BOL Wiesbaden/Frankfurt 2019/2020
Zwote
obere Reihe (v.l.): Daniel Will (Betreuer), Leon Klickow, Jonas Katzen, Mario-Gonzalez-Borja, Tobias Bröscher, Alexander Molzahn, Thomas Mauch (Co-Trainer)
mittere Reihe (v.l.): Maximilian Bauer, Felix Biringer, Tim Schreiber, Dominik Reindl, Julian Jacobi, Gabriel Monthuley  
untere Reihe (v.l.): Stefan Mollath, Daniel Kunz, Tim Albat, Patrick Seng, Marc Sieber, Nico Schreiber, Christopher Frieman
Es fehlen: Jochen Wichert (Trainer), Fabian Frank, Marcel Ritzinger

 

Die 2. Mannschaft geht in der Saison 2019/20 in der BOL Wiesbaden/Frankfurt an den Start. Das Team besteht aus einer Mischung von jungen und altgedienten Münsterer Spielern und dient den talentierten Spielern, die gerade aus dem Jugendbereich kommen, als Sprungbrett für das Oberligateam. Trainiert wird die Zwote von Jochen Wichert und Tom Mauch. Mannschaftliche Geschlossenheit und Teamgeist werden in der Mannschaft groß geschrieben, und so präsentiert das Team die Münsterer Tugenden Woche für Woche im Bezirk.

 

 

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Trainingszeiten:

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Montag:       20:30 – 22:00 Uhr Eichendorffhalle

Donnerstag: 20:30 – 22:00 Uhr Waldsporthalle

 

 

SaisonLigaPlatzierung
2019/20BOL?
2018/19BOL7.
2017/18BOL5.
2016/17BOL12.
2015/16BOL2.
2014/15BOL6.
2013/14BOL9.
2012/13LL10.
2011/12LL9.
2010/11LL6.
2009/10LL5.
2008/09BOL1.
2007/08BOL2.

 

 

 

 

 

11.04.2020

Trainerwechsel bei der Zwoten 

 

 

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Christian Albat wird neuer Trainer der TSG Münster II

Ein neuer Mann an der Seitenlinie der Zwoten der TSG Münster: Christian Albat wird als Trainer die Bezirksoberligamannschaft der TSG Münster II in die neue Saison führen, so die Vereinsverantwortlichen um Mannschaftbetreuer Daniel Will Mitte dieser Woche. Nach fast fünf Jahren hatte der bisherige Trainer Jochen Wichert bereits zu Jahresbeginn gegenüber der TSG den Wunsch geäußert, aufgrund der größer werdenden Belastung kürzer treten zu wollen, und dem Verein nahegelegt, mit einem jüngeren Trainer den nächsten Schritt in der Entwicklung der “jungen Wilden”, wie sich die Mannschaft gerne selber bezeichnet, zu vollziehen. Mit Jochen Wichert war es der TSG gelungen, den Umbau der Zwoten in einer schwierigen Zeit voranzutreiben und vermehrt junge Spieler in das Team zu integrieren. “Für uns war er der perfekte Trainer in dieser Zeit”, so Mannschaftsbetreuer Daniel Will.

 

Ein alter Bekannter

Der B-Lizenzinhaber Christian Albat ist kein neues Gesicht in Münster. Seine handballerische Karriere startete er bei der HSG Schwalbach/Niederhöchstadt, bevor es ihn schließlich 2009 zur TSG nach Münster zog. Dort war er als Torwart selber in der Zwoten der TSG aktiv, gemeinsam u.a. mit dem heutigen Mannschaftsbetreuer Daniel Will. Zuletzt trainierte Albat die Oberliga-Damen der TuS Kriftel, verlor aber nie den Kontakt zur TSG. Über die Handballinitiative RheinMain war er regelmäßig auch bei den Handballcamps der TSG als Trainer aktiv. 

 

Integration und Weiterentwicklung

Den bereits begonnenen Umbau der Nachwuchsmannschaft der TSG weiter voranzutreiben und die in den kommenden Jahren aus dem Jugend- in den Aktivenbereich wechselnden Handballtalente zu integrieren, wird Hauptbestandteil seiner zukünftigen Arbeit sein. Aus diesem Grunde wird Christian Albat zusätzlich zu seinem Traineramt bei der Zwoten auch als Co-Trainer der A-Jugend-Bundesligamannschaft tätig sein. Mit dem Trainergespann Daniel Wernig und seinem Co-Trainer Tim Dautermann, Christian Albat, Stephane Monthuley und Maxi Kraushaar sowie Bastian Dobhan wollen die Verantwortlichen der TSG einen wichtigen Schritt im Konzept der Integration der vereinseigenen Handballtalente machen und den Übergang leitungsorientiert koordinieren.

 

TSG ausgebildete Trainer

Nach mehreren Jahren als Trainer im Damenhandball wird das Traineramt der Zwoten für Christian Albat die erste Station im Männerbereich sein. “Es mag schwierig sein, aber es ist möglich!”, war bereits sein Motto als aktiver Spieler der zweiten Mannschaft der TSG. Mit ihm ist auch das letzte Traineramt bei der TSG mit vereinsintern ausgebildeten ehemaligen Aktiven besetzt. Nicht gerade alltäglich in einer Handballabteilung von der Größe der TSG, aber ein weiterer Beleg für den von den Münsterern in den vergangenen Jahren eingeschlagenen erfolgreichen Weg.

 

 

Co-Trainer soll bleiben

Auch wenn der Zwoten durch den Saisonabbruch die Möglichkeit, über die Relegation in die Landesliga aufzusteigen, genommen wurde, stellt sich Christian der neuen Herausforderung auch in der Bezirksoberliga. Geht es nach den Vereinsverantwortlichen, soll auch der Achtundzwanzigjährige unterstützt werden vom bisherigen Co-Trainer Thomas Mauch. “Erste Gespräche wurden bereits geführt, eine endgültige Entscheidung soll möglichst zeitnah erfolgen”, so Daniel Will, der selber schon zugesagt hat, weiterhin als Mannschaftsbetreuer zu fungieren.

  

Auf geht`, Münster!

 

 

Christian Albat

Christian Albat, Spitzname Crouch, in seiner aktiven Zeit als Torwart der Zwoten

 

 

09.04.2020

Das Ziel war zum Greifen nah

 

Eines vorab. Der Abbruch des Spielbetriebs und die damit verbundene vorzeitige Beendigung der Saison war alternativlos. Wenn zwischen „Gesundheit“ und „Sport“ gewählt werden kann, muss man nicht lange überlegen, was Priorität hat. Wir hoffen, dass wir alle heil aus der Geschichte raus kommen und sind in Gedanken bei denjenigen, die es härter getroffen hat. 

Auch wenn vieles momentan wichtiger ist – ärgerlich ist das vorgezogene Saisonende schon. So kurz vor dem großen Finale um die Früchte gebracht zu werden, kann man schon als bitter bezeichnen. Bei vier Punkten Vorsprung und besserem direkten Vergleich auf den Verfolger waren die Relegationsspiele für den Aufstieg in die Landesliga fast erreicht. Was wären das für Spiele geworden. Zwei Mal volles Haus. Zwei Mal 60 Minuten Handball pur. Im Handballlebenslauf wäre diese Erfahrung ein Highlight gewesen. 

Wollen wir aber nicht im Selbstmitleid zerfließen. Es ist kein Beinbruch, wenn die jungen Wilden auch in der kommenden Saison wieder in der BOL auflaufen werden. In der Landesliga hätten vielleicht die exotischeren Gegner gewartet, aber die BOL mit den allwöchentlichen Derbys ist auch nicht zu unterschätzen. Mit einem Jahr mehr Erfahrung und der jetzt-erst-recht Mentalität wird die Zwote sicher auch in der nächsten Saison ein Wörtchen oben mitreden.

Das Gesicht der Mannschaft wird sich dann jedoch verändert haben, denn der nächste Umbruch steht an. Einige altgediente Spieler machen Platz für die aus der Talentschmiede strömenden Spieler. Eine neue Generation hungriger Spieler muss in das ausgeglichene Mannschaftsgefüge integriert werden, um wieder eine schlagkräftige Truppe zusammen zu schweißen.

Wir bedanken uns bei allen Zuschauern für die tolle Unterstützung und hoffen auch in der kommenden Spielzeit auf eine volle Tribüne.

Bleibt gesund.

 

Es grüßt die Zwote

 

 

 

09.04.2020

Steckbrief A. Molzahn

 

 

 

09.03.2020

Der erwartet schwere Brocken

 

„Da muss man erst mal gewinnen.“ Wer sich vor dem Spiel gegen die HSG Neuenhain/Altenhain in Münsterer Expertenrunden umhörte, bekam meist den gleichen Satz zu hören. Die Spielgemeinschaft vom Berg lag den TSG´lern noch nie und war in der Vergangenheit immer unangenehm zu spielen. 

Bedingt durch einige Absagen musste der Kader dann auch noch ordentlich durchgemischt werden. Maxi „Haile Gebrselassie“ Bauer lief vor dem Spiel noch schnell einen Halbmarathon, bei dem er mit Platz 1370 nur knapp das Treppchen verpasste. Da er damit für diesen Tag schon alle Meter aufgebraucht hatte, konnte er nicht eingesetzt werden. Felix Biringer stand nicht zur Verfügung, da er als Zivi eine Senioren-Bocciagruppe auf Skifreizeit begleiten musste, und Marcel „Dadbod“ Ritzinger weilte im Urlaub. Dies führte dazu, dass Ben „Spitzname wird nachgereicht“ Ladwig und Konstantin „den gibt’s noch“ Will zu Ihrem ersten Einsatz bzw. Comeback bei der Zwoten kamen.

Die nicht ganz optimalen Vorzeichen machten sich dann durch viele unforced Errors auf dem Spielfeld bemerkbar. Hier ging der Ball ins Aus, da wurde der Ball nicht gefangen und im Angriff kamen die Wichert-Schützlinge nicht selten ins Zeitspiel. Ein gut aufgelegter Marc „kommt nur über seinen Körper“ Sieber und die Tatsache, dass der Gegner auch Probleme mit der Ballkontrolle hatte, hielt die Münsterer im Spiel. Am Ende machten Mario „Zwei Pina Colada“ Gonzales Borja, Tobi „sympathischster TSG Spieler“ Bröscher und Fabian „Joooouu“ Frank mit ihren wichtigen Toren den Unterschied und holten damit die beiden Punkte für Münster.

Sicher war es kein Handballleckerbissen, aber die Münsterer behielten in einem hitzigen Spiel die Nerven und somit den Abstand zu Eddersheim.

 

Mit der TG Schierstein hat die TSG nun die wohl heißeste Mannschaft Wiesbadens vor der Brust. Ausgestattet mit einer hervorragenden Infrastruktur, welcher Verein kann schon einen Hafen, ein Autobahnkreuz und eine Brücke sein Eigen nennen, steht die TG vor einer glorreichen Zukunft. Vereinsexperte und Realist Frank Mallmann erörterte kürzlich den TSG Oberen sehr ausführlich, dass die TG “ohne Zweifel bis Sommer 2024 die am höchsten spielende Mannschaft in Wiesbaden“ sei. Dem stehen Stimmen entgegen, die behaupten, dass die TG mausetot sei und kurz vor der Übernahme durch Hellas Schierstein steht. Dem widerspricht Mallmann, der selbst an vier Meisterschaften der TG beteiligt war und immer noch vom Bundesliga-Geld seiner Frau lebt, entschieden. Bei seiner Sportkompetenz, auch von Fußball hat er Ahnung, muss man dem Schwager von Konrad „B-Boy“ Bansa dabei durchaus Glauben schenken. Aktuell kämpft Schierstein jedenfalls mit gewaltigen Verletzungssorgen. Das Lazarett wurde nach dem vergangenen Spiel um drei Spieler erweitert, was die Kaderplanung von Coach Christian Fleischer langsam schwierig macht. Trotzdem täten die Blau/Weißen gut daran, auch diesen Gegner nicht zu unterschätzen und Vollgas zu geben. 

 

Es grüßt die Zwote

 

 

 

 

 

 

06.03.2020

Auswärtsspiel in Altenhain vorverlegt auf 15:00 Uhr !

 

Um eine Stunde vorverlegt wurde das Spiel unserer Zwoten am Sonntag (08.03.2020) gegen die HSG Neuenhain/Altenhain. Bereits um 15:00 Uhr trifft die Mannschaft von Trainer Jochen Wichert in der Kahlbachhalle Altenhain auf den Tabellenachten. Das Hinspiel gewannen unsere Jungs mit nur drei Toren, man sollte also gewarnt sein. Lautstarke Unterstützung von der Tribüne ist gefordert, um den Relegationsplatz zum Aufstieg in die Landesliga weiter abzusichern. 

 

Auf geht’s TSG! 

 

 

 

 

03.03.2020

Pflichtaufgabe erfüllt

 

Deutlich verbessert gegenüber dem Hinspiel, aber immer noch mit viel Luft nach oben, präsentierte sich die auf dem Papier zweitbeste Mannschaft aus Kelkheim-Münster gegen das Schlusslicht aus Sindlingen/Zeilsheim. Auch wenn eine Niederlage über den gesamten Spielverlauf eher unwahrscheinlich erschien, war die Partie lange Zeit enger als erhofft. Wie auch immer – nach dem tragischen Unentschieden gegen die Unberührbaren aus Liederbach waren die beiden Punkte jedenfalls Balsam auf die Seele der Bestia-Azul-Blanco.

Das Glücksgefühl hielt jedoch nicht lange, denn schon am Montag danach türmten sich wieder dunkle Wolken über der schönsten Halle des Bezirks (O-Ton Jochen Wichert). Tim Schreiber verkündete viel zu jung seine Karriereende. Der seriösere der beiden Schreiber-Brüder leidet seit dem Spiel gegen Eddersheim an Halsverknorzungen, die ihn nun dazu zwingen, so tragisch aus der Sportgruppe zu scheiden. Dem Team wird der ehemalige Scherge von Despot Dominik Reindl durch seine willkürlichen Strafen, welche Berge von Geld in die Teamkasse spülten, immer in guter Erinnerung bleiben. Tims Schuhe werden nach dem kommenden Heimspiel nach alter Tradition im Mülleimer vor der Halle verbrannt. 

Am Montag gab es dann direkt noch eine Hiobsbotschaft für die Zwote, denn Chrissi „Winke-Katze“ Frieman fällt weiterhin aus. Die Ärzte rätseln immer noch, wie der rechte Arm eines jungen Mannes so in Mitleidenschaft gezogen werden kann. Im Raum steht ein „Tennisarm“, doch der beim Publikum so beliebte Norddeutsche wurde noch nie mit einem Schläger gesehen. Es bleibt ein Mysterium. Fakt ist, dass die Untersuchungen noch nicht abgeschlossen sind und Friedel erst mal nicht am Kreis glänzen kann. Come back stronger!

Trotz der Rückschläge richtet sich der Blick jetzt auf die kommende Auswärtspartie gegen Neuenhain/Altenhain. Das Hinspiel gegen den Tabellenachten ging nur mit 3 Toren an Real Münster, was unseren  Buben die nötige Ehrfurcht vor der HSG bringen sollte. 3-Meter-Mann Artur Belz, der im Hinspiel 12 Buden warf, fehlte der Spielgemeinschaft in den letzten beiden Spielen, und es ist noch nicht klar, ob er beim kommenden Spiel auflaufen wird. Wie auch immer, es wäre gut, wenn die Prinzen um Mario „el dedo malo“ Gonzales Borja eine Serie starten würden.  Die Neuerstarkte TSG Eddersheim, welche letztes Wochenende den Tabellenführer Goldstein ordentlich auf den Schutt fuhr, lauert in Schlagdistanz und möchte unbedingt den 2. Platz übernehmen.

Es grüßt die Zwote

 

 

Tim Schreiber

Bitte vorher die Schuhe ausziehen: Tim Schreiber mit Abschied von der Zwoten

 

 

 

 

17.02.2020

Man man man, wie bitter!

 

Das Wort „Derby“ wird heutzutage viel zu inflationär verwendet. Wenn es aber ein Spiel verdient hat, dann die Partie gegen die direkten Nachbarn aus Liederbach und Sulzbach. Schon seit Generationen wird dieses Spiel rot im Kalender markiert, und es ist der einzige Tag, an dem die Bauern mal die Mistgabeln aus den Händen legen. Schon bei der fünfminütigen Anfahrt wird über die glorreichen alten Zeiten gesprochen, bei denen ein Stefan „Katzenbalken“ Herr zauberte, ein Markus „zeig mir einen der jeden Samstag zum Markt geht“ Rink eine 100% Quote vom Siebenmeterpunkt hatte, und ein Markus „Tänzerhüfte“ Lechner am Kreis für Ordnung sorgte. Nicht immer schön, nicht immer fair, aber definitiv immer spannend. Auf der Tribüne gab es schon immer nur eine Meinung: „Bist du nicht für uns, bist du gegen uns“. Dazwischen war wenig, und auch diesmal hielt die prestigeträchtige Begegnung, was sie versprach. 

Auch wenn die TSG in der Tabelle weiter oben stand und von Unwissenden vielleicht als solcher bezeichnet wurde…einen Favoriten gab es auch diesmal nicht. Wenn das Ansehen des ganzen Dorfes auf dem Spiel steht, wachsen alle über sich hinaus. Trotzdem waren es die blauen Münsterer, die von Beginn an die Akzente setzten. Alex „mein Bizeps ist schon viel größer“ Molzahn fand trotz Hüftschaden die Lücken in der Mauer und brachte die TSG´ler in Front. Die Abwehr machte ihre Sache gut, und auch Patrick „unterstützt des Ehrenamt“ Seng zeichnete sich durch fantastische Paraden aus. Leider verpassten es die Männer um Tobias „Sickboy“ Bröscher und Mario „el locko“ Gonzalez Borja, den Abstand zu vergrößern. Das Spiel war daher bis Mitte der zweiten Halbzeit völlig offen, bis das gute Zusammenspiel zwischen Nico „Jamzen“ Schreiber und Fabian „2 Minuten wegen Meckern“ Frank den Vorsprung auf 6 Tore anwachsen ließ. Zu diesem Zeitpunkt war klar, dass das Spiel entschieden war…denkste!! In den letzten sieben Minuten schaffte es das Münsterer Ensemble, den Faden gänzlich zu verlieren und den Karren voll gegen die Wand zu fahren. Passend war dann das große Finale. Nach Abpfiff traf die MSG mit einem direkten Freistoß ins kurze Eck, und das Spiel endete 28:28. Ekstase auf der einen Seite. Völlige Leere auf der anderen Seite. Die Tatsache, dass die inoffizielle Dorfmeisterschaft 19/20 durch mehr Auswärtstore an die Münsterer ging, tröstete nur wenig.

Es war also das typische Spiel aus Dramatik, Spannung, Glück und Frust. Jetzt heißt es, Mund abputzen und Fokus auf die nächsten Spiele legen. Mit Sindlingen/Zeilsheim kommt als nächstes ein Gegner, bei dem man sich im Hinspiel nicht mit Ruhm bekleckerte. Hier müssen sich die TSG´ler, am besten durch einen Sieg, Selbstvertrauen für das harte Restprogramm aufbauen.

Es grüßt 

die Zwote

 

 

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Mit Remis im Derby: die Zwote der TSG Münster 

 

 

03.02.2020

Punktverlust oder Punktgewinn

 

Im Rennen um den Relegationsplatz hat unsere Zwote einen kleinen Dämpfer hinnehmen müssen. Während die TG Rüsselsheim ihr Spiel klar für sich entschied, kamen die Münsterer nicht über ein 27:27 bei der HSG Kronberg/Steinbach/Glashütten hinaus.

Es dauerte eine Weile, bis sich die hitzigen Gemüter nach Abpfiff beruhigt hatten, denn die Schlussminuten hatten es in sich. Aber der Reihe nach. Vor dem Spiel musste der Trainerstab den Kader ordentlich umbauen denn mit Tim „Backpain“ Schreiber, Tobias „Corona“ Bröscher und Marcel „Marcelli“ Ritzinger sagten drei wichtige Spieler krankheitsbedingt ab. Wer oben mitspielen möchte, muss auch solche Ausfälle kompensieren können, und so ging man guter Dinge in das Spiel.

Dass es gegen das Taunus-Konglomerat schwer werden würde, war von Anpfiff an zu spüren. Zwar stand die blaue Abwehr oft stark und zwang die HSG in 4-Minuten-Angriffe. Leider schaffte man es jedoch nicht, sich zu belohnen, und die Heimmannschaft bugsierte schlussendlich die Kugel immer wieder ins Netz. Mit einer blitzschnellen 1. oder 2. Welle schafften die TSG´ler dann zwar immer schnell den Ausgleich, aber nach einem weiteren 4-Minuten-Angriff zappelte der Ball dann doch wieder in den eigenen Maschen. Eigene Fehler ließen dann plötzlich den Kronberger Vorsprung auf drei Tore wachsen, und der Tabellenvorletzte erzwang die erste TSG-Auszeit. Mit neuen Instruktionen gelang der Ausgleich, und das Spiel gestaltete sich über weite Strecken sehr ausgeglichen. Durch etliche Zeitstrafen geschwächt, am Ende waren es ganze acht Stück, lief die TSG Gefahr, das Spiel tatsächlich zu verlieren. „Im Grunde haben wir die ganze 2. Halbzeit mit mindestens einem Mann weniger gespielt“, bilanzierte nach dem Spiel Maxi Bauer, welcher diesmal nicht diszipliniert werden musste. Die positive Entwicklung des Heißsporns geht also voran. Doch auch bei doppelter Unterzahl leistete die Zwote starke Gegenwehr und blieb dran. Mehr noch, bei zwei Toren Vorsprung und eigenem Ballbesitz in der 55. Minute hätte man den Sack fast zu machen können. Es folgten jedoch hektische Minuten, in denen der Vorsprung verspielt wurde. Trotzdem hatte die Zweite am Ende noch den Sieg in der Hand, doch nach einer Parade des HSG Torwarts erlang Fabian Frank in den Schlusssekunden den Ball. Umzingelt von drei Abwehrspieler, manche nannten es im griechisch-römischen Stil, erkämpfte der Kreisläufer den Ball und schleuderte ihn Richtung Kasten. Die Schiedsrichter werteten das Geschehen als „frei geworfen“, und die Punkte wurden geteilt. Dem Spielverlauf nach war es sicher das gerechteste Ergebnis. Betrachtet man nur die letzten Minuten, war sicher mehr drin.

Als nächstes wartet nun der direkte Verfolger, die TG Rüsselsheim, auf die Münsterer. Während sich alle anderen Teams gegenseitig die Punkte klauten, schlich sich die TG still und heimlich nach oben und ist nun in direkter Schlagdistanz. Zwar haben die Opelstädter ein Spiel weniger absolviert und haben somit noch immer fünf Pluspunkte Rückstand. Mit einem Sieg im Nachholspiel gegen Eppstein und einem Sieg gegen unsere Münsterer wäre der Vorsprung auf nur noch einen Punkt zusammengeschmolzen. Das Spiel kann also klar als 4-Punkte-Spiel angesehen werden, und die Blau-Weißen müssen schnell wieder zur gewohnten Stärke finden.

Es grüßt

Die Zwote

 

 

 

 

 

 

 

20.01.2020

Auftakt geglückt!

Nach einer starken Hinrunde mit 10 Siegen konnte die Zwote zwischen den Jahren etwas Abstand vom Ball nehmen und es ruhiger angehen. Das hatte sich das Team der jungen Wilden auch redlich verdient, denn auch wenn den Spielern um Axel Molzahn und Tobi Bröscher viel Potenzial zugeschrieben wurde, der 2. Platz nach 13 Spielen überraschte dann doch. Mit nur zwei Ausrutschern gegen Niederhofheim/Sulzbach und Schwarzbach und der Niederlage gegen Ligaprimus Goldstein hat das Team von Jochen Wichert eine bärenstarke Hinrunde hingelegt.

Eine Winterpause birgt jedoch immer die Gefahr, aus dem Tritt zu kommen, und so ging die Vorbereitung auf die zweite Halbserie schon früh los. Schließlich musste der Gänsebraten und heiße Äppler irgendwie wieder von den Hüften runter. 

Als erster Gegner stand dann die TSG Ober-Eschbach auf dem Plan. Ein Verein, der in Punkto Aufwärmmusik und Hallensprecher ganz weit vorne ist. Handballerisch wollten wir aber den Ton angeben, und das gelang auch ab der 10. Minute. Kompakte Abwehr + schneller Angriff ergab eine 16:8 Pausenführung. „Das Ding ist durch“, werden einige gedacht haben, aber als der Vorsprung zehn Minuten vor der Schlussirene auf 2 Treffer geschmolzen war, stand es nicht gut um die TSG´ler. Die Obereschbacher kratzen an den Punkten, und bei den Münsterern ging nicht mehr viel. Gerade noch rechtzeitig fanden die Blauen zurück in die Spur und schafften doch noch den wichtigen Sieg beim Rückrundenauftakt. Schwach war nur Axel „Bizeps“ Molzahn, der keine Tore schoss, sad! Abends wurden die Punkte und der Geburtstag von Badboy Mario Gonzales Borja standesgemäß in der TSG Gaststätte gefeiert.

Mit der TSG Eddersheim begrüßen wir am kommenden Samstag dann einen direkt Mitbewerber um den Relegationsplatz in der Eichendorffhalle. Der Blick auf das Ergebnis aus der Hinrunde (32:31) zeigt, dass mit den Eddschmern nicht zu spaßen ist. Wenn wir es schaffen, nochmal eine Schippe draufzulegen, könnten wir mit einem weiteren Sieg unsere komfortable Position weiter ausbauen.

Es grüßt, die Zwote

 

 

 

 

 

 

09.12.2019

Münster-Express gerät ins Stocken 

MSG Schwarzbach vs. TSG Münster II   36:32 (21:19)

TSG Münster II vs. HSG Goldstein/Schwanheim 19:27 (11:9)

 

In den letzten beiden Saisonspielen konnte die zweite Garde nicht an die guten Leistungen der aktuellen Saison anschließen. Während man im Auswärtsspiel gegen die MSG Schwarzbach ohne Abwehrleistung die meisten Gegentreffer in der Saison kassierte und somit die erste Saisonniederlage zu Buche stand, zeigte man gegen den Tabellenführer aus Goldstein/Schwanheim eine stark verbesserte und aggressivere Abwehrleistung. Die ersten 40 Minuten gegen die Goldsteiner Jungs um den Spielmacher Jonas Storck konnte man das Spiel ausgeglichen gestalten und den Spitzenreiter im Angriff wie Abwehr vor neue Probleme stellen. Leider konnte diese Leistung nicht über die volle Distanz abgerufen werden, sodass man in der Abwehr nicht mehr aggressiv genug zupackte und im Angriff die Chancen nicht mehr zwingend genug nutzte. Diese leichten Fehler bestraften die Goldsteiner konsequent und waren beim 17:23 fünf Minuten vor Schluss nicht mehr einholbar. Am Ende fällt das Ergebnis vielleicht etwas zu hoch aus, zeigt aber auch der Mannschaft von Trainer Wichert und Mauch, dass jeder Fehler konsequent bestraft wird von den Topteams der Liga. Um den Express wieder ins Rollen zu bringen, heißt es, in der Woche konzentriert zu trainieren und die gemachten Fehler zu analysieren. In den letzten beiden Spielen vor Weihnachten stehen noch zwei Kracher aus der TOP 5 an. Kommenden Samstag, den 14.12.2019, gastiert der nächste Landesligaabsteiger in der Eichendorffhalle. Das Spiel gegen die TSG Oberursel wird bereits um 15:00 Uhr angepfiffen. Die Woche drauf beendet die Zwote das Jahr bei der HSG Hochheim/Wicker mit ihrem Auswärtsspiel in der Goldbornhalle in Wicker. Anpfiff ist dort am Samstag, den 21.12.2019, um 19:00 Uhr.

 

Es grüßt,

die Zwote

 

Es spielten gegen Schwarzbach: Tim Albat, Marc Sieber (beide Tor)

Mario Gonzalez Borja (9), Dominik Reindl (5), Alex Molzahn (4), Nico Schreiber (3/2), Stefan Mollath (3/1), Marcel Ritzinger (2), Tim Schreiber (2), Daniel Kunz (1), Felix Biringer (1), Maxi Bauer (1), Tobi Bröscher (1) und Chris Frieman

 

Es spielten gegen Goldstein/Schwanheim: Tim Albat, Patrick Seng (beide Tor)

Stefan Mollath (6/4), Alex Molzahn (4), Marcel Ritzinger (3), Mario Gonzalez Borja (2); Tobi Bröscher (2), Fabian Frank (1), Maxi Bauer (1), Chris Frieman, Dominik Reindl, Julian Jacobi, Nico Schreiber und Tim Schreiber

 

 

Zwote_frohe Weihnachten 2019_neu

 

 

 

 

 

24.11.2019

Andrew stolpert über Epstein – Zwote aber nicht über Eppstein

TSG Münster II vs. TSG Eppstein   29:22 (10:13)

 

In einer bisher starken Hinrunde liegt die Zwote aktuell auf einem guten 2. Platz. Schaut man auf den Spielplan, erkennt man jedoch, dass es erst in den kommenden Wochen gegen den 1., 3. und 4. der Liga geht. Zum Ende der Hinrunde entscheidet sich also, ob die Zweite wirklich auf diese Position gehört, oder ob es drei Mal einschlägt und die Blau/Weißen zur grauen Maus werden. 

Ein erster Brocken gegen ein Top 5 Team stand schon am vergangenen Wochenende an, denn mit der in Lauerstellung liegenden TSG Eppstein (5.) kam ein Landesliga-Absteiger in die Eichendorffhalle. Nach einigen schwächeren Auftritten musste unser Blau/Weißes Ballett gegen dieses Kaliber eine Schippe drauflegen. In einem ausgeglichenen und fairen Spiel setzen die Schiedsrichter in der 13. Minute ein erstes Ausrufezeichen und setzten Tobi „Kuschler“ Bröscher mit glatt Rot auf die Tribüne. Nicht einverstanden mit dieser und zahlreichen anderen Entscheidungen ließen die Zuschauer ihrem Unmut freie Luft, und das Spektakel begann. Kurzfristig lag die Konzentration auf den Referees und nicht auf dem Gegner, und schon lag man mit 3 Toren zurück. Mit dem Gefühl der Benachteiligung ging es in die Kabine, und die erste Saisonniederlage lag in der Luft. Durch eine deutliche Steigerung in Durchgang 2 zogen die Münsterer dann aber Ihrerseits mit 3 Toren in Front, und dieser Vorsprung sollte bis zum Abpfiff Bestand haben. An dieser Stelle müssen wir aber zugeben, dass sich die Schiedsrichter in der zweiten Halbzeit mehr mit den Eppsteinern beschäftigten, und diese unter dem Strich noch stärker benachteiligt wurden. Die weniger benachteiligte TSG gewann also am Ende mit 29:22, wobei dieses Ergebnis auch etwas zu deutlich ausfiel. Als bester Spiele kann Tim Schreiber ausgezeichnet werden. 7 Schüsse – 7 Treffer. Net schlecht. 

Nach dem Spiel gegen Schwarzbach (30.11.2019, 16:00 Uhr, Schwarzbachhalle Kriftel) steht dann das Spitzenspiel gegen die HSG Goldstein/Schwanheim vor der Tür. Wer sich mit der Zwoten verbunden fühlt, ist am Samstag, den 07.12.2019, herzlich eingeladen, dem Kracher um 19:00 Uhr in der Eichendorffhalle beizuwohnen. 

(PS: Beim Kicken wurde Team Jung zuletzt von Team Alt mit zwei schallenden Ohrfeigen aus der Halle gejagt. Alex Mohlzahn nach der 0:5 Niederlage am Donnerstag: „Wir hatte keinen Zugriff zum Spiel. Sie haben mit uns gemacht, was sie wollten, und sind einfach besser.“)

 

 

 

 

 

 

 

18.11.2019

Schwere Kost zur Mittagszeit

HSG Sindlingen/Zeilsheim vs. TSG Münster II   24:32 (12:14)

 

Das Nachholspiel vom 6. Spieltag führte die Mannschaft um Co-Capitano Daniel Kunz in die umgebaute Lagerhalle des örtlichen Großbauern in Sindlingen. Zur besten D-Jugendzeit präsentierte sich die Zweite noch im sonntäglichen Couchmodus und verpennte die ersten zehn Minuten. Beim 2:6 nahm das Trainerteam Wichert/Mauch ihre Auszeit, um Korrekturen im Spiel vorzunehmen. Auch nach dem Time-Out war die Mannschaft noch etwas wackelig auf den Beinen, konnte aber den Rückstand in den nächsten zehn Minuten egalisieren. Bis zur Pause erarbeitete man sich einen kleinen 2-Tore Vorsprung.

Nach dem Seitenwechsel konnte man direkt mit einem 3:0-Lauf starten und sich so ein wichtiges Polster aufbauen für die restliche 2. Hälfte. Mit voranschreitender Spielzeit mussten die Gastgeber dem Tempo der Zwoten nachgeben, und so wurde es am Ende noch ein deutlicher Sieg für die Münsterer Buben.

Der sportliche Erfolg wurde noch durch eine verbale Entgleisung, die mit einer roten Karte geahndet wurde, in den letzten Spielminuten getrübt. Die Mannschaftskasse freut´s.

Mit nun 15:1 Punkten steht die Zwote auf einem hervorragenden 2. Tabellenplatz. Die nächsten Wochen werden zeigen, wo die Reise hingeht. Bis zur Winterpause hat man noch alle vier direkten Konkurrenten aus den TOP 5 auf dem Spielplan. Nächste Woche im Heimspiel gastiert der Landesligaabsteiger, die TSG Eppstein, in der heimischen Eichendorffhalle. 

Anpfiff am Samstag, 23.11.19, ist um 19 Uhr.

 

Es grüßt,

die Zwote

 

Es spielten: Tim Albat, Patrick Seng (beide Tor), Stefan Mollath (8/2), Marcel Ritzinger (4), Dominik Reindl (2), Tobias Bröscher, Fabian Frank (3), Maxi Bauer, Alex Molzahn (3), Mario Gonzalez Borja (3), Julian Jacobi, Tim Schreiber (4), Daniel Kunz (2) und Nico Schreiber (3)

 

 

 

 

 

 

11.11.2019

Ungefährdeter Sieg in Schierstein

TG Schierstein vs. TSG Münster II   17:31 (6:15)

 

Weiter auf der Erfolgswelle schwimmt die Zwote Mannschaft auch im Schiersteiner Hafen. Beim aktuell Tabellenneunten zeigten die Männer von Jochen Wichert und Thomas Mauch vom Start weg ein konzentrierte Leistung und führten nach knapp 20 Minuten bereits mit 3:9. Mit der sicheren Führung im Rücken konnte man mit einer guten Abwehr und starken Crouch in der Kiste diesen Vorsprung auf 9 Tore bis zur Halbzeit ausbauen. Auch im zweiten Durchgang ein unverändertes Bild. Zwar wurde auf Münsterer Seite munter durchgewechselt, trotzdem tat sich Schierstein schwer im Angriff, und so kamen die Münsterer Buben immer wieder zu leichten Toren und brachten den Sieg sicher nachhause. 

Kommendes Wochenende steht das Nachholspiel in Sindlingen gegen den Aufsteiger HSG Sindlingen/Zeilsheim an. 

 

Es grüßt,

die Zwote

 

Es spielten: Tim Albat, Marc Sieber (beide Tor), Stefan Mollath (10/6), Marcel Ritzinger (2), Tobias Bröscher (2), Fabian Frank (4), Maxi Bauer (1), Alex Molzahn (1), Mario Gonzalez Borja (5), Felix Biringer (1), Chris Frieman (1), Tim Schreiber (2), Gabriel Monthuley und Nico Schreiber (2)

 

 

 

 

 

 

04.11.2019

Die Erfolgsgeschichte geht weiter

 

Starke Leistung der 2. Mannschaft. Das Trainings-Fußballspiel am Montag vor dem Spitzenspiel gegen die HSG Neuenhain/Altenhain war „episch“. Das musste auch Coach Wichert anerkennen: „So ein Spiel bricht man auch nach Ablauf der angesetzten 15 Minuten nicht ab! Was Team Alt da auf die Platte gezaubert hat, war bemerkenswert!“, so der Handballlehrer. Längst wecken die „Alten“ Begehrlichkeiten bei den umliegenden Fußballvereinen, aber noch wird nicht genug Geld geboten. Positiv: Alex „Holzfuß“ Molzahn ist mittlerweile in die Halle zurückgekehrt. 

Handball wurde auch gespielt. Das oben erwähnte Spitzenspiel (2. gegen 3.) gegen die HSG Neuenhain/Altenhain hielt, was es auf dem Papier versprach. Der anerkannte Handballphilosoph Daniel „La Cucaracha“ San José sprach von hohem BOL-Niveau auf beiden Seiten, und selbst König Hammoud nickte anerkennend. Wer sich vorab etwas mit dem Gegner beschäftigte, wusste, was auf die traditionell eher kleingewachsene TSG zukam. Artur Belz, wurfgewaltig und gefühlt 3 Meter groß, kündigte sich mit 14 Treffern gegen Schwarzbach an. Als nicht weniger torgefährlich, wenn auch nicht so groß, galt sein Nebenmann, Timo Heuft. Die „Azul blanco“ waren also gewarnt und gingen motiviert in das Spiel. Zu Beginn war die Partie ausgeglichen, bis die TSG sich zwei  Mal auf sechs Tore absetzen konnte.  Die Führung drohte aber beide Male wieder zu kippen, und vor 1-2 Jahren wäre die Chance groß gewesen, dass der Sieg noch an den Gegner geht. In diesem Jahr zeigt sich die Zwote aber gereifter und brachte das Match über die Zeit. Ein Sonderlob geht an Marc „Die Schranke“ Sieber, der an alte Zeiten erinnerte und an Stefan „Steinofen“ Mollath, der 14 Mal netzte.

Die Beiden Punkte bringen den zweiten Platz und lassen an die Vizemeister-Saison 2015/16 erinnern. Der nächste Gedanke geht an die Fast-Abstiegssaison 2016/17, und schon ist man wieder geerdet. Als nächstes wartet jetzt die TG Schierstein auf die TSG´ler. Nach einem großen Aderlass befinden sich die Wiesbadener mitten im Abstiegskampf, und die große Frage lautet: „Wann kommt Mallmann?“

 

Es grüßt,

die Zwote

 

 

 

 

 

 

 

22.10.2019

Unentschieden im Derby!

TSG Münster vs. MSG Niederhofheim/Sulzbach 20:20 (12:9)

 

Die Vorzeichen für das Spiel waren klar, die Zwote mit der optimalen Punktausbeute an der Tabellenspitze war für den Großteil der Zuschauer in der Halle der klare Favorit auf den Sieg im Derby. Aber der Klassiker der BOL Wiesbaden/Frankfurt schreibt gerne seine eigene Geschichte. Die Spielgemeinschaft aus Niederhofheim und Sulzbach musste auf einige Stammkräfte verzichten, startete aber mit einer „Jetzt erst Recht“-Mentalität gut in die Partie und gestaltete die Anfangsphase ausgeglichen bis zum 8:8. Die letzten 10 Minuten vor dem Pausentee wirkten die Münsterer Buben frischer und konnten mit einer 3-Tore Führung die Seiten wechseln.

Den Start in die zweite Halbzeit erwischten die Gäste besser und konnten innerhalb der ersten 10 Minuten auf 13:13 ausgleichen. Ab jetzt wurde dem Publikum zwar kein handballerischer Leckerbissen angeboten, aber beide Teams fighteten um jeden Zentimeter und um jeden Ball. Das Momentum lag aber aktuell bei den Gästen, die jetzt konsequenter ihre Chancen nutzten und 12 Minuten vor Schluss mit 17:14 in Front lagen. Die Zwote ließ aber nicht locker und konnte angetrieben mit starken Paraden von Tim Albat den Rückstand wieder egalisieren beim 19:19 in Minute 55. In der Schlussphase konnten beide Teams nochmal einmal treffen, aber keiner schaffte es, sich entscheidend abzusetzen, sodass beide Teams mit dem Punkt gut leben können, wobei die MSG etwas enttäuschter sein wird aufgrund des Spielverlaufs in Halbzeit 2.

Die Punkteteilung und der Spielverlauf zeigen, dass die Mannschaft von Jochen Wichert in jedem Spiel 100% abrufen muss, um die Spiele in der BOL erfolgreich bestreiten zu können, egal gegen welchen Gegner. Kommendes Wochenende ist „Hallenhandball“-frei, da unsere Sandspezialisten über das Wochenende in Catania (Ostküste Sizilien, Italien) beim EHF Champions Cup unterwegs sind.

Am Samstag, den 2.11., fliegt dann wieder der Ball in der heimischen Eichendorffhalle. Gegner ist die HSG Neuenhain/Altenhain. Anpfiff ist um 19 Uhr!

 

Es grüßt,

die Zwote

 

Es spielten: Tim Albat, Patrick Seng (beide Tor)

Stefan Mollath (6/2), Marcel Ritzinger (2), Dominik Reindl (3), Tobias Bröscher (1), Fabian Frank (4), Alex Molzahn (2), Mario Gonzalez Borja, Julian Jacobi, Chris Frieman, Tim Schreiber, Leon Klickow und Nico Schreiber (2)

 

 

 

 

 

 

 

14.10.2019

Zweite Mannschaft weiterhin verlustpunktfrei

 

Auch nach Spieltag vier grüßt die Zweite von der Tabellenspitze der Bezirksoberliga Wiesbaden/Frankfurt. Mit den deutlichen Heimsiegen gegen Kronberg/Steinbach/Glashütten (36:20) und gegen die TSG Ober-Eschbach (31:21) sowie dem klaren Auswärtserfolg in Rüsselsheim (23:31) festigt man die Position ganz oben und startet mit 8:0 Punkten optimal in die laufende Runde. Egal in welcher Konstellation aktuell die Zwote antritt, mit der richtigen Attitude in Angriff wie Abwehr ist man aktuell schwer auszurechnen. Jeder Spieler kann ein entscheidender Faktor im Angriff sein und den Unterschied ausmachen, sodass die gegnerischen Abwehrreihen sich nicht auf einzelne Spieler der Zwoten fokussieren können. Der Grundstein für die Erfolge legt die Mannschaft von Trainertrio Wichert/Mauch/Will aber in der Abwehr kombiniert mit einer guten Torwartleistung. Die einstudierten Abwehrformationen werden aktuell von allen Spielern optimal umgesetzt, sodass momentan auch verletztungsbedingte Ausfälle von Maxi Bauer oder Daniel Kunz kompensiert werden können.

Die Erfolgsserie wird am kommenden Samstag, den 19.10.2019, bei der Mutter aller Derbys auf eine harte Probe gestellt. Zwar ist die MSG Niederhofheim/Sulzbach etwas stockend in die Runde gestartet und konnte erst einen Sieg in den ersten vier Spielen einfahren, aber der Clásico de los agricultores schreibt seine eigenen Gesetze. Hier heißt es für die Männer um Capitano Marc Sieber, Mistgabeln und Fackeln bereitzuhalten und aggressiv die Niederhofheimer Angriffe abzuwehren, damit die Punkte 9 und 10 in Münster bleiben. Kommt rechtzeitig in die Halle, der Kessel wird brodeln. Anpfiff ist am Samstag um 16:30 Uhr in der Eichendorffhalle!

 

Es grüßt,

die Zwote

 

 

Torschützen:

TSG Münster vs. HSG Kronberg/Steinbach/Glashütten 36:20 (18:8)

Marc Sieber, Patrick Seng (beide Tor), Stefan Mollath (11/4), Dominik Reindl (5), Tobias Bröscher (2), Fabian Frank (4), Alex Molzahn (1), Mario Gonzalez Borja (2), Julian Jacobi (1), Felix Biringer (1), Tim Schreiber (4), Leon Klickow (3), Nico Schreiber (2) und Daniel Kunz

 

TSG Münster vs. TSG Ober-Eschbach 31:21 (15:10)

Marc Sieber, Patrick Seng (beide Tor), Stefan Mollath (7), Tobias Bröscher (3), Fabian Frank (4), Maxi Bauer (1), Alex Molzahn (5), Mario Gonzalez Borja (7), Julian Jacobi, Felix Biringer (3), Christopher Frieman, Tim Schreiber, Leon Klickow und Nico Schreiber (1)

 

TG Rüsselsheim vs. TSG Münster 23:31 (8:16)

Tim Albat, Patrick Seng (beide Tor), Stefan Mollath (7/5), Marcel Ritzinger (8), Tobias Bröscher (3), Fabian Frank, Gabriel Monthuley (1), Alex Molzahn (6), Mario Gonzalez Borja (2), Felix Biringer (1), Tim Schreiber (2), Leon Klickow (1) und Nico Schreiber

 

 

 

 

23.09.2019

Ersten Saisonssieg eingefahren!

TSG Eddersheim vs. TSG Münster II 31:32 (13:19)

 

Die Zwote um Trainertrio Jochen Wichert, Thomas Mauch und Daniel Will startete optimal in die Runde und entführte die ersten beiden Punkte aus dem Karl-Eckel-Weg in Hattersheim. Top motiviert und gut vorbereitet begann das Team um Capitano Marc Sieber hoch konzentriert und führte nach 10 Minuten bereits mit 7:2. Während der Münster Express auf Hochtouren lief, waren die Gastgeber mit dem Kopf noch in der Kabine. Die Angriffe wurden effizient und mit voller Überzeugung ausgespielt, sodass zur Halbzeit ein komfortabler Spielstand von 19:13 auf der Anzeigetafel aufleuchtete.

Auch der Start in Halbzeit 2 versprach ein deutliches Ergebnis zu Gunsten der Münsterer. Beim 29:23 nach 50 Minuten war die Messe eigentlich gelesen. Doch in den letzten zehn Minuten wurden Angriff- und Abwehrarbeit komplett eingestellt, und die Eddersheimer TSG konnte Tor für Tor aufholen und war in der 55. Minute auf ein Tor ran, konnte das Ergebnis aber nicht mehr drehen. Im Tor konnte Tim Albat mit 3 wichtigen Paraden in der Schlussphase wichtige Akzente setzen, und Julian Jacobi mit wichtigen Treffern auf der Rechtsaußen sicherte den ersten Sieg der neuen Saison.

Starke 50 Minuten zeigten, was die Mannschaft leisten kann. Man hielt aber den Gegner im Spiel und machte es unnötig spannend am Ende. Der Sieg war verdient, da man die komplette Spielzeit in Führung war, zeigte aber auch auf, das man 60 Minuten voll durchziehen muss in Abwehr wie Angriff, da ansonsten so ein Spiel auch noch kippen kann.

Kommende Woche steht das erste Heimspiel gegen die HSG Kronberg/Steinbach/Glashütten auf dem Programm. Anpfiff ist am Samstag, den 28.9., um 16:30 Uhr.

 

Es grüßt,

die Zwote

 

Es spielten: Tim Albat und Marc Sieber (beide Tor), Stefan Mollath (8/2), Julian Jacobi (5), Tobias Bröscher (5), Fabian Frank (4), Mario Gonzalez Borja (3), Dominik Reindl (2), Maximilian Bauer (2), Alexander Molzahn (1), Christopher Frieman (1), Nico Schreiber (1), Leon Klickow und Marcel Ritzinger

 

 

 

 

 

 

 

12.09.2019

Voll im Saft – Die Zwote so sexy wie nie

Auch wenn eine bekannte Handballweisheit besagt, dass der Wald keine Tore wirft, begann genau dort die Vorbereitung der Zweiten. Wie schon Generationen zuvor, durfte auch das Team 2019/20 die TSG-Hausrunde „Viehweide und zurück“ etliche Male absolvieren. Trainer Wichert, seines Zeichens großer Laufenthusiast, verlängerte das Ganze noch bis zum Wildgehege, und so hieß es jeden Montag und Donnerstag „Schweinchenrunde“. Gerne denken wir an die schönen Bäume, die wilde Natur und den letzten steilen Anstieg hoch zum Bauhofs-Joch zurück. Es dauerte ein paar Wochen, bis das größte Gejammer aus dem Wald verstummt und die Grundkondition vorhanden war. Dies war dann auch der Zeitpunkt für den Wechsel der Trainingsgruppe 2 auf das Oval der Schmerzen. Die Tartanbahn rund um den TSG Sportplatz wartete mit den bekannten Intervallläufen und das Gejammer begann aufs Neue. Die Hitze, der Staub, die Qualen und im August sogar manchmal Gewitter. Auch wenn die Spieler das Trainerteam um Jochen „Canada-Goose“ Wichert, Daniel „the broken shoulder“ Will und Thomas „der blonde TSG-Engel“ Mauch darüber informierten, dass die Sonne unangenehm und der Tartan bei Regen „tief“ sei und auf der Gegengeraden sogar Pfützen ständen, ließen diese sich nicht erweichen. 

Die Wochen des Leidens vergingen und die zunehmend besser aussehenden Körper sorgten für erhöhten Betrieb vor den Spiegeln in der Kabine. Neben dem schönen Antlitz der Mitspieler sorgte vor allem eines für gute Stimmung. Während bis kurz vor der letzten Saison überhaupt nicht klar war, wer überhaupt im Team der Zwoten auflaufen würde, stand in diesem Jahr der 14-16 Mann starke Kader schon frühzeitig fest. Das ermöglichte ein ganz anderes Arbeiten und hob die Grundstimmung deutlich an. 

Für besonders gute Stimmung sorgten Dominik „Nuber“ Reindl und Daniel „Slowhand“ San Jose, denen wir an dieser Stelle einen eigenen Absatz widmen möchten. Dodo Reindl geißelte sich über Monate und siegte schlussendlich mit gewaltigem Abstand auf der Waage. Sein Gegner in der Abnehmschlacht, Marc „Low-Carb“ Sieber, hatte im Grunde nie den Hauch einer Chance. Schade ist nur, dass Dominik mit den Kilos auch seine Muskeln und seinen Wurf verlor. Wer diese findet, bitte im TSG Infocenter abgeben. Ehre, wem Ehre gebührt, und so müssen wir hier auch Daniel „Paella“ San Jose erwähnen. Nach langer Abstinenz entschied dieser, dass sein Knie doch nicht so schlimm sei, und trat dem Montagstraining bei. Genauso wie die Gegenspieler wirbelte seine Rückkehr auch das Jung-Alt-Verhältnis ordentlich durch. Auch wenn die Bewegungen ein Geschwindigkeitsdefizit aufweisen, hat der alte Spanier „das Auge“ nicht verloren. Zuletzt warf ihn eine Oberschenkelzerrung zurück, doch wenn er sich ein Beispiel an Domi Reindl nimmt, liegen noch ein paar gute Jahre vor ihm.

Die Vorbereitung geht also in die Zielgerade und wir können gespannt sein, welche Rolle das weiße Ballett dieses Jahr spielen wird. Mit den Absteigern TSG Eppstein und TSG Oberursel, sowie den Aufsteigern MSG Schwarzbach und HSG Sindlingen/Zeilsheim warten interessante Gegner auf uns. Es wird Zeit, dass die Runde beginnt.

Es grüßt die Zwote

 

 

 

 

 

 

22.04.2019

Die Saison geht zu Ende, wohin mit der ganzen Zeit?

Das letzte Heimspiel der Saison nehmen wir zum Anlass für eine kleine Zusammenfassung der bald endenden Saison 2018/2019. 

Die Vorbereitung war durchwachsen, denn auch vor dieser Spielzeit musste die Zwote wieder einige Schlüsselspieler ziehen lassen. BOL-Torschützenkönig Marc „Butcher“ Zelser zog es in die Erste, Tim „Willkür“ Schreiber verließ das Land, um endlich in Bildung zu investieren, und Lars Becker entschied sich erst mal dazu, den Ball ruhen zu lassen. So kam es also, dass der Kader bei den ersten Einheiten recht überschaubar daherkam. Wer sollte die Tore schießen? Wer sollte die Abwehr zusammenhalten? Fragen über Fragen. Hinzu kam, dass Dominik „Schmalhans“ Reindl und Marcel „bin beruflich weg“ Ritzinger zeitlich wenig Zeit hatten und die eine oder andere Einheit verpassten. Julian Jacobi und Felix Biringer hatten nach ihren schwerwiegenden Verletzungen Rückstand und mit Gewichtsproblemen zu kämpfen. Die bescheidenen Vorzeichen steckte die Zweite aber weg und war guter Dinge, bis die Mannschaft am Vorabend des Saisonauftakts auf eine Zerreißprobe gestellt wurde. Daniel „das goldenen Kind“ Will, Herz und Hirn der Mannschaft, verletzte sich beim Spaß-Event und musste sein Karriereende bekannt geben. Solche Geschichten schreibt nur der Handballsport. 

Vielleicht beflügelt durch die berühmte „jetzt erst recht“ Mentalität bäumten sich die Mannen um Patrick „Dusch-Blitz“ Seng, Fabian „wo sind eure Aufwärmshirts“ Frank und Christopher „Publikumsliebling“ Frieman auf und holten sieben Punkte aus den ersten 5 Spielen. Neu-Kapitän Marc „Dodo, wie viel wiegst du“ Sieber sah sich gezwungen, das „M“-Wort in den Mund zu nehmen, und erste Stimmen wurden laut, die meinten, dass das blaue Ballett für Höheres bestimmt sei. Die vielen Schulterklopfer und die Hybris rächten sich aber schnell. Aus den darauffolgenden sieben Spielen sprangen gerade mal 3 Zähler raus und das Abstiegsgespenst klopfte unverhofft an. Die Gunst der Zuschauer schwand, und aus den sagenhaften Zuschauerzahlen blieben nur noch die Eltern übrig.

Die Rückrunde war dann wie schon erwähnt ein Auf und Ab. Einer Niederlage gegen den Tabellenletzten Eltville und einer 12-Tore-Klatsche gegen Hochheim folgte der grandiose last-minute- Sieg gegen Niederhofheim und die damit verbundene Dorfmeisterschaft. Alex „Can´t-man“ Molzahn, der sich erst kurz vorher für die Zwote entschieden hatte, setzte sich mit seinem Golden Goal selbst ein Denkmal und gilt seither als Legende. 

Auch wenn es aktuell nicht schlecht aussieht, ist die Zwote noch nicht gerettet. Im heutigen Spiel gegen den TV Idstein wären zwei Punkte nicht schlecht, um auch in der kommenden Spielzeit spitzen BOL Handball in der Eichendorffhalle bieten zu können. Keine leichte Aufgabe gegen den Tabellenführer und Meister in spe. In der nächsten Woche geht es dann zum feststehenden Absteiger aus Holzheim, bei dem dann die Saison endgültig beendet wird.

Die Zweite dankt für die ganze Unterstützung und hofft auf ein gesundes Wiedersehen in der nächsten Saison. Wir sehen uns im Schwimmbad.

Es grüßt

Die Zwote