräfte zu mobilisieren. Die Entscheidung des ersten Satzes (23:22) fiel erst im Sudden Death durch ein sehenswertes Tor von Stefan Mollath. Angetrieben von einem mal wieder mit starken Paraden glänzenden Torhüter Tobias Geske konnte anschließend auch der zweite Satz mit 19:14 gewonnen werden, und der Jubel unter den Münsterer Spielern und Fans kannte keine Grenzen. “Wir sind mega glücklich. Wir sind angereist, um den Titel zu verteidigen, und das haben wir geschafft”, so Nationalspieler Bastian Schwarz gegenüber handball-world. Auch bei den persönlichen Ehrungen waren die Beachhandballer von Beach & Da Gang vertreten. TSG-Spieler Lars Nickel wurde zum besten Verteidiger des Turniers gewählt.

Mit dem erneuten Gewinn der Deutschen Meisterschaft hat sich das Beachhandballteam der TSG Münster Beach & Da Gang auch in diesem Jahr für den EHF Champions Cup qualifiziert, der vom 24. bis 27. Oktober 2019 in Catania/Sizilien stattfinden wird. 

Die TSG-Vereinsführung und der Abteilungsvorstand um Leiter Stefan Dobhan gratuliertem dem Team umgehend nach diesem Erfolg. Auch TSG-Hallencoach Alexander Adamski war sichtlich stolz auf seine Spieler und darf nun alle Beachspieler in den nächsten Tagen verletzungsfrei zur Vorbereitung auf die anstehende Oberliga-Saison in der Halle zurückerwarten. 

Und auch der DHB zeigte sich mit der Entwicklung und der Qualität des deutschen Beachhandballs zufrieden und zog ein positives Fazit vom Finalturnier in Berlin. Das von sportdeutschland.tv im Livestream übertragene Turnier wurde unter anderem von Nationaltrainer Konrad Bansa (TSG Münster) co-kommentiert, der mit großem Interesse und zufrieden den Erfolg seiner Nationalspieler der TSG Münster und dem gesamten Team von  Beach & Da Gang verfolgte.

Deutscher Meister 2019! Ein weiteres Glanzlicht in der langen Geschichte des Beachhandballs bei der TSG Münster. Und bereits am nächsten Wochenende (10. und 11. August 2019) werden die Deutschen Meisterschaften ihre Fortsetzung finden. In Nürnberg startet die Deutsche Jugend-Meisterschaft im Beachhandball. Auch dort wird die TSG Münster mit ihren zwei Mannschaften Beach & Da Gang U19 und U17 vertreten sein und sich bemühen, nach der Vize-Meisterschaft der U17 im vergangenen Jahr weitere nationale Titel in den Taunus zu holen.

 

 

Für die Mannschaft Beach & Da Gang spielten: Tobias Geske, Daniel Pakula, Fritz Scheerer, Lars Nickel, Jonas Höllebrand, Timo Herrmann, Tim Graf, Fabian Frank, Tim Kunz, Marc Kunz, Sebastian Jacobi, Felix Ikenmeyer, Julian Schuster, Bastian Schwarz, Stefan Mollath

Trainer: Tobias Engel 

 

 

B&DG DM 2019 1

Schwerkraft unbekannt: Torhüter Tobias Geske in Aktion

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Nach dem Schlusspfiff: der Jubel kennt keine Grenzen bei Beach & Da Gang

 

 

04.08.2019

Beachhandballer der TSG Münster “Beach & Da Gang” erneut Deutscher Meister!

Bei den Deutschen-Beachhandball-Meisterschaften in Berlin vom 02.-04.08.2019 verteidigten die Beachhandballer der TSG “Beach & Da Gang” ihren Titel.

Zur erneuten Deutschen-Meisterschaft gratuliert der Vorstand der TSG Münster herzlich!

Näheres folgt in Kürze.

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02.08.2019

Beach & Da Gang Münster fahren als Titelverteidiger zur Beachhandball-DM

Neben 10 Deutschen Meisterschaften in Einzelsportarten findet an diesem Wochenende auch eine Deutsche Meisterschaft in einer Mannschaftsportart in Berlin statt. Auf der Anlage Beach Mitte werden Deutschen Titelkämpfe im Beachhandball bei Männern und Frauen ausgetragen.

Jeweils die besten 12 Teams der Rangliste bei beiden Geschlechtern, die bei den seit Anfang Mai in ganz Deutschland ausgetragen Beachhandballturnieren der „German Beach Tour“  die meisten Punkte gesammelt haben, sind für den Abschluss und das Highlight der immer populärer werdenden Sandvariante des Handballs qualifiziert. Wieder dabei ist das Team der TSG Münster, Beach & Da Gang. Die Mannschaft um die aktuellen Nationalspieler Bastian Schwarz, Sebastian Jacobi und Stefan Mollath reist als Titelverteidiger an, gelang doch im letzten Jahr der große Coup nach langer 18-jähriger Pause (2000) erstmals wieder den Titel eines Deutschen Meisters in den Kelkheimer Stadtteil zu holen.

Gegenüber dem Vorjahr fehlt nur Julian Schuster im 14-köpfigen Kader, der bei seiner hoch schwangeren Frau verweilt und in den nächsten Tagen Vaterfreuden entgegensieht. Er wird ersetzt durch Jonas Höllenbrand, der in der Halle auch zum Oberligakader der TSG Münster gehört. In der Vorrunde, die am heutigen Freitag beginnt, treffen die Münsterer Jungs in der Gruppe B direkt auf den Rekordmeister BHC Sand Devils Minden, das reine Beachhandballteam 12 Monkeys Köln und das relativ neue Team DDD & friends. Die jeweils 2 besten Mannschaften sowie die 2 besten Gruppendritten aus den 3 Gruppen erreichen das Viertelfinale, das am Samstag, dem 03.08. ab 15:15 Uhr beginnt. Ab dieser Runde werden alle Spiele im Livestream auf www.sportdeutschland.tvlive übertragen. Die Halbfinals und die Finalspiele werden dann am Sonntag ab 11:30 Uhr bei den Männern ausgetragen.

Nationalspieler und Pressesprecher Sebastian Jacobi gibt als Ziel der Münsterer für das Wochenende ganz klar die Titelverteidigung aus. Allerdings ist das Niveau im deutschen Beachhandball noch weiter gestiegen und die teilnehmenden Teams in der Leistung noch enger zusammengerückt. Deshalb ist mit engen Spielen zu rechnen, was eine Prognose auf den Ausgang der Meisterschaft erschwert. Beach & Da Gang setzt dabei auf die mittlerweile gewonnene Erfahrung des Teams, das in nur wenig veränderter Besetzung in den letzten 5 Jahren 3x das Halbfinale und 2x das Finale der DM erreicht hat und bei den Teilnahmen an Turnieren der European Beachtour auch internationale Erfahrung sammeln konnte. Die dabei gewonnene Flexibilität im Angriffsspiel und die starke Abwehr vor Torhüter Tobias Geske, dem einzigen Nicht-Münsterer in der Mannschaft, sowie den Zusammenhalt im Team sieht Jacobi als besondere Stärke des Münsterer Beachteams an.

Jedenfalls gilt Beach & Da Gang bei der Konkurrenz als erster Anwärter auf den Titel.

Der Spielplan von Beach & Da Gang für das Wochenende:

Freitag, 02.08.2019, 18:20 Uhr gegen 12 Monkeys Köln

Samstag, 03.08.2019

10:00 Uhr gegen BHC Sand Devils, 

13:00 Uhr gegen DDD & friends

Ab 15:15 Uhr Viertelfinale

Sonntag, 04.08.2019

Ab 11:30 Halbfinale

13:45 Uhr Spiel um Platz 3

15:15 Uhr Finale

 

 

 

08.07.2019

Beachhandball-EM: Platz 6 für DHB-Team

                                    
Mit Platz 6 beendete die männliche DHB-Beachnationalmannschaft von Bundestrainer Konrad Bansa (TSG Münster) die Beachhandball-Europameisterschaft am vergangenen Wochenende in Polen. Die mit den Münsterer TSG-Spielern Sebastian Jacobi, Stefan Mollath und Bastian Schwarz angetretene DBH-Auswahl verpasste zwar im entscheidenden Spiel um Platz 5 mit einer 0:2 Niederlage gegen Vize-Weltmeister Kroatien die direkte WM-Qualifikation, dennoch war TSG-Urgestein Konrad Bansa zufrieden mit dem Auftreten seiner jungen Mannschaft, nachdem beide Sätze nur äußerst knapp mit einem Punkt verloren gingen. Am Ende des Turniers führte man zumindest das Punktesystem des Fair-Play-Rankings an und wurde von der EHF mit dem Fair-Play-Award ausgezeichnet.

Der Europameistertitel ging in diesem Jahr sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern an die Mannschaften aus Dänemark. Die dänischen Damen setzten sich im Finale mit 2:0 gegen Ungarn durch, während bei den Männern in einem skandinavischen Duell die Dänen mit 2:0 gegen Norwegen die Oberhand behielten.

Trotz der nicht erreichten direkten WM-Qualifikation darf das DHB-Team weiter von einer Teilnahme an der im nächsten Jahr stattfindenden WM in Italien träumen. Sollte ein Kontinentalverband sein ihm zustehendes Startrecht nicht in Anspruch nehmen, obliegt es dem Weltverband IHF, den freiwerdenden Startplatz an einen anderen Kontinent zu vergeben. Sollte Europa in diesem Fall den Zuschlag erhalten, hieße dies, dass das deutsche DHB-Team mit Platz 6 bei der EM erster Nachrücker für das Weltmeisterschaftsturnier wäre.

 

 

 

05.07.2019

General und Kumpeltyp: Männer-Nationaltrainer Konrad Bansa im Portrait

 

2019-07-05 Konrad Bansa

Konrad Bansa

 

Die greifbare Erinnerung an den größten Erfolg seiner Trainerlaufbahn liegt in einer Schublade im heimischen Wohnzimmer: die Goldmedaille von der Jugend-Europameisterschaft 2018 im Beachhandball. “Vor allem trage ich sie aber im Herzen”, scherzt Konrad Bansa, der die Erinnerung an den Erfolg immer noch sichtlich genießt. Ein Jahr später winkt mit der deutschen Männer-Nationalmannschaft im Sand bereits der nächste Coup: Bei der laufenden Europameisterschaft führte der 43-Jährige das Team ins Viertelfinale. Ein Portrait über einen Trainer, der seine Träume bewusst auf Sand baut.

Wenn Konrad Bansa an den Triumph in Ulcinj zurückdenkt, ist es nicht eine Aktion oder eine Parade im Endspiel gegen Polen, die ihm als erstes in den Sinn kommt – es sind die Momente nach der Siegerehrung. Auf der großen Leinwand flimmerte noch “European Champions – Germany” auf dem Bildschirm, während die Sonne über dem Center Court unterging. Das Feld in Montenegro hatte sich längst geleert, nur die beiden deutschen Teams und ihre Fans feierten gemeinsam im Sand. “Es war eine gefühlte deutsche Glückseligkeit”, schwärmt Bansa, die Erinnerung hat sich eingebrannt. “Das war wirklich ein schöner Augenblick.” 

Für Bansa war es der – wie er ausdrücklich betont: vorläufige – Höhepunkt einer langen Geschichte, die ihn mit dem Beachhandball verbindet: 1995 stieß der leidenschaftliche (Hallen-)Handballer der TSG Münster in einer Zeitschrift auf einen Bericht über die neue Sportart im Sand, die aus Italien den Weg nach Deutschland gefunden hatte. “Ich habe das meinen Mitspielern vorgestellt und sie waren sofort Feuer und Flamme”, erinnert sich Bansa. Bereits ein Jahr später trat seine Mannschaft erstmals bei der neuen Masters-Serie an; noch eine Saison später folgte der Triumph. Der heute 43-Jährige hatte im Alter von 20 Jahren die Leidenschaft entdeckt, die sein weiteres Leben prägen sollte. 

Neben Bartenbach und Minden entwickelte sich Münster auch seinetwegen zu dem Hotspot des Beachhandballs, der es bis heute ist. 1999 und 2000 holte die Mannschaft um Bansa die Deutsche Meisterschaft, 2002 trug der Keeper bei der Europameisterschaft in Cadiz das Nationaltrikot. 2004 wurde das DHB-Team in Alanya Vize-Europameister (mit Münster gab es Silber bei den EBT-Finals), 2006 nahm Bansa mit der Nationalmannschaft an der Weltmeisterschaft in Brasilien teil – und erlebte den fast legendären Sieg gegen Gastgeber Brasilien in der Vorrunde mit, von dem heute noch schwärmt, wer damals dabei war. 

Der Beachhandball der frühen Jahre war wie gemacht für Bansa, der sich schon in der Jugend nicht zwischen Tor und Feld entscheiden mochte. “Als E-Jugendlicher habe ich im Tor gesessen und geweint, weil ich unbedingt ins Feld wollte”, erinnert er sich schmunzelnd. In der C-Jugend spielte Bansa folgerichtig eine Halbzeit im Tor und eine im Feld; als er in der B-Jugend als Feldspieler auflief, war er in der A-Jugend fester Keeper. Im Beachhandball blieb ihm diese Wahl erspart; in den Anfangsjahren war es Usus, dass der Keeper selbst mit in den Angriff ging. 

Erst in der Nationalmannschaft spielte Bansa ausschließlich zwischen den Pfosten – im Gespann mit seinem heutigen Co-Trainer bei der Nationalmannschaft, Kai Bierbaum. “Kai war der einzige Spieler, der die Doppelrolle aus Keeper und Shooter je international ausfüllen konnte”, erkennt Bansa neidlos an. In der Halle führte ihn sein Platz zwischen den Pfosten bis in die 2. Bundesliga, mit der ersten Mannschaft seines Heimatvereins TSG Münster stieg er 2005 auf. 2008 beendete Bansa seine Spielerkarriere – sowohl im Sand als auch in der Halle. 

Fokus der Trainerkarriere lag zunächst auf der Halle

Seiner Sportart blieb er dennoch in beiden Varianten treu, denn Halle und Sand sind für den 43-Jährigen kein Widerspruch. “Ich möchte keine Trennung vornehmen”, betont er. “Natürlich gibt es signifikante Unterschiede, aber ich würde mich freuen, wenn die Halle dem höherklassigen Beachhandball eine Chance gibt.” 

Der Fokus als Trainer lag jedoch auch bei Bansa zunächst auf der Halle. Bereits im Alter von 14 Jahren hatte er als Co-Trainer der Münsterer F-Jugend seine ersten Schritte an der Seitenlinie gemacht, 2010 führte er die B-Jugend der TSG zur Südwestdeutschen Meisterschaft. Im selben Jahr erwarb Bansa die A-Lizenz der Deutschen Handballbundes und wurde Trainer des Zweitligisten HSG FrankfurtRheinMain. 

Nachdem sich die Spielgemeinschaft nach dem Abstieg auflöste, blieb Bansa Trainer der ersten Mannschaft seiner TSG in der 3. Liga – bis er im März 2012 entlassen wurde. “Das war der bitterste Moment, den ich bis dahin als Trainer erleben musste”, sagt er heute rückblickend. Er kehrte seinem Heimatverein den Rücken und übernahm zwei Jahre den Posten des Jugendkoordinators bei LIT Nordhemmern/Südhemmern/Mindenerwald. 2015 zog es Bansa jedoch zurück in die heimische Region – zum Männer-Oberligisten HSG Rhein-Nahe Bingen, wo er sein Engagement 2018 aus freien Stücken beendete. 

Aktuell coacht der 43-Jährige in der Halle die männliche B-Jugend der TSG Münster – und ist damit wieder bei seinem Herzensverein angekommen. Die Bitterkeit über die Entlassung ist vergessen; bei Heimspielen wird er begeistert begrüßt, muss hier Hände schütteln und dort plaudern; gefühlt kennt er jede Person in der Halle und jeder ihn. Durch sein langjähriges Engagement ist Bansa eine Institution im Verein. 

Der Schwerpunkt seiner Trainerlaufbahn hat sich inzwischen jedoch auf den Beachhandball verlagert: 2015 berief ihn der DHB gemeinsam mit seinem alten Weggefährten Bierbaum zum Auswahltrainer Beachhandball für den männlichen Bereich, ein Jahr später übernahm Bansa den Aufbau der ersten Jugend-Nationalmannschaft – deren Entwicklung nach der Bronzemedaille bei der U17-EM in Zagreb 2017 im eingangs erwähnten Europameistertitel gipfelte. 

“Das war aus den verschiedensten Gründen ein besonders erfüllendes Highlight”, umreißt Bansa die Bedeutung des Erfolgs. “Es ist ein Titel, von dem man als Spieler und Trainer lange träumt, der aber meist unwirklich weit weg ist. Diese Stufe dann gemeinsam mit Jungs zu erklimmen, mit denen man drei Jahre gearbeitet hat, ist ein erhebendes Gefühl. Es ist einfach einer dieser Momente im Leben, in denen alles zusammenpasst.” 

Nationaltrainer zu sein, ist “ein Privileg und eine Ehre”

Zuvor war jedoch nicht alles Gold, was später glänzte: Bei der U16-Europameisterschaft 2016 in Nazare scheiterte die deutsche Auswahl im Viertelfinale an Spanien, damit war die Qualifikation zur ersten Jugend-Weltmeisterschaft außer Reichweite. Bansa hatte an der Niederlage lange zu knabbern – neben der Entlassung in Münster der zweite bittere Moment seiner Trainerkarriere. “Es hat mir wirklich lange zu denken gegeben”, gesteht er ein. “Erst mit dem EM-Titel ist die Wunde verheilt.” 

Parallel zur Nationalmannschaft ist er auch bei den German Beach Open als Trainer unterwegs. 2017 rief er mit seinen Jugend-Nationalspielern die Shotgunners Beach ins Leben und streifte dafür aushilfsweise sogar selbst noch einmal das Trikot über. Die Mannschaft qualifizierte sich auf Anhieb für das Finalturnier um die Deutsche Meisterschaft, auch 2018 war das junge Team dabei. Es ist eine Rückkehr an die Basis, wo einst sein Weg begann. Was ist eigentlich sein Lieblingslied auf Beach-Turnieren? Bansa überlegt und nennt schließlich “Cheap Thrills” von Sia, aber “auch mit ein bisschen Eurodance kriegt man mich immer”. 

Mit Akribie betrieb Bansa parallel zu seinen verschiedenen Trainerstationen – und seinem Job als Steuerfachangestellter – die Aus- und Weiterbildung in seiner Passion. Auf die A-Lizenz folgten die Zertifikate als DOSB-Athletiktrainer (2015), DHB-Torwarttrainer (2016) und EHF-Mastercoach (2018). Auch im Beachhandball besitzt er die höchste Lizenzstufe des europäischen Verbands. In diesem Herbst beginnt Bansa zudem die Ausbildung zum Diplom-Trainer des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) an der Trainerakademie Köln – es ist die vierte und höchstmögliche Qualifizierungsstufe als Trainer in Deutschland. 

Bevor es nach Köln geht, will Bansa sich jedoch an der Seitenlinie der Männer-Nationalmannschaft einen Traum erfüllen: Die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2020. Es wäre nach dem Europameistertitel mit der U18 – dem, nicht vergessen, vorläufigen Highlight – ein weiterer Höhepunkt. Nachdem er bei der EM 2015 vertretungsweise für den privat verhinderten Bierbaum einsprang, ist es seine erste Männer-Europameisterschaft als verantwortlicher Cheftrainer.

“Es ist natürlich ein Privileg und eine Ehre, die Nationalmannschaft zu trainieren”, umreißt Bansa die Bedeutung. “Es macht unheimlich Spaß, mit so vielen guten Spielern zusammenarbeiten zu dürfen und aus ihnen die bestmögliche Mannschaft zu formen, um mit dem deutschen Beachhandball die nächste Stufe zu erreichen. Das reizt mich extrem.” 

“Konni ist einfach ein klasse Typ.”

Der Respekt vor seiner fachlichen Kompetenz ist groß – sowohl bei den Spielern als auch bei den Trainerkollegen. “Konni ist ein akribischer Arbeiter, der innerhalb von zwei Atemzügen vom lustigen Kumpeltyp auf General umschalten kann”, beschreibt Bierbaum, der Bansa einen “Kumpel und Freund” nennt – um mit einem Schmunzeln anzufügen: “Manchmal denkt er allerdings zu weit und zu kompliziert.” Früher lieferten sich die beiden Torhüter mit ihren Vereinsteams heiße Duelle, in der Nationalmannschaft waren sie stets ein Team. Bierbaum: “Konni ist einfach ein klasse Typ.” 

Auch die Nationalspieler schätzen ihren Coach. “Konrad ist ein sehr, sehr guter Trainer”, betont Moritz Ebert, der unter Bansa U18-Europameister wurde; beide haben ein enges Verhältnis. “Es hilft mir natürlich weiter, dass er früher Beachhandball-Torwart war, er hat große Erfahrung und mir davon viel weitergereicht.” Auch abseits des Feldes hält Bansa Kontakt zu seinen Schützlingen und pflegt diesen bewusst. 

Seine Kommunikationsfähigkeit mit den Spielern sei eine besondere Stärke, sagt der Nationaltrainer auf Nachfrage über sich selbst. “Ich denke, dass ich einen guten Draht zu den Spielern habe, das bedingt auch meine Art, eine Mannschaft zu führen.” Hinzu kommt “die Fähigkeit, die Spieler zu motivieren und die gemeinsame Arbeit mit taktischer Varianz und vielseitigem, aber zielstrebigem Training zu garnieren”. 

Das große Ziel des Beachhandballs – und ebenso ein Traum von Bansa wie von Bierbaum – ist die Aufnahme der Sandvariante ins Olympische Programm. Es wäre die ultimative Krönung der sandigen Karriere des Nationaltrainers. Wenn man Bansa auf Olympia anspricht, leuchten seine Augen; er gestikuliert, er träumt. Was würde es ihm bedeuten, dort an der Seitenlinie zu stehen? Bansa muss nach Worten suchen. “Es wäre”, sagt er schließlich mit Bedacht, “der absolute Höhepunkt eines ganz langen Weges.” Und die Erfüllung aller Träume, die Bansa je auf dem Sand gebaut hat. 

 

 

Obiger Artikel erschien am 05.07.2019 auf handball world (Autorin Julia Nikoleit)

 

Quelle: https://www.handball-world.news/o.red.r/news-1-1-24-116434.html

Fotoquelle: Uros Hocevar / EHF

 

 

 

 

01.07.2019

Beachhandball-EM: Platz 9 für U17-Nationalmannschaft

                                   
Mit Platz 9 beendete die männliche U17-Nationalmannschaft die Beachhandball-Europameisterschaft am vergangenen Wochenende in Polen. Die mit den Münsterer TSG-Spielern Joshua Löw, Felix Schäfer und Christian Suck angetretene DBH-Auswahl verpasste nach zwei Siegen und einer Niederlage in der Vorrunde nur auf Grund des Torverhältnisses in einem Dreiervergleich den Sprung in die Hauptrunde. 

Nach zwei souveränen Siegen in der Zwischenrunde gewann das Team von Bundestrainer Marten Franke am Schlusstag der Europameisterschaft das Endspiel um den Sieg in der Platzierungsrunde gegen Russland mit 2:0 und belegte somit Platz 9 in der Endabrechnung.

Am morgigen Dienstag startet dann die Beachhandball-Europameisterschaft der Senioren. Auch hier gehen mit Sebastian Jacobi, Stefan Mollath und Bastian Schwarz drei Spieler der TSG Münster an den Start und werden mit der deutschen Nationalmannschaft unter Bundestrainer Konrad Bansa (TSG Münster) alles daran setzten, sich den Traum von der WM-Qualifikation zu erfüllen.

 

2019-07-01 U17-Beachhandball EM

Christian Suck, Joshua Löw und Felix Schäfer (alle TSG Münster) bei der Beachhandball-EM 2019

 

 

24.06.2019

Karacho Beach Cup Juniors 2019: auch die Jugend mit Kempa und Pirouette

 

Eine lange Beachhandballwoche der TSG fand am vergangenen Sonntag mit dem Karacho Beach Cup Juniors im Freibad Kelkheim ihren erfolgreichen Abschluss. 

Das Wochenende der Junioren startete bereits am Fronleichnamsfeiertag mit einem eintägigen Beachhandballcamp für Mädchen und Jungen im Alter von 10-14 Jahren. Während sich mit Sebastian Jacobi, Stefan Mollath und Bastian Schwarz drei Beachhandballer der heimischen TSG unter Beachhandball-Nationaltrainer Konrad Bansa (TSG Münster) mit der Nationalmannschaft in Ungarn auf die Beachhandball-Europameisterschaften vorbereiten, vermittelten u.a. Felix Ikenmeyer und Marc Kunz vom aktuellen Deutschen Meister Beach & da Gang dem Nachwuchs Grundlagen und Taktik des Beachhandballs. Am Samstag dann das Turnier der A- bis C-Jugend, bei dem es im Rahmen der German Beach Open Junior Serie auch Punkte zur Qualifikation zu den Deutschen Jugendmeisterschaften zu gewinnen gab. Verzichten musste die heimische TSG dabei auf ihre Jugendbeachnationalspieler Joshua Löw, Felix Schäfer und Christian Suck, die sich allesamt mit U17-Nationaltrainer Marten Franke in der letzten Vorbereitungsphase auf die Jugend-Beachhandball-EM befinden. Mannschaften aus ganz Hessen waren der Einladung der TSG gefolgt und zeigten auf den zwei Beachplätzen im Kelkheimer Freibad mit Kempatricks und Pirouetten, was den Reiz dieser Sportart ausmacht. Und auch die jüngsten Jahrgänge der D- bis F-Jugend eiferten am Sonntag ihren Vorbildern nach und bildeten bei herrlichem Sommerwetter einen würdigen Abschluss des diesjährigen Karacho Beach Cups.

Rundum zufrieden zeigten sich dann auch die Organisatoren der TSG Münster um Marc Kunz, Tim Dreier und Angelika Jessen mit dem Verlauf des Karacho Beach Cups 2019, der erstmalig in diesem Jahr an zwei Wochenenden ausgetragen wurde. Und während man in den kommenden Wochen den vier Nationalmannschaften bei den Europameisterschaften in Polen die Daumen drücken wird, geht es für den Beachhandballnachwuchs der TSG mit Turnierteilnahmen u.a. in Irmenach und Ismaning auch in den hessischen Sommerferien weiter mit unterhaltsamen Handballsport im Sand. Haben ältere Generation Handball unter freiem Himmel noch auf dem Großfeld auf Rasen in Erinnerung, sorgt die jüngere Generation mittlerweile im Sand dafür, dass der Beachhandball unaufhaltsam auf dem Vormarsch bleibt.

 

2019-06-22-karacho-beach-cup-juniors-1
2019-06-22  Karacho Beach Cup Juniors 2

 

Die Podiumsplätze im Überblick:

 

mA-Jugend

1. Beach & da Gang U19 (TSG Münster 2)

2. Flying Bankwärmer (TSG Münster 3)

3. JSG Schwarzbach

 

mB-Jugend

1. Beach & da Gang U17  (TSG Münster 1)

2. Beach & da Gang U17  (TSG Münster 2)

3. Beach & da Gang U17  (TSG Münster 3)

 

wBA-Jugend

1. Karacho Beach Babes (TSG Münster)

2. SG Kleenheim/Langgöns

3. JSG Klein-Auheim Hainburg

 

mC-Jugend

1. TSG Münster 1

2. HSG Hochheim/Wicker

3. TSG Oberursel 2

 

mD-Jugend

1. TSG Münster 1

2. HSG Geislar/Oberkassel

3. TV Petterweil

 

wD-Jugend

1. TSG Münster 2

2. TG Eltville

3. TSG Münster 1

 

E-Jugend

1. TSG Münster 1 mE

2. TSG Münster 1 wE

3. JSG Niederhofheim Sulzbach

 

 

 

 

17.06.2019

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Karacho Beach Cup 2019: Niederländische Teams erfolgreich

 

Mit dem Team des Niederländischen Meisters 2018 Hiekka Hauska bei den Männern und dem niederländischen Damenteam OHC01 gewannen beim diesjährigen Karacho Beach Cup 2019 beide Wettbewerbe Mannschaften aus unserem Nachbarland. In dem hochkarätig besetzten Turnier im Kelkheimer Freibad, das am Freitag Nachmittag begann und mit den Finalspielen am Sonntag bei idealem Beachhandballwetter seinen Abschluss fand, setzten sich die Herren aus den Niederlanden im Finale gegen das von Beachhandball-Nationaltrainer Konrad Bansa trainierte Team Shotgunners Beach knapp mit 2:1 im Shootout durch. Bei den Damen siegte das Team OHC01 aus Oosterhout (Niederlande) mit 2:0 gegen das deutsche Team Minga Turtles aus Ismaning.

Das mit Livestream, Livemoderation und Flutlicht ausgestatte und von internationalen Schiedsrichtern geleitete Top-Turnier der German Beach Open Serie lockte mal wieder die Spitze des deutschen Beachhandballs in den Taunus. Von 24 Teilnehmern der Deutschen Meisterschaft 2018 waren 17 in Kelkheim am Start und sorgten für Spannung pur. Dass mit dem Deutschen Meister der Damen Strandgeflüster Minden sowie dem Vize-Meister Beach Bazis beide DM-Finalisten bereits im Achtelfinale des Karacho Beach Cups ausschieden, zeigt, wie eng es in der nationalen Beachhandballspitze zugeht. Auch bei den Herren musste sich der Deutsche Meister Beach & da Gang von der TSG Münster im Viertelfinale den Beachmopeten aus Oberursel geschlagen geben. Mit Rang 5 in der Abschlusstabelle aber konnten die TSG Beachhandballer noch wichtige Punkte für die German Beach Open Rangliste einfahren, die am Ende der Saison über die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften in Berlin entscheiden. 

Für Beachhandball-Nationaltrainer Konrad Bansa (TSG Münster) war das Turnier eine willkommene Gelegenheit, sich ein Bild vom Leistungsstand seiner Nationalspieler vor der Europameisterschaft zu machen. 9 von 12 Spielern seines Nationalkaders, darunter mit Sebastian Jacobi, Stefan Mollath und Bastian Schwarz drei Beachhandballer der heimischen TSG,  waren am Wochenende in Kelkheim am Start. Und auch Nationaltrainerkollege Alexander Novakovic nutze das Turnier mit seiner U17-Damen-Nationalmannschaft Eagles U17 zur Vorbereitung auf die in zwei Wochen in Polen stattfindende Jugend-Europameisterschaft.

Der Karacho Beach Cup 2019, der in diesem Jahr erstmalig an zwei Wochenenden ausgetragen wird, findet am kommenden Wochenende bereits mit dem Jugendturnier seine Fortsetzung. Ab Samstag Morgen werden Jugendteams der A-, B- und C-Jugend ebenfalls um Punkte der German Beach Open Rangliste im Kelkheimer Freibad kämpfen, bevor am Sonntag dann die Spiele der jüngeren Jahrgänge der D-, E- und F-Jugend eine lange Beachhandballwoche bei der TSG Münster beenden werden.

Die Abschlusstabellen im Überblick:

Herren

1. Hiekke Hanska               Niederlande

2. Shotgunners Beach       Sulzbach

3. Nordlichter                      Bremen

4. Beachmopeten               Oberursel

5. Beach & da Gang           Kelkheim-Münster

6. 12 Monkeys                    Köln

 

Damen

1. OHC01               Niederlande

2. Minga Turtles      Ismaning

3. Eagles U17         DHB

4. Caipiranhas        Erlangen

5. Die Brüder          Ismaning

6. Beach Chillers    Oldenburg

 

 

 

 

 

15.06.2019

Dreimal Beach & da Gang: Kader für die Beachhandball-EM bekanntgegeben

                                   
In seiner Funktion als DHB Beach-Nationaltrainer hat das Münsterer Urgestein Konrad Bansa gemeinsam mit seinem Co-Nationaltrainer Kai Bierbaum den Kader für die Beachhandball-EM in Polen (02. – 07. Juli 2019) bekanntgegeben. Und mit dabei sind drei Spieler vom amtierenden Deutschen Meister, unserer TSG-Beachhandballmannschaft Beach & da Gang. Sebastian Jacobi, Stefan Mollath und Bastian Schwarz werden bei der EM in Stare Jablonki mit dem deutschen Nationalteam an den Start gehen und alles dafür tun, sich den Traum vom WM-Ticket zu erfüllen.

 

Auf geht`s, Münster!

 

Sebastian Jacobi
Stefan Mollath
Bastian Schwarz

 

 

 

11.06.2019

Karacho Beach Cup 2019

 

Unsere Heimteams spielen:

 

Freitag 14.06.:

18:05 Uhr Beachbanausen vs. Beachmopeten Oberursel

18:40 Uhr Beach & Da Gang vs. THC EhDrin Ismaning

19:45 Uhr Beachbanausen vs. Nordlichter Oldenburg

20:15 Uhr Beach & Da Gang vs. DDD&Friendz Krefeld

 

 

Samstag 15.06.:

16:25 Uhr Beach & Da Gang vs. Hiekka Hauska (NED)

17:25 Uhr Beachbanausen vs. Shotgunners

 

Ab 18 Uhr Achtelfinalspiele

 

 

10.06.2019

Nicht nur bei der TSG: Beachhandball auf dem Vormarsch

Die Saison in der Halle haben die Handballer absolviert, Zeit, sich nunmehr im Sandkasten zu messen. Was sich anhört wie ein Zeitvertreib für kleine Kinder, hat sich in den vergangenen Jahren vermehrt zu einem internationalen Spitzensport entwickelt. German Beach Open (GBO), European Beach Tour (EBT), Deutsche Meisterschaften, Welt- und Europameisterschaften, nichts fehlt, was eine Spitzensportart mittlerweile ausmacht. Und dass die Handballer der TSG Münster diese Entwicklung nicht verschlafen haben, zeigt die Tatsache, dass mit der Mannschaft Beach & da Gang der  amtierende Deutsche Meister von der TSG Münster gestellt wird. 

Bereits Ende April startete die EBT in Kroatien, und nachdem sich der Deutsche Meister  Beach & da Gang bei ihrem Saisonstart mit einem hervorragenden dritten Platz beim Turnier in Novi Sad (Kroatien) Ende Mai gleich die ersten EBT-Punkte sichern konnte, startete die Mannschaft von der TSG Münster mit dem traditionell über Pfingsten ausgetragenen  Turnier in Köln-Flittard auch in die nationale GBO Serie.

Zu einem Höhepunkt der Beachhandballsaison kommt es bereits am nächsten Wochenende im Kelkheimer Freibad. Mit dem Karacho Beach Cup veranstalten die Handballer der TSG Münster nicht nur ein vielbeachtetes, sondern auch das punkteträchtigste Turnier der GBO Serie, bei dem zusätzlich auch Punkte in der EBT Wertung gewonnen werden können. Und mit zwei Frauenmannschaften aus den USA treten erstmalig auch Mannschaften aus Übersee in Münster an. Die TSG-Organisatoren um Marc Kunz, mittlerweile auch innerhalb des  DHB für den Beachhandball unterwegs, haben es mal wieder verstanden, alles für ein erstklassiges Beachhandballturnier zu unternehmen.

Das Turnier startet mit den ersten Vorrundenspielen am Freitag, den 14. Juni 2019 um 17:30 Uhr im Freibad Kelkheim, und nach der bereits traditionellen Warm-up-Party im Kelkheimer City-Club heißt es früh aufstehen für die Beachhandballer. Bereits um 08:15 Uhr startet ein langer Beachhandball Samstag, der erst gegen 22:00 Uhr sein Ende finden wird.  Nach Abschluss der Vorrunde finden dann am Sonntag die Spiele der Finalrunde statt, bevor gegen 17:00 Uhr die Gewinner des diesjährigen Karacho Beach Cups feststehen werden.

Sonne, Sand und Musik sind neben erstklassigem Beachhandball die Zutaten für ein Beachturnier der Spitzenklasse. Während die Sonne glücklicherweise in der Verantwortung anderer Hände liegt, haben die Organisatoren alles getan, um für ein Handballfest der guten Laune zu sorgen. Für das leibliche Wohl der Sportler und Zuschauer wird wie immer bestens gesorgt sein, und der Eintritt zu dem vom Freibadgelände abgetrennten Bereich des Turniers ist kostenlos. Die TSG Münster macht aber darauf aufmerksam, dass Zugang und Nutzung des Freibades natürlich nur mit gültiger Eintrittskarte gestattet sind.

Nach dem Gewinn der Deutschen-Beachhandball-Meisterschaft im vergangenen Jahr und dem Erreichen des Viertelfinals der Deutschen Meisterschaft der U17-Junioren in der Halle sorgt die TSG auch mit ihrem Karacho Beach Cup dafür, dass bundesweit der Name Münster nicht nur mit der westfälischen Fahrradstadt, sondern immer mehr auch mit der Stadt Kelkheim im Taunus in Verbindung gebracht wird. Das sportliche Ergebnis einer Menge begeisterter und ehrenamtlicher Arbeit.

 

 

 

 

 

05.11.2018

Platz 7: Glückwunsch!

Das Team von Trainer Tobias Engel und Co-Trainer Tim Graf spielte beim diesjährigen EHF Champions Cup in der Vorrunde gegen den polnischen Meister Piotrkow Trybunalski, den ungarischen Meister OFKSE-LINMAR und den Meister Griechenlands, A.C. Cyclopes. Der ungarische Meister galt als Favorit in dieser Gruppe, war er mit der ungarischen Nationalmannschaft, die im Sommer bei der WM in Russland den 3. Platz belegte, fast identisch. Nach zwei Siegen und einer knappen Niederlage im Shootout gegen die favorisierten Ungarn beendeten die Beachhandballer der TSG ihre Gruppe als Gruppenzweiter.

Im anschließenden Viertelfinale unterlagen die Münsterer in einem innerdeutschen Duell den Sand Devils aus Minden mit 2:1. Nachdem die Münsterer zu Beginn des Spiels in der Abwehr keinen Zugriff fanden und im Angriff zumeist am Mindener Torhüter scheiterten, ging der erste Satz mit 18:14 an die Sand Devils. Ein umgekehrtes Bild dann aber im zweiten Satz. Von Beginn an in Führung liegend, wurde dieser deutlich mit 22:14 gewonnen. Im entscheidenen Shootout reichte den Sand Devils nach zwei verworfenen Penalties der Münsterer ein 1-Punkte-Penalty zum 7:2 und somit zum Sieg und dem Einzug ins Halbfinale.

Für die Münsterer ging es in den Ausscheidungsspielen um die Plätze 5 bis 8 zunächst gegen die dänische Mannschaft von HEI Skaering weiter. Nachdem der erste Satz mit 24:18 verloren wurde, entwickelte sich bis zum Ende ein spannender zweiter Satz, der Sekunden vor dem Schlusspfiff nach einem 1-Punkte-Tor mit 17:16 an die Mannschaft von Beach & da Gang ging. Wie aber auch schon im Viertelfinale, zog man mit 0:6 im Shootout den Kürzeren und spielte somit abschließend gegen die ungarische Mannschaft Dinamit BHC um Platz 7. In diesem Spiel setzten sich die Münsterer mit 2:1 durch. Stand es nach zwei gespielten Sätzen zunächst 1:1 und hatte man vorher noch sowohl im Viertelfinale als auch im ersten Ausscheidungsspiel jeweils im Shootout verloren, konnte man sich zum Abschluss des Turniers mit 8:6 im entscheidenen Shootout Platz 7 sichern.

Auch wenn vielleicht zunächst die Enttäuschung nach den zwei verlorenen Shootouts überwiegte, am Ende ein versöhnlicher Abschluss und ein erfolgreiches Turnier der TSG Mannschaft Beach & da Gang. “Damit beenden wir die “Klubeuropameisterschaft” auf einem respektablen 7. Platz und lassen noch einige namenhafte Teams hinter uns. Insgesamt wäre sogar noch mehr drin gewesen nach unserer starken Gruppenphase”, so die Mannschaft nach dem Turnier.

Gewinner des EHF Champions Cup 2018 wurde die kroatische Mannschaft Delano Zagreb, die sich im Finale gegen die russische Mannschaft “Ekaterinodar” Krasnodar mit  2:0 durchsetzten konnte.

 

 

01.11.2018

Die Männer der TSG Münster spielen dieses Wochenende beim EHF Champions-Cup im Beachhandball

Spielpause für die 1. und 2. Männermannschaft der TSG Münster in der laufenden Hallenrunde am kommenden Wochenende. Während die Unterbrechung bei der Oberligamannschaft auf Wunsch des eigentlichen Gegners, dem TV Kirchzell, dem an diesem Wochenende seine Heimspielhalle in Amorbach nicht zur Verfügung steht, zustande kam, wurde die Spielverlegung bei der 2.Mannschaft gegen die TGS Langenhain von höchster Ebene, dem Deutschen Handballbund (DHB), angeordnet.  

Vom Donnerstag, dem 01.11. bis Sonntag, dem 04.11.2018 findet nämlich der EHF Champions Cup in Catania auf Sizilien (Italien) statt. Und die Münsterer Mannschaft BHC Beach & Da Gang hat sich hierfür mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft Anfang August in Berlin qualifiziert. „Gerne haben wir dem Wunsch der Jungs, an dem Turnier teilzunehmen, entsprochen und die beiden Hallenspiele verlegt“ so Abteilungsleiter Stefan Dobhan. „Wir wollen unseren Spielern dieses tolle Event ermöglichen und sind mit Ihnen stolz, dass sie den deutschen Beachhandball dort auf europäischer Bühne vertreten“.  

11 Spieler umfasst der Kader, mit dem die Münsterer Jungs am Mittwochmorgen nach Sizilien aufgebrochen sind. 5 Spieler gehören dem Oberligakader an und 3 spielen aktuell im BOL-Team der Taunusstädter. Hinzu kommen Fritz Scheerer, der nur noch Beachhandball spielt und Timo Herrmann von der MSG Schwalbach/Niederhöchstadt sowie Tobias Geske, der bei der HG Remscheid in NRW spielt. 

Jeweils 16 Mannschaften bei Männer und Frauen sind in Sizilien am Start. Durch die Erhöhung des Teilnehmerfeldes ist auch der deutsche Rekordmeister und aktuelle Dritte der DM die Sanddevils aus Minden als zweiter Deutscher Vertreter am Start. In 4 Gruppen à 4 Mannschaften werden die 8 Teilnehmer am Viertelfinale, das am Samstag beginnt, ermittelt.

Beach & Da Gang spielt in Gruppe D gegen den Polnischen Meister Piotrkow Trybunalski, den Ungarischen Meister OFKSE-LINMAR und den Meister Griechenlands A.C. Cyclopes. Der Ungarische Meister gilt als Favorit in der Gruppe, da er normaler Weise mit der Ungarischen Nationalmannschaft fast identisch ist, die im Sommer bei der WM in Russland den 3.Platz belegt hat.

Aber die Jungs um die Gebrüder Kunz sind super in das Turnier gestartet. Am heutigen Donnerstag wurde im ersten Gruppenspiel der Polnische Meiste mit 2:0 Sätzen (12:10 und 16:14) besiegt. Am morgigen Freitag geht es um 11:30 Uhr mit der Partie gegen die favorisierten Ungarn weiter und um 16:00 Uhr beschließt das Spiel gegen den Vertreter Griechenlands die Gruppenphase.

Alle Spiele können im Lifestream unter www.sportdeutschland.tv/beachhandball am PC oder Laptop verfolgt werden.

 

Der Kader von Beach & Da Gang für den EHF Champions Cup:

 

Das Team

Stefan Mollath (2)

TSG Münster

Timo Herrmann (4)

MSG Schwalbach/N.

Friedrich Scheerer (8)

TSG Münster

Klaudio Hranjec (9)

TSG Münster

Fabian Frank (11)

TSG Münster

Tim Kunz (17)

TSG Münster

Marc Kunz (18)

TSG Münster

Felix Ikenmeyer (19)

TSG Münster

Sebastian Jacobi (21)

TSG Münster

Julian Schuster (24)

TSG Münster

Tobias Geske (91)

HG Remscheid

   

Tobias Engel 

Trainer

Tim Graf

Co-Trainer

 

 

 

10.08.2018

BADG Münster ist Deutscher Meister 2018 im Beachhandball!

Münster ist endlich auf den Beachhandball-Olymp zurückgekehrt und holt sich in beeindruckender Manier den Deutschen Meistertitel in Berlin. Die Mannschaft der Stunde: Beach & da Gang Münster, gegründet 2006 von Kapitän Marc Kunz und Mäzen und Vater Thomas Kunz. Damals wie heute besteht das Team fast ausschließlich aus aktiven und ehemaligen Spielern der TSG Münster, doch viel wichtiger: Sie besteht aus einer Gemeinschaft von fast 20 guten Freunden, die Spaß am Sandsport haben.

Zur Jahrtausendwende hin wurde man in Münster bereits mit feinstem Beachhandball und drei deutschen Meistertiteln verwöhnt (1997, 1999, 2000). Dort zauberten noch Bansa, Mauch2 & Co., die Vorbilder der heutigen erfolgreichen Generation, in den deutschen Sandkästen. Aus dieser Euphorie entstand auch schon früh der Ehrgeiz in den damals noch jungen Köpfen der Gang. 

Und siehe da, nach 18 Jahren Abstinenz holt nun endlich wieder ein Münsterer Team den begehrten Titel im Sand und qualifiziert sich für das europäische Finale der Landesmeister. Der EHF Champions Cup wird am ersten Novemberwochenende in Catania (Sizilien, Italien) stattfinden und stellt ein weiteres Highlight für alle Beachfreunde und Fans in diesem Jahr dar. 

Irgendwie hatte sich der Meistertitel angebahnt und irgendwie doch nicht. Nach dem 3. Platz 2016 und dem 2. Platz 2017 sowie dem Turniersieg in Köln 2018 war schon eine positive Tendenz zu erkennen, aber ob es dieses Jahr tatsächlich für den ganz großen Coup reichen würde? Nach einer weiteren durchwachsenen Qualifikationsserie der GBO (German Beach Open) und einigen Verletzungs- und Personalsorgen vor dem Finalwochenende in Berlin war man zunächst skeptisch. Marc Kunz reiste mit einer hartnäckigen Fußverletzung an, Bastian Schwarz konnte erst Sonntag zum Team stoßen und Abwehrhüne Lars Nickel befindet sich aktuell in den USA (Auslandssemester). 

Doch was unsere Jungs, allen Umständen zum Trotz, an diesem Wochenende in den Sand zauberten war allererste Sahne! Jeder sprang für den anderen in die Presche, es wurde gefightet, es wurde sich gepusht, es wurde alles aus sich rausgeholt. Die Performance von BADG war eine Lehrstunde, was Teamgeist, Einstellung und Siegeswille angeht. Der Titel geht demnach, vor allem nach der überzeugenden Finalrunde am Sonntag, völlig verdient an unser Münsterer Team „Beach & da Gang“! Herzlichen Glückwunsch! 

Neben dem Deutschen Meistertitel gingen auch noch drei persönliche Auszeichnungen nach Münster: 

–       Tobias Geske – Bester Torhüter des Turniers

–       Stefan Mollath – Bester Torschütze des Turniers

–       Stefan Mollath – Bester Angriffsspieler des Turniers

 

Mehr Infos zum Team gibt es auf Instagram (@badg_muenster) und Facebook. 

Deutscher Meister 2018 in Berlin sind: 

Tobias Geske, Fritz Scheerer, Julian Schuster, Tim Graf, Timo Herrmann, Fabian Frank, Marc Kunz, Tim Kunz, Sebastian Jacobi, Felix Ikenmeyer, Stefan Mollath, Bastian Schwarz, Tobias Engel (Coach) und Sebastian Hahn (Betreuer) 

Wir hoffen, dass wir diese positive Stimmung und die Euphorie nun mit in die Vorbereitung auf die Hallensaison nehmen können und Mitte September auch in der Eichendorffhalle erfolgreich in die Saison starten können!