13.09.16

E-Jugend 2016/17: Meisterschaft im Visier

“E-Jugend-Meister in der Bezirksoberliga”. Nichts Geringeres vorgenommen haben sich Stefan “Vizzer” Herr und sein  Co-Trainer Alex Molzahn für die höchste Spielklasse in der Saison 2016/17. “Der 2006er Jahrgang ist enorm leistungsstark. Die Spieler sind heiß auf den Titel”, erzählt Stefan Herr. Dass die Spieler ihre Gegner auf die leichte Schulter nehmen, ist indes nicht zu befürchten, hört man im Umfeld der Mannschaft. “Wer sich nicht anstrengt, landet sofort auf der Bank”, schmunzelt ein stolzer Papa am Spielfeldrand. Die Spieler akzeptieren das, denn die Coaching-Philosophie des Münsterer Urgesteins lautet “Hart aber herzlich”. Bei allem Leistungswillen stehen der Spaß und die Lust auf spannende Spiele an erster Stelle. Das Prinzip scheint zu funktionieren, ganze drei E-Jugend-Mannschaften treten in dieser Saison an.
Akribisch haben Stefan und Alex ihre Truppe auf den Saisonstart vorbereitet. Trainingslager, Testspiele und Turniere standen auf dem Programm, um die Kids auf den Punkt fit zu machen. “Die Kids sind soweit, sie wollen, dass es endlich losgeht”, sagt Stefan Herr.
Ungewisser ist der Ausgang der Saison für die E2 in der Bezirksliga A. Die E2 besteht fast komplett aus dem aus der ehemaligen F-Jugend aufgerückten 2007er Jahrgang, verstärkt um ein paar ältere Spieler, und muss jetzt lernen sich gegen größere Gegner durchzusetzen. “In der Qualifikation und in den Testspielen haben die Spieler aber einen enormen Leistungswillen an den Tag gelegt. Auch gegen körperlich deutlich stärkere Mannschaften haben sie gut ausgesehen”, so Herr. Angepeilt wird ein Platz in der ersten Tabellenhälfte. Dass der Plan aufgehen kann, zeigte sich zum Saisonauftakt gegen Sachsenhausen. Die Münsterer konnten die ersten zwei Punkte einfahren – wenn auch am grünen Tisch, da der Gegner nicht mit ausreichend Spielern angetreten war.

Auch die E3 steht der E2 in Sachen Motivation in Nichts nach. Sie tritt in der Bezirksklasse B an und hat es dort immerhin mit Gegnern aus Handballhochburgen wie Breckenheim und Niederhofheim zu tun. “Drei Mannschaften zu betreuen, ist ganz schön intensiv. Meine Familie schimpft ja schon manchmal mit mir”, erzählt Stefan Herr. “Aber dank der vielen fleißigen Eltern,  die mit anpacken, kriegen wir das hin. So erhalten alle Jungs und Mädels viele Spielanteile und haben Spaß am Handball. Und das ist die Hauptsache.”