Bezirksoberliga Wiesbaden/Frankfurt 2021/2022
2te 2021-22
obere Reihe (v.l.): Laurits Liebeck (2), Mario Gonzalez Borja (10), Jan Niklas Müller (14), Christian Suck (13), Jonas Katzer (4)
mittere Reihe (v.l.): Christian Albat (Trainer), Gabriel Monthuley (19), Fabian Frank (7) Alex Molzahn (9), Thomas Mauch (Co-Trainer)
untere Reihe (v.l.): Maximilian Bauer (8), Nico Schreiber (20), Tim Albat (1), Dino Spiranec (90), Tom Bergen (12), Julien Sorhagen (3), Joshua Löw (11)
es fehlen:Tobias Bröscher (6), Marcel Ritzinger (23), Daniel Will (21)

Die 2. Mannschaft spielt in der Saison 2021/22 ihre neunte Spielzeit in der BOL Wiesbaden/Frankfurt.  Nur durch den coronabedingten Saisonabbruch verpasste das Team 2020 die Teilnahme an den Relegationsspielen zum Aufstieg in die Landesliga, in der man zuletzt in der Saison 2012/13 spielte.

Das Team dient den talentierten Spielern, die aus dem Jugendbereich der TSG kommen, als Sprungbrett für das Oberligateam. Trainiert wird die Zwote von Christian Albat und Tom Mauch. Mannschaftliche Geschlossenheit und Teamgeist werden in der Mannschaft groß geschrieben, und so präsentiert das Team die Münsterer Tugenden Woche für Woche im Bezirk.

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Trainingszeiten:

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Montag:       20:00 – 22:00 Uhr Waldsporthalle

Mittwoch:     20:30 – 22:00 Uhr Eichendorffhalle

Donnerstag: 20:00 – 22:00 Uhr Waldsporthalle

 

 

Platzierungen der letzten Jahre
SaisonLigaPlatzierung
2021/22BOL3.
2020/21BOLSaison abgesagt
2019/20BOL2.
2018/19BOL7.
2017/18BOL5.
2016/17BOL12.
2015/16BOL2.
2014/15BOL6.
2013/14BOL9.
2012/13LL10.
2011/12LL9.
2010/11LL6.
2009/10LL5.
2008/09BOL1.
2007/08BOL2.
Kassierer

 

 

 

 

 

30.05.2022

Das war’s….

 

Die mit Abstand längste Saison der Bezirksoberliga Wiesbaden/Frankfurt seit Beginn der Datenerfassung in den 70er-Jahren ist Geschichte. Positiv gestimmt, trotzdem mit gemischten Gefühlen blicken wir auf eine lange, packende, nervenzerreißende und anstrengende Saison 2021/22 zurück, welche vergangene Woche, nach stolzen 347 Tagen, ihr Ende fand.

Da der Bericht „Voll im Soll – das Jahr 2021“ medial hohe Wellen geschlagen hat, wollen wir mit euch direkt in den Rückblick des aktuellen Jahres starten.

Wir blicken zurück auf den Beginn der Spielrunde. Der Ältestenrat des Hessischen Handballverbandes, gespickt mit angesehenen Sportpsychologen und Forschern, entwickelte ein neues Saisonkonzept, welches nicht nur coronakonform und flexibel sein sollte, sondern allen Mannschaften, Fans und Vereinen zusätzlich eine feste Planungs- und Wertungssicherheit bieten sollte. Mit geschickt gewählten Terminverschiebungen und Saisonpausen wollte man zum einen den steigenden Corona-Fallzahlen Einheit gebieten, zum anderen die Motivation bei allen Sportlerinnen und Sportlern hochhalten – letzteres gelang so semi. Trotz aller Widrigkeiten gelang es der Mannschaft von Christian Albat und Tom Mauch, sich frühzeitig für die Aufstiegsrunde zu qualifizieren. Dem ein oder anderen dürfte der neue „Aufstiegsmodus“ von großen Handballturnieren bekannt vorkommen. Kurz gesagt: Die Ergebnisse und Punkte aller weiterkommenden Mannschaften werden in die „nächste Runde“ übernommen.

Umso wichtiger war daher das letzte und (vor)entscheidende Spiel in der Vorrunde gegen die Turn- und Sportgemeinschaft aus Oberursel. Leider musste sich unsere Zwote trotz einer aussichtsreichen 5-Tore-Führung nach 60 Minuten geschlagen geben. Nichtsdestotrotz war mit Schützenhilfe der anderen Aufstiegsrundler und Erledigung der eigenen Hausaufgaben das Ziel „Aufstieg“ weiterhin erreichbar. Nach der verordneten, zweimonatigen (Zwangs)Pause und der Wiederaufnahme des Spielbetriebs war man gleich zu Gast beim Tabellenersten der Bezirksoberligagruppe 2, der HSG Hochheim/Wicker. Die selbsternannten Rieslingboys waren bis zu diesem Zeitpunkt verlustpunktfrei und bestachen durch Kontinuität und Abgeklärtheit, welche vor allem der Mischung aus erfahrenen und hochdotierten Spielern aus dem Wiesbadener Raum zu verdanken war. Nach langen handballlosen Wochenenden war man hochmotiviert, das Spiel für sich zu entscheiden und dem Aufstiegskampf neue Spannung einzuhauchen. Ähnlich wie beim zweiten Aufeinandertreffen gegen die TSG Oberursel reichte eine 5-Tore-Führung nicht, um zwei Punkte mit nach Kelkheim zu entführen.

War der Traum vom Aufstieg in die Landesliga Mitte damit geplatzt? Alle Fans, Ultras und Handballkenner gingen davon aus – nur hatte die TSG Oberursel etwas dagegen. Wohl bewusst, dass pandemielose Vatertage für gewöhnlich im 17. Bundesland Deutschlands (am Strandresort „Playa de Palma“ auf Mallorca) verbracht werden, schaffte es der Vorrundenprimus aus Oberursel, unsere Zwote mit Niederlagen gegen die gefürchtete MSG Schwarzbach, die HSG Hochheim/Wicker und die TSG Eddersheim wieder ins Aufstiegsrennen zu katapultieren und alle frühzeitigen „Urlaubspläne“ zu durchkreuzen.

Das Hausaufgabenheft (Inhalt: Zwei Siege gegen die MSG Schwarzbach. Ein Sieg gegen die HSG Hochheim Wicker) der Mannen um Fabi „C’mon“ Frank und Josh „Josua“ Löw war abgehakt, sodass alle Augen auf den letzten Spieltag gerichtet waren. Das Mindestziel „Relegation“ konnte nur noch mit Schützenhilfe, sprich mit einem Sieg des feststehenden Aufsteigers und Meisters – der HSG Hochheim/Wicker – im direkten Duell gegen die TSG aus Oberursel, erreicht werden. Für alle Fans bat sich ein Saisonfinale á la Premiere League, da die Diva Zwote Mannschaft zwingend zwei Punkte einfahren musste, um die Möglichkeit auf die Relegation zumindest zu wahren. Nach dem gelungenen Sieg gegen die TSG Eddersheim war klar, dass alle Gebete und Siegesanreize nicht geholfen hatten – denkbar knapp und in aller letzter Minute gewann die TSG Oberursel und sicherte sich den zweiten Platz und damit die Relegationsspiele zum Aufstieg in die Landesliga Mitte.

Neben dem zweiten verpassten Aufstieg in Folge bleibt der Zwoten die Hoffnung auf die Saison 2022/23. Nicht wenige gegnerische Vereine haben ihre Wetten bereits auf das Pferd „2. Mannschaft Münster“ gesetzt. Auf diesem Wege wollen wir uns daher bei allen Zuschauern, Fans und Freunden für eure zahlreiche und stetige Unterstützung über die Saison hinweg bedanken. Wir freuen uns, euch in der kommenden Saison wieder in der Halle begrüßen zu dürfen.

Wir verabschieden uns hiermit in die Sommerpause und grüßen von Beach-Turnieren, Grillständen, Bierwagen und Co..

 

Es grüßt,

die Zwote 

 

 

 

 

 

09.05.2022

Die Chance auf die Relegation lebt noch!

 

Nach 3 Jahren, die sich anfühlten wie 30 Jahre, war es endlich wieder so weit: Die Zwote durfte mal wieder ein Heimspiel in der runderneuerten, altehrwürdigen Eichendorffhalle bestreiten. Die Jungs um Nico „nächstes Sonntagsspiel setze ich aus“ Schreiber konnten ihr Glück kaum fassen, dass ausnahmsweise keine Spielverlegung in die Waldsporthalle aufgrund von Hallenreinigung, Training der wG oder ein Teamevent der Stars und Sternchen dazwischenkam. Der Gegner für dieses „Once in a Lifetime“-Event war das Team aus Blacksteam.

Julien „Trickwurf“ Sorhagen und Co. starteten zwar heißer als die Finalgon-Creme ins Spiel, was sich allerdings auf der Anzeigetafel zunächst nicht bemerkbar machte. Das lag vor allem an den Münsterer Steineschmeißern Joshua „nicht Josua“ Löw und Jonas „Achillessehne aua“ Katzer, die das Torgestell auf Herz und Nieren prüften. Dazu schloss Daniel „Pärchenabend“ Will ähnlich gut ab, wie seine VfB Freunde aus der Fußball-Bundesliga. Trotz des Chancenwuchers ging es mit einer überragenden Torhüterleistung von Markos Kellner des Monats Dino „Cevapcici“ Spiranec mit einem klaren 17:7 in die Pause. Den zweiten Durchgang ließen die Mannen von Christian „Weißhaut“ Albat etwas ruhiger angehen, was die Gäste zu nutzen wussten. Dennoch ging der Sieg im Hinspiel der Best-of-Two Serie gegen Schwarzbach hochverdient an die heimische TSG.

Das Rückspiel stand am vergangenen Sonntag auf dem Programm der Münsterer Buben. Die Nemesis der Zwoten: Ein Spiel sonntags abends, auswärts in Schwarzbach. Pures Kryptonit. Vergleichbar mit Auswärtsspielen in Metropolen wie Kronberg, Sindlingen oder Eltville zur selben Unzeit. Jeder eingefleischte Fan weiß bereits bei der Spielansetzung, dass das ein hässliches Vergnügen wird. Meist entstehen nach dem Schlusspfiff heiße Diskussionen darüber, ob es als Spieler oder als Zuschauer schlimmer ist. Die Jungs waren somit trotz des deutlichen Hinspielerfolgs gewarnt. Geholfen hat die Warnung leider nur so semi.

Nach ausgeglichenen ersten Minuten konnte sich der heimische Blacksteam im Verlauf der ersten Hälfte mit 2-3 Toren absetzen. Schon früh deutete sich ein Manko im Münsterer Spiel an, das sich leider über fast die gesamte Spielzeit so durchziehen sollte: Die Chancenverwertung. Trotz häufig gut herausgespielter Angriffe scheiterte man regelmäßig am gegnerischen Schlussmann, sich selbst, den Schiedsrichtern oder der Gesamtsituation. So ging es mit einem 10:11 Rückstand in die Pause.

Danach kamen die Mannen um Laurits „ich weiß was du meinst“ Liebeck deutlich besser in Schwung und konnten sich, angeführt von einem gut aufgelegten Stefan „Motivation und Einsatz ist was für Talentfreie“ Mollath, erstmals mit drei Toren absetzen. Wie für ein klassisches Sunday Funday Spiel üblich, folgte auf das kurze Hoch eine kleine Schwächephase der TSG, welche erneut zu einem ausgeglichenen Spielstand führte. Doch spätestens jetzt war die Zwote um Rückkehrer Mario „el bamboleo“ Gonzalez-Borja, der endlich von seinem unfreiwilligen Handballsabbatical zurück ist, im Spiel angekommen. Hinten wurde im Verbund besser gearbeitet und vorne zahlten sich die zahlreichen Außenwürfe von der Grundlinie der Kreissporthalle für Josh „ich mach um 10 Uhr Mittagspause“ Löw endlich aus, der nach einem erfolgreichen Rückraumkracher zwei Mal in Folge von Linksaußen ebenfalls erfolgreich war.

So konnte die Best-of-Two Serie dann doch mit einem 29:24 Auswärtssieg per clean Sweep für die TSG entschieden werden.

Die Mannschaft hat den berühmten Charakter gezeigt, von dem die Experten immer schwafeln, und somit lebt die Chance auf die Relegation weiter.

Es grüßt,

die Zwote

 

 

26.04.2022

Niederlage zum Auftakt der Aufstiegsrunde

 

27:26 stand am Ende auf der Anzeigetafel der Goldbornhalle zu Wicker. Wer sich nach dem Spiel auf Stimmenfang begab, fand eine gemischte Gemütslage aus Enttäuschung und Fassungslosigkeit vor, untermauert durch Aussagen wie „nicht schon wieder“ oder „wie konnte das passieren“. Zurecht, denn Parallelen zum vorherigen Topspiegel gegen den Vorrundenprimus aus Oberursel waren klar erkennbar.

Nicht nur aufgrund der coronabedingten Unterbrechung der Spielrunde lagen fast acht ganze Wochen zwischen dem Topspiel gegen die HSG Hochheim/Wicker und der unglücklichen Rückspielniederlage gegen die TSG Oberursel. Ursprünglich sollte der Auftaktgegner in die Aufstiegsrunde ein anderer sein – nämlich die Männliche Spielgemeinschaft aus Kriftel, welche seit Jahren unter dem Phantasienamen „Schwarzbach“ aufläuft. Trotz der unglücklichen Ausgangslage stimmte man einer Spielverlegung auf den 30.04.2022 zu. Über die „Saisonpause“ hinweg schaffte man es, allen Schwierigkeiten und Widrigkeiten zu trotzen und vor allem in der letzten Trainingswoche motiviert und fokussiert zu arbeiten – untermalt wurde dies, wie auch schon im Topspiel gegen die TSG Oberursel, durch eine zusätzliche Videoeinheit.

Mannschaft, Trainer und Staff waren damit vorbereitet und brannten auf die kommende Begegnung. Gleich zu Beginn des Spielverlaufs merkte man, dass die zwei Zähler heute mit der Zwoten Mannschaft nach Kelkheim fahren sollten. Eine starke und standfeste Abwehr bildeten das Grundgerüst für die frühe 6:2-Führung. Das hochbezahlte Hochheimer- Starensemble konnte der starken Abwehr nur wenig entgegensetzten und kam meist nur über (un)strittige 7-Meter zu Toren. Neben den zielgerichteten Angriffen und Spielzügen stach vor allem einer hervor, Jonas („Joni-Miau“) Katzer, welcher die Hochheimer Verteidigung und Torhüter immer wieder vor Probleme stellte. Nach 30 Minuten ging man mit einer hochverdienten 5-Tore-Führung (11:16) in die Pause.

Im Laufe der zweiten Halbzeit begann das Spiel, wie bereits gegen die TSG Oberursel, zu kippen. Zusätzlich zu der Verletzung von Shootingstar und CC-Wirbelwind Josh Löw, holte sich Alex („Axelfoley“) Molzahn seine dritte unglückliche (m.a.W. dumme) 2-Minuten-Strafe ab, was die Aufgabe nicht leichter machen sollte. Eine nervenaufreibende und verrückte zweite Halbzeit fand Ihre Wendung in der 56. Spielminute, als die Rieslingsboys zum ersten Mal in Führung gingen. Das Ruder konnte die Zwote Mannschaft leider nicht mehr herumreißen und unterlag am Ende mit 27:26.

Das Ziel „Aufstieg in die Landesliga“ ist damit erstmal in weite Ferne gerückt und ohne fremde Schützenhilfe leider nicht mehr möglich. Nichtsdestotrotz, die Hoffnung stirb zuletzt.

 

Es grüßt,

Eure Zwote

 

 

 

 

 

01.02.2022

Pflicht erfüllt – Zwote siegt vor leeren Rängen

 

Am vergangenen Sonntag war es mal wieder so weit. Das Lieblingsspiel der Zwoten stand auf dem Programm. Der Gegner: Niemand geringeres als das Vereinskonglomerat aus Kronberg, Steinbach und Glashütten (Stand jetzt). Seit Jahren kreisen sich eingefleischte Fans der 2. Mannschaft dieses Spiel rot im Kalender ein. Dieser handballerische Leckerbissen bietet dem TSG Anhang seit Anbeginn der Zeit eine Mischung aus spielerischer Spitzenklasse und kämpferischem Engagement. Kurzum, die Zwote zeigt sich in diesem Spiel regelmäßig von ihrer Schokoladenseite.

Leider machte das Hygienekonzept der HSG „Hintertaunus“ den Fans der Elefänts einen Strich durch die Rechnung, da keine Zuschauer zugelassen wurden. Aus Protest zog Trainer Christian „uhhh ein fliegendes Shampoo“ Albat Konsequenzen und entschied sich kurzfristig mit den Worten „Was ist das Herr Bürgermeister?! Warum??“ dazu, lieber seiner weiblichen B-Jugend zur Seite zu stehen.

In seiner Abwesenheit übernahm Co-Trainer Tom „Ich habe nie Bargeld dabei“ Mauch die Position des Cheftrainers, und Edelstatistiker Ben „Mobbingopfer“ Ladwig stieg zum Co-Trainer auf. Eine duale Funktion aus Co-Trainer und Statistiker wurde mangels unauffindbarem Klemmbrett und steilen Karrieregoals durch den Burgbewohner abgelehnt.

Das Spiel war wie erwartet ein Augenschmaus aller erster Güte. Neben teils spektakulären Kreisanspielversuchen von Joshua „Mittelscheitel“ Löw, testete Jonas „Miau“ Katzer die hölzerne Hallenwand auf Herz und Nieren. In der Abwehr wurde besonders in der ersten Halbzeit immer wieder beherzt danebengegriffen. Dazu lockte der unterdurchschnittlich schnelle, dafür aber mit einem Gardemaß von 1,60 m ausgestattete Zwergenrückraum der Heimmannschaft die Münsterer Buben weg von der eigenen 6-Meterlinie. Die sich ergebenden 4-5 Meter Lücken ließ der gegnerische Kreisläufer nicht ungenutzt, sodass die Partie zu Beginn ausgeglichen verlief. Nach 15 Minuten schafften es die TSG Jungs um Alex „die Bank ist mein Leben“ Molzahn und Julien „Nr. 9 dein Schuh ist offen“ Sorhagen Stück für Stück sich abzusetzen. Mit 15:9 (Münster steht immer vorne!) wurden die Seiten aufgrund Kronberger Faulheit „sonst müssten wir ja die Bänke abwischen“ nicht gewechselt.

Die zweite Halbzeit dominierten Tobias „ich bin bestimmt bald wieder krank“ Bröscher und Gabriel „Michelangelos Finger“ Monthuley nach Belieben. Die einzige Hiobsbotschaft des Abends: Leider riss Air France Monthuleys Serie mit 35 aufeinanderfolgenden Spielen mit jeweils einem Pfosten- oder Lattentreffer. Kopf hoch, der nächste Gegenstoß mit Lattenkracher kommt bestimmt!

Aufgrund der Doppelausgabe des Hallenhefts hat sich die Zwote solidarisch dazu entschieden, ebenfalls doppelt anzutreten an diesem Wochenende. Teil 1 am Samstag um 16:30 Uhr in der KSH. Danach den heimlichen Idolen von der Tribüne zujubeln und nach dem Spiel fleißig Autogramme jagen. Teil 2 am Sonntag, 18 Uhr in Sindlingen. Danach ab ins Auto und die 3. Mannschaft im Spitzenspiel unterstützen. Wird auch langsam mal Zeit, dass die Zwote mal was für den Verein macht!

In diesem Sinne,

es grüßt die Zwote!

 

24.01.2022

„Heimerfolg in fremder Halle”

 

Ein Jahresauftakt, der die Herzen aller Vereinsmitglieder, Fans und Freunde des emotionalen Handballs höher schlagen ließ. Zwei Derbys im Abstand von sechs Tagen erwarteten die Männer von Trainer Christian Albat zu Beginn der Rückrunde.

Nach dem souveränen 32:23 Sieg gegen die ESG Niederhofheim/Sulzbach am zweiten Januarwochenende, stand am 8. Spieltag das Rückspiel gegen die Handballspielgemeinschaft aus Neunhain/Altenhain auf dem Programm – und in Anbetracht des knappen 29:27 Hinspielerfolges war spannender Handball garantiert!

Zusätzlich zu der Besonderheit, dass die Zwote endlich mal wieder in den Genuss eines Samstagsspiels kommen durfte (Anonyme Quelle: „Sonntagsspiele gehören verboten“), war der Austragungsort kein geringerer als die Kreissporthalle im benachbarten Kriftel. Auch Kapitän Faaaaabi Frank war hoch erfreut über die geschichtsträchtige Lokalität: „Das ist der perfekte Austragungsort, um die erwarteten Zuschauermassen unterzubringen. Wie immer erwarten wir bei unseren Derbys einige hunderte Zuschauerinnen und Zuschauer.“

Die Marschrichtung für die Begegnung gegen den Tabellendritten war klar definiert! Aufgrund der Tatsache, dass Coach Christian Albat seit Anbeginn seiner (Trainer)Zeit ungeschlagen durch die KSH tigert, forderte er neben aufopferungsvollem Handball nichts geringeres als zwei weitere Zähler für den weiteren Verlauf der Saison.

Auf die Worte folgten Taten! Vollends motiviert, schafften es die Mannen um Jonas „Joni“ Katzer und Daniel „The golden Boy“ Will, die HSG Neunhain/Altenhain vor Probleme zu stellen. Bereits nach 10 Minuten konnte die Diva Zwote Mannschaft auf 10:2 erhöhen und zwang die Gäste folgerichtig zu einem frühen Time-Out.

Unsere Zwote war an diesem Tag einfach zu stark aufgelegt und ließ über die gesamte Spieldauer von 60 Minuten auch nichts anbrennen. Hochverdient gewann man daher auch das zweite Derby des noch jungen Jahres 2022 mit 36:28.

Vier Spiele verbleiben nun noch in der Rückrunde der Vorrunde. Am kommenden Wochenende ist man zu Gast bei der HSG „Hintertaunus“ Steinbach/Kronberg/Glashütten und empfängt in der darauffolgenden Woche die TSG Ober-Eschbach – wieder in der KSH. Bis dahin!

 

Eure Zwote

 

 

 

 

 

 

19.01.2022

Gelungener Auftakt ins neue Jahr

Unsere Zwote konnte ihre gute Form aus der Vorrunde mit ins neue Kalenderjahr 2022 nehmen. Im ersten Pflichtspiel des Jahres gelang es den Mannen um Josh „Bist du Marie?“ Löw und Tom „Super Maksch“ Bergen, einen hochverdienten Derbysieg einzufahren – und das trotz einer veränderten Personaldecke.

Das Wintertransferfenster hatte nämlich auch vor der Zwoten nicht halt gemacht: Während sich Mario „El Gonzo“ Gonzales dazu entschied, für den Rest der Saison der Ersten im Kampf um den Klassenerhalt weiterzuhelfen, verfiel unser Jan Niklas „Jani“ Müller den Saudi-Arabischen Millionen und verließ den TSG Kutter quasi über Nacht in Richtung Newcastle. Euch beiden wünschen wir an dieser Stelle: All the best! Cheers mates!

Trotz einiger vielversprechender Charaktere in A-Jugend und Dritter Mannschaft entschied sich die sportliche Leitung dazu, einen alten Bekannten zurück zur Zwoten zu lotsen. Skandalprofi und Rückraumstratege Stefan „Molli“ Mollath wechselte mit sofortiger Wirkung zur Zwoten der TSG-Blues. Neben einem ordentlichen Handgeld und einem horrenden monatlichen Salär erhält Mollath einen Vertrag auf Lebenszeit. Über die Ablösesumme haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart. Zusätzlich schwappte die Krankheitswelle auf die Zwote über, weshalb Tobi Bröscher und Nico Schreiber gezwungen waren, das Spiel im Liveticker zu verfolgen. Der Tempel unseres etatmäßigen Kreisläufers Faaaaabi Frank schaffte es noch rechtzeitig vor Spielbeginn zu genesen.

Aber nun einmal zum Spiel:
Auftaktgegner war kein geringerer als die benachbarte ESG Niederhofheim/Sulzbach. Ein Dorfderby, das in der Vergangenheit immer für Kampf, Leidenschaft und Spannung stand – und jetzt gleich zum Jahresauftakt die Gemüter auf Laune bringen durfte. Nach einem etwas nervösen Beginn schaffte es unsere Zwote, sich step by step abzusetzen. Die Jungs von Coach Christian Albat, an diesem Tag gut aufgelegt, konnten sich dank einer soliden Abwehrarbeit sowie des klugen Angriffsspiels zur Halbzeit mit fünf Toren absetzten.

Ein unverändertes Bild bot sich den Zuschauerinnen und Zuschauern in der zweiten Hälfte. Die Diva Zwote, welche an diesem Tag einfach zu stark für die ESG war, entschied das Derby am Ende folgerichtig mit 32:23 für sich.

Am kommenden Spieltag kommt es dann zum Aufeinandertreffen mit dem Tabellennachbarn aus Neuenhain/Altenhain. Aufgrund des erwarteten Zuschaueransturms wird das Spiel in der Kreissporthalle in Kriftel ausgetragen.

Bis dahin,

 

Eure Zwote

 

03.01.2022

Voll im Soll – das Jahr 2021

 

Was bisher geschah… Jede Menge Blut, Schweiß und Tränen ließen die Männer der Zwoten Mannschaft in der Vorbereitung zur Vorsaison 2019/2020. Die Wochenplanung strotze nur so vor unzähligen Kraft- und Trainingseinheiten sowie Testspielen in eigener und fremder Halle. Die Intervallstrecke am Kelkheimer Freibad, an der es sonst nur nach 0,33er Weizen und verschwitzen Beachbanausen roch, war der beste Freund. Und dann? Nichts! Der Saisonabbruch aufgrund der Corona-Pandemie – ein Schlag ins Gesicht für alle Sportler, Vereine und Weight Watcher.

Knapp ein halbes Jahr später war es dann endlich wieder soweit. Das Trainerteam rund um Christian Albat, Tom Mauch und Hybrid-Teammitglied Daniel Will riefen zum Saisonauftakt im vorerst neuen Zuhause „Waldsporthalle“ an der Lorsbacher Straße in Kelkheim. Neben der Halle gab es weitere Veränderungen: Der Kader wurde abgespeckt und zwar nicht nur in numerischer Hinsicht. Altbekannte Größen wie Julian Jacobi, Patrick Seng und Marc Sieber kehrten der Zwoten Mannschaft den Rücken, um sich neuen Sportarten, Hobbys und Herausforderungen zu widmen. Dem entgegen standen neue, größtenteils junge und handballhungrige Charaktere wie Tom Bergen, Laurits Liebeck, Julien Sorhagen, Joshua Löw und Dino Spiranec – und einer spezieller als der andere: Der Sound of Silence Tom Bergen und Rambo-Biker Julien Sorhagen machten sich spätestens mit Ihren „Einstiegsgedichten“ an der Münsterer Sauf-Olympiade unsterblich. Unser Josh Löw etablierte sich nicht nur durch den Playbook-Trick #44 „Marie“, sondern wurde auch gleich mit dem Titel und gleichnamigen Song „schönster Körper des Vereins“ geehrt. Neben Wort- und Sprüchewunder Laurits Liebeck konnte sich auch Dino Spiranec gut eingewöhnen, der dorfübergreifend wohl eher als „verrückter Ex-Profi“ bekannt sein dürfte.

Aber nun zum handballerischen: Die Grundtugenden der Vorbereitung blieben bestehen. Der Vorbereitungsplan war nicht nur mit dutzenden Trainingseinheiten und Testspielen gegen Landesligisten aus dem näheren Umkreis gespickt, sondern auch weiterhin mit zwei Krafteinheiten pro Woche, wobei die akribische Aufbereitung und Dokumentation der Fortschritte keineswegs zu wünschen übrigließ. Lediglich die gelbe Filzpille konnte wieder längere Glücksmomente feiern, wobei das Glück (und das Können) bei „Team-Jung“ über Monate hinweg doch eher selten aufblitzen sollte.

Und ganze vier Monate später stand dann endlich wieder das erste Saisonspiel nach Monaten der Pflichtspielabstinenz auf dem Programm.

Die Gruppe 1 der Bezirksoberliga Wiesbaden/Frankfurt bestand lediglich aus lokalen Größen und Sportgruppen wie der ESG Niederhofheim/Sulzbach, der HSG Neuenhain/Altenhain, der HSG Steinbach/Kronberg/Glashütten, der TSG Ober-Eschbach, der TSG Oberursel und der HSG Sindlingen/Zeilsheim.

Die Hinrunde lief (fast) wie nach Maß. Neben einem knappen 2-Tore-Sieg gegen die HSG Neunhain/Altenhain gelang es der jungen Zwoten mehrere furiose Siege einzufahren. Das Highlight schlechthin war definitiv der 44:22 Derbysieg gegen die ESG Niederhofheim/Sulzbach, welcher nicht nur vor Ort, sondern auch in der Presse und den sozialen Medien gebührend gewürdigt wurde. Auf fünf Siege in Serie folgte schließlich der erste Dämpfer der Saison in Form einer Topspielniederlage gegen die TSG Oberursel – aber, so hörte man die Ränge munkeln, war das ein zu erwartendes Resultat, da am selbigen Abend ja die heißersehnte Weihnachtsfeier anstand – somit fand zumindest dieser Abend ein rühmliches Ende.

Zusammenfassend kann man sagen, dass ein langes und ereignisreiches Jahr hinter uns liegt. Wir freuen uns, euch dieses Jahr wieder in der Halle begrüßen zu dürfen – und hoffentlich auch öfter wieder samstags. Auf ein weiteres erfolgreiches Handballjahr 2022!

 

Es grüßt,

 

Eure Zwote

 

 

 

 

 

24.12.2021

Die Zwote wünscht……

 

TSG Münster 2. Männer Frohe Weihnachten

 

 

14.12.2021

Zwote unterliegt im Gipfeltreffen

 

Sportwettler, Meinungsforscher, Pressesprecher und alle namenhaften Obrigkeiten aus der Handballwelt des Main-Taunus-Kreises waren sich schon vor Saisonbeginn einig – der Gruppensieg der Gruppe 1 der Bezirksoberliga Wiesbaden/Frankfurt entscheidet sich zwischen der TSG Oberursel und der TSG Münster II.

Somit kam es am vergangenen Samstagabend, dem 11. Dezember, um 18:00 Uhr zum erwarteten Showdown um die Tabellenspitze.

Die Vorzeichen beider Teams standen gut. Aus personeller Sicht konnte man bis auf ein paar Ausnahmen aus dem Vollen schöpfen, aus sportlicher Sicht bahnte sich ein Samstagskrimi par excellence an!

„Trotz“ Austragung unter „2G-Plus“-Bedingungen lockte das Spektakel rund 200 Schaulustige an – die für eine tolle Topspiel-Atmosphäre sorgten.

Aber nun zur Partie: Das Spitzenspiel in der Waldsporthalle begann ausgeglichen, beide Mannschaften starteten nervös – wahrscheinlich auch etwas beeindruckt durch die Kulisse – ins Spiel, sodass der Torreigen erst in der 4. Spielminute eröffnet wurde. Verschnaufpausen für Spieler, Betreuer und Zuschauer waren in den Anfangsminuten rar gesät. Immer wieder rollten schnelle Angriffe beider Mannschaften auf das gegnerische Tor, weshalb in den Findungsminuten des Spiels auch viele Tore aus dem schnellen Spielaufbau fielen. Nichtsdestotrotz konnte und wollte keines der beiden Teams die Begegnung in der ersten Halbzeit an sich reißen, weshalb sich die Oberurseler mit einer knappen zwei-Tore-Führung im Rücken zum Pausentee verabschieden konnten.

Das Trainerteam rund um Christian Albat und Thomas „Tom“ Mauch sorgten in der Pause für die nötige Portion Motivation und Ansporn – aber es kam anders: Die Fehlerquote im Angriff blieb, wie auch schon in der ersten Halbzeit, ungewohnt hoch – und auch in der Abwehr schaffte man es nicht, den an diesem Tag stark aufgelegten Rückraum der TSG Oberursel in den Griff zu bekommen.

Schlussendlich musste sich der TSG Kutter mit 25:33 geschlagen geben. Der erste Fleck auf einer bis dato weißen Weste! Daher heißt es Mund abputzen – weiter geht’s im neuen Jahr 2022!

Wie es der Zufall wollte, stand am selbigen Abend die Weihnachtsfeier der zwoten Mannschaft auf dem Plan, die wie für bekanntlich ruhig über die Bühne ging.

 

Es grüßt,

die Zwote

 

 

08.12.2021

„2G“ und „2G plus“: Neue Halleneinlassregeln!

 

Nach der letzten Änderung der hessischen Coronaschutz-Verordnung sowie des Infektionsschutzgesetzes des Bundes hat der Abteilungsvorstand Handball auf seiner gestrigen Sitzung beschlossen, den Halleneinlass zu den Heimspielen der Mannschaften der TSG Münster ab sofort wie folgt zu regeln:

Für die Heimspiele unserer Ersten (Herren Oberliga Hessen), der Zwoten (Bezirksoberliga Wiesbaden/Frankfurt) sowie unserer U19 Jugendbundesligamannschaft (männliche A1-Jugend) erfolgt der Zutritt für Zuschauer nur unter der „2G plus“ Regel. Der Einlass ist demnach nur tagesaktuell getesteten Geimpften oder Genesenen gestattet.

Bei den Heimspielen aller anderen Aktiven- und Jugendmannschaften gilt weiterhin die „2G“ Regel. Der Zuschauereinlass erfolgt für Geimpfte und Genesene ohne zusätzlichen Test.

Maskenpflicht und Abstandsregeln bleiben in beiden Fällen weiterhin bestehen.

Weitere Informationen können dieser Webseite unter “Hygienekonzept” entnommen werden.

Seit Mitte November kann sich jede Person wieder kostenlos testen lassen. Anspruch besteht auf mindestens einen kostenlosen Antigen-Schnelltest pro Woche. In Kelkheim bieten aktuell folgende Testzentren und Apotheken einen Bürgertest an (die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit):

 

Testzentrum Kelkheim, Stadthalle 

Gagernring 1, 65779 Kelkheim
Terminvereinbarung unter https://invitago.eu/

Drive-In Testzentrum, Kelkheim Mitte

Pestalozzistraße 3, 65779 Kelkheim
Terminvereinbarung unter  www.coronatestdrivein.de

Klosterberg Apotheke

Frankfurter Straße 4, 65779 Kelkheim
Terminvereinbarung telefonisch unter 06195 / 2728

Hornauer Apotheke 

Hornauer Straße 85, 65779 Kelkheim
Terminvereinbarung telefonisch unter 06195 61065

 

Wir bitten darum, die neuen Halleneinlassregeln allen Freunden und Fans weiterzuleiten, damit niemand bei einem Heimspiel aufgrund eines fehlenden Nachweises vor der Tür bleiben muss.

 

Auf geht`s, TSG!

 

 

07.12.2021

Der nächste Kantersieg 

 

Die Vorzeichen vor dem vergangenen Auswärtsspiel unserer Zwoten gegen die TSG Ober-Eschbach standen gut. Zum einen konnte unsere Zwote, wie bereits in der Corona-Saison 2019/2020, mit 8:0 Punkten in die Saison starten. Zum anderen fuhr man am vorangegangenen Wochenende einen 44:22 Kantersieg im Derby gegen die ESG Niederhofheim/Sulzbach ein, welcher das Pendel der Gemütslage natürlich nach ganz oben ausschlagen ließ. Zu guter Letzt sei als gutes Omen der Gegner genannt, gegen welchen man zwar nicht immer gut aussah, aber in der Regel immer Punkte einfahren konnte.

Lobend zu erwähnen seien zusätzlich die zahlreichen mitgereisten Fans, die nicht nur deutlich in der Überzahl waren, sondern auch schon vor dem Spiel für eine gute Stimmung bei allen Zuschauern, Fans und Gönnern sorgten.

Die Geschichte des Spiels war am Ende schnell geschrieben. Gleich zu Beginn der Partie zeigten unsere Münsterer Buben, wie der Hase läuft. Ähnlich wie bereits im Derbysieg gegen die benachbarte ESG schaffte man es erneut, eine solide und geschlossene 6:0 Abwehrformation auf den Platz zu bringen. Dank einer standfesten Abwehr und dem schnellen Aufbauspiel (der so genannten „schnellen Mitte“) konnte man sich bereits nach knapp 15 Minuten mit 11:3 absetzten. Bis zum Halbzeitpfiff gingen es die Mannen der Zwoten etwas ruhiger an, weshalb man „lediglich“ mit einem 8-Tore Vorsprung in die Halbzeit ging.

Nach der Halbzeit zeigte sich dann eine der neugewonnenen Stärken: Die seinerzeit noch beliebte Schwächephase nach der Halbzeit entpuppt sich diese Saison als mit eine der stärksten Minuten, weshalb man sich folgerichtig mit 16:31 absetzten konnte. In den letzten Minuten des Spiels ging es dann um die goldene Gans. „Wer läuft die meisten Gegenstöße? Wer macht die schönsten Tore?“ Nr. 1 ging an unseren Lauf- und Radsportprofi Maxi „Jan Ullrich“ Bauer. Um den zweiten Preis kämpften Tobi Bröscher und Fabi Frank, die sich beide mit jeweils einem Gegenstoß-Kempa-Tor in die Torschützenliste einreihen durften.

Den Abend ließ man standesgemäß in den heimischen Lokalitäten bei „ein paar“ Bacci-Shots und Würfelrunden ausklingen.

Safe the date! Am kommenden Wochenende empfängt unsere Zwote die ebenso noch ungeschlagene Turn- und Sportgemeinschaft aus Oberursel zum Spitzenspiel. Anpfiff ist am Samstag, den 11. Dezember 2021, um 18 Uhr in unserer geliebten Waldsporthalle!

 

Bis dahin,

Eure Zwote 

 

 

 

15.11.2021

Zwote entscheidet Derby für sich

 

Am 2. Spieltag wartete bereits die erste schwere Aufgabe auf die Zwote Mannschaft der TSG Münster – das alljährliche Nachbarschaftsduell gegen die HSG Neunhain/Altenhain. Die Vorzeichen standen auf ungewiss, mit Jan Niklas „Jani“ Müller und Julien „Jan Ullrich“ Sorhagen fehlten zwei junge & spritzige Stammkräfte, zumal die Analyse des Gegners, nach eineinhalb Jahren handballerischer Abstinenz, mehr als schwerfiel. Trotzdem, die Vorfreude war groß. Neben freundschaftlichen pre-Game Gesprächen, gemäß dem Motto „man kennt sich halt“, hieß es endlich wieder Handball – und das vor einer Derbykulisse a lá Bezirksoberliga.

Aber nun zum eigentlichen Geschehen:

Der Spielbeginn verlief auf beiden Seiten durchwachsen – schnelle und überhastete Angriffe sowie einige technische Fehler bestimmten die Anfangsminuten in der neu grundierten Kahlbachhalle. Dennoch gelang es dem Team von Trainer Christian Albat, die Konzentration peu à peu zu steigern und den Vorsprung zwischenzeitlich sogar auf vier Tore auszubauen.

Wie so oft aber in solchen Lokalderbys, die Entscheidung der Partie fällt immer in der Endphase, der sogenannten Crunch-Time. Nach Positionstausch und ungewohnt überragendem Zusammenspiel zwischen Nico „Goat“ Schreiber (Rückraumrechts) und Tobias „The Muscle“ Bröscher (Teilzeit-Kreisläufer) schien der Sieg bereits in trockenen Tüchern. Den Schlusspunkt zum 29:27 Auswärtserfolg setzte Daniel „The Allrounder“ Will mit einem wundervollen three-sixty-Leger – ganz zur Freude der zahlreich mitgereisten Fans.

Mit 4:0 Punkten und einer Tordifferenz von +26 grüßt die Zwote Mannschaft aktuell vom Platz an der Sonne.

 

Es grüßt,

Eure Zwote

 

 

 

02.11.2021

Auftakt nach Maß

 

Am vergangenen Sonntagnachmittag stand für unsere Zwote das erste Punktspiel seit dem coronabedingten Saisonabbruch vor knapp eineinhalb Jahren auf dem Programm. Nicht nur deswegen, sondern auch aufgrund der damals verpassten Play-Off-Spiele zum Aufstieg in die Landesliga Hessen, waren alle Spieler und Betreuer bis in die Haarspitzen motiviert – so heiß und motiviert, dass nicht einmal die unbeliebte Spielansetzung (Sonntagnachmittag!) die Stimmung trüben konnte.

Nachdem Coach Christian Albat, in einer außergewöhnlichen pre-game Ansprache, nochmal die längste Vorbereitung aller Zeiten Revue passieren ließ und auch die letzten Flammen entfachte, hieß es endlich wieder Handball. Und das vor einer eindrucksvollen Kulisse gegen die Handballspielgemeinschaft Sindlingen/Zeilsheim.

Schon nach den ersten Spielminuten war die Marschrichtung klar – Defensiv stabil und geduldig gegen einen quirligen Gegner und in der Offensive, möglichst temporeich und spielintelligent a lá Linksaußen. Folgerichtig konnte sich der TSG Kutter nicht nur früh mit 8:1 absetzten, sondern auch mit einem eindrucksvollem 21:5 zum Pausentee verabschieden.

In der 2. Halbzeit bot sich den Zuschauern und Fans ein fast unverändertes Bild. Den Münsterer Buben gelang es, den Matchplan über weite Strecken des Spiels durchzuziehen, auch wenn sich „hübbe wie drübbe“ die eine oder andere Unkonzentriertheit einschlich. Nach Ablauf der 60. Spielminute konnte Nico „The Greatest Penalty Shooter of all time” Schreiber per 7-Meter die 40 auf der Anzeigetafel voll machen – begleitet und gefeiert, nicht nur von den Münsterer Zuschauern, sondern auch durch den einen oder anderen Gast, der sich von der Stimmung mitreißen ließ. Neben einer geschlossenen Mannschaftsleistung stach vor allem ein Spieler heraus: The Golden Boy – Daniel „The Shoulder“ Will – welcher nach Jahren der verletzungsbedingten Handballabstinenz mit 9 Toren glänzen konnte.

Gemäß dem Motto „Nicht zu viel, zu schnell“ ist das kommende Wochenende bis dato spiel- und trainingsfrei. Am Sonntag, dem 14. November kommt es dann zum Derby gegen die HSG Neunhain/Altenhain.

 

Es grüßt,

die Zwote