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Karate Anfängerlehrgang – Start Di. 23.01.2018 um 20.15 Uhr im Spiegelsaal der TSG

Selbst ein Weg von 1000 Meilen…..beginnt mit einem ersten SchrittMöchtest Du mit Karate beginnen oder hast Du längere Zeit pausiert und möchtest wieder einsteigen? Ist Dir allgemeine Fitness, Selbstverteidigung, Etikette, Disziplin und/ oder  Altersprophylaxe wichtig? Dann bist Du bei uns richtig

Alter: 15 – 75

Mitzubringen: einfache Sportbekleidung, es wird barfuss trainiert, gute Laune

6 Teilnahmen, 23.01.2018 – 27.02.2018

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Du bist verrückt …… mit 50 mit Karate anzufangen

Das war die Reaktion einiger Freunde, als ich ihnen davor erzählt habe, den Karate-Schnupperkurs im April 2013 bei der TSG Münster zu besuchen. Seitdem ist fast ein Jahr vergangen und ich bin immer noch mit viel Spaß dabei. Aber warum fängt man mit diesem Sport an? Für mich ist Karate die perfekte Kombination aus Ausdauer, Beweglichkeit, Kraft, Konzentration und Perfektion. Während des Trainings vergisst man den Alltag, wenn man sich voll darauf einlässt. Karate hat viel mit fernöstlicher Meditation gemeinsam und kann daher auch zu einem Ausgleich zu beruflichen Stress beitragen.

Wie war der Start?

Wir „Neulinge“ sind von Anfang an mit viel Herzlichkeit in die Gruppe aufgenommen worden und unser Trainer Manfred hat immer viel Geduld mit uns.

Da die Karateabteilung recht klein ist, haben wir ein „buntes“ Training. Der so genannte “ Anfängerkurs“ am Dienstag wird immer von allen Kyu-Graden (Gürtelfarben) von weiß bis braun besucht. Ich finde diese Art des Trainings sehr gut, da man immer mit höheren Kyu-Graden zusammen trainiert und der Lerneffekt und Spaßfaktor dadurch sehr hoch ist. Da einer der Grundsätze im Karate der respektvolle Umgang miteinander ist, wird man als Anfänger immer von den fortgeschrittenen Schülern und Trainern unterstützt. Nach ein paar Wochen wird man dann etwas mutiger und neugierig, was mittwochs und freitags gelehrt wird. An diesen beiden Tagen trainieren neben den Kyu-Graden auch Dan-Träger (Schwarzgurte) mit und das Niveau ist dadurch höher. Aber auch dort ist man als Anfänger immer willkommen und kann ein sehr reizvolles und anspruchsvolles Training erleben. Techniken und Bewegungsabläufe, die noch zu kompliziert für die Anfänger sind, kann man sich immer vom Trainer oder den Trainingspartner zeigen lassen, oder man setzt eben mal aus, bevor sich die Arme und Beine verknoten.

Wie wird trainiert?

Nach intensiven Aufwärm- und Dehnungsübungen werden verschiedene Bereiche des Karatesports trainiert. Es gibt die sog. Kata. Das sind festgelegte karatetypische Angriffs- und Abwehrtechniken, die in einem vorgegebenen Programm, der sog. Kata präsentiert werden. Dabei kämpft man gegen einen imaginären Gegner. Das dazugehörende Bunkai-Training dient dem Erlernen einzelner Techniken der Kata und deren realistischer Anwendung mit dem Trainingspartner. Das Kihon (Grundschule) umfasst die grundlegenden Techniken, die das Fundament des Karate bilden. Als dritter Trainingsabschnitt wird das Kumite trainiert, das die Partnerübung als auch den Freikampf bezeichnet.

Wie ist die Altersstruktur in unserem Dojo?

Im Erwachsenentraining haben wir Schüler von 16 Jahren bis ca. 68 Jahren. Wir haben Frauen und Männer in unseren Trainingsgruppen, was meiner Meinung nach sehr zum guten Klima in der Gruppe beiträgt.

Wer leitet unsere Abteilung?

Unsere Dojo-Leiterin ist Katarina, die ihre Aufgabe mit viel Engagement versieht und uns mit allen notwendigen Infos versorgt, Veranstaltungen organisiert und immer ein Ohr für uns hat.

Wer sind unsere Trainer?

Im Karate wird der Trainer als Sensei bezeichnet, wobei im klassischen Karate die Aufgaben des Sensei weit über das Vermitteln der Kampfkunsttechnik hinausgeht. In unserem Dojo haben wir fünf Trainer für die Erwachsenen, die die verschiedenen Trainingsgruppen regelmäßig leiten. Wenn man also mehrmals in der Woche ins Training geht, hat man den Vorteil, durch die verschiedenen Trainer immer wieder neue Anregungen zu bekommen. So legt der eine mehr Gewicht auf die exakte Ausführungen der Techniken, der nächste auf die Schnelligkeit der Ausführung und der dritte z.B. auf spezielle Fuß- oder Armtechniken.

Zusammenfassend kann ich für mich sagen, dass ich es bisher nicht bereut habe, mit diesem Sport begonnen zu haben, nicht nur wegen dem sportlichen Aspekt, sondern auch wegen der Menschen, die ich hier kennen gelernt habe.

Michael

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Ich habe mich zur Teilnahme zum Karate-Schnupperkurs bei der TSG Münster entschieden, da ich kurz zuvor neu nach Kelkheim gezogen bin und eine sportliche Aktivität möglichst nahe von meinem neuen Wohnort ausüben wollte. Ich hatte zuvor bereits einige Jahre Erfahrung im Taekwondo gesammelt, jedoch ad hoc keinen passenden Verein gefunden, den ich problemlos hätte erreichen können. So entschied ich mich für den Karate-Schnupperkurs, welcher sehr viel Spaß gemacht hat. Man fängt quasi bei Null an und lernt neben den praktischen Übungen auch eine Menge Theorie z.B. Etikette oder die festen Bewegungsabläufe im Formenlauf. Für mich hatte dies den Charme, wieder als Weißgurt und somit als Anfänger dazustehen. Dies habe ich dank des angenehmen Trainingsklimas im Verein nie als Nachteil wahrgenommen.

 

Ralf