BOL Wiesbaden/Frankfurt 2018/2019
## 2. Mannschaft - 01 (mit Logo)
oben von links: Jan Niklas Müller, Julian Katzer, Lars Becker, Mario Gonzalez Borja, Fabian Frank, Dennis Engel, Co-Trainer Thomas Mauch
mitte von links: Betreuer Daniel Will, Tobias Bröscher, Julian Jacobi, Dominik Reindl, Felix Biringer, Leon Klickow, Trainer Jochen Wichert
unten von links: Maximilian Bauer, Christopher Frieman, Tim Albat, Marc Sieber, Patrick Seng, Stefan Mollath, Daniel Kunz
Es fehlt: Marcel Ritzinger

Die 2. Mannschaft geht in der Saison 2018/19 in der BOL Wiesbaden/Frankfurt an den Start. Das Team besteht aus einer Mischen von jungen und altgedienten Münsterer Spielern und dient den talentierten Spielern, die gerade aus dem Jugendbereich kommen, als Sprungbrett für das Oberligateam. Trainiert wird die Zweite von Jochen Wichert und Tom Mauch. Mannschaftliche Geschlossenheit und Teamgeist werden in der Mannschaft groß geschrieben und so präsentiert das Team die Münsterer Tugenden Woche für Woche im Bezirk.

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Trainingszeiten:

Montag: 20:30 – 22 Uhr Eichendorffhalle

Donnerstag: 20:30 – 22 Uhr Waldsporthalle

SaisonLigaPlatzierung
2018/19BOL?
2017/18BOL5.
2016/17BOL12.
2015/16BOL2.
2014/15BOL6.
2013/14BOL9.
2012/13LL10.
2011/12LL9.
2010/11LL6.
2009/10LL5.
2008/09BOL1.
2007/08BOL2.

 

 

15.10.2018

Unentschieden beim Tabellenführer

HSG Hochheim/Wicker vs. TSG Münster II   22:22 (13:10)

Während Trainer Jochen Wichert noch zur Selbstfindung auf einer abgelegenen Berghütte weilte, leitete am letzten Wochenende wieder das Duo Thomas Mauch/Daniel Will die Geschicke an der Seitenlinie. Auf dem Plan stand der Klassiker gegen die HSG Hochheim/Wicker, welche bis dahin mit 8:0 Punkten den Platz an der Sonne innehatte.

Durch intensive Trainingseinheiten hatte Daniel Will die Spieler hervorragend auf HoWi eingestellt und so entwickelte sich von Beginn an ein enges Spiel. Nach einer schwachen Phase vor der Pause sah sich das blaue Ballett dann aber auf einmal mit einem 4 Toren Rückstand konfrontiert. Dass die Differenz nicht noch größer wurde, lag neben dem stark spielenden Abwehrchef Maxi Bauer vor allem an einem glänzend haltenden Patrick Seng im Tor. Zum Zuschauen verdammt war somit wieder der ehemals beste Torwart der Liga, Marc Sieber, was seine Stimmung aber nicht trüben konnte. „Ich habe meinen Wobbler (Hybrid Angelköder, 20 cm, 83 Gramm, perfekt für die Hecht-Jagd) wiedergefunden…das Leben ist schön!“, so der in sich ruhende Nieder.

Erst als Mario „el dedo“ Gonzalez Borja sein Comeback feierte – ein schlimmer blauer Fleck hatte ihn außer Gefecht gesetzt – kamen wir wieder heran. Leider verloren wir in dieser Spielphase Abwehrstratege Daniel „Kunze“ Kunz. Nach einem Zusammenprall klaffte ein großer Cut über seinem linken Auge und es ging ab ins Krankenhaus. Später kamen dann die Entwarnung und einige nette Bilder. An dieser Stelle nochmal gute Besserung.

Im Gleichschritt ging es dann weiter und das Spiel gipfelte in einem großen Finale. Durch einige Zeitstrafen standen den 5 Münsterern noch 4 Hochheimer gegenüber. Noch 10 Sekunden waren auf der Uhr und Münster lag mit einem Tor hinten. Was macht man bei der TSG in so einem Moment – ganz klar den Rechtshänder auf Rechtsaußen freispielen. Von dort schraubte sich Alexander „BWL Justus“ Molzahn in die Luft und netzte ein. Eine Sekunde später erklang das Horn und Axi verschwand in einer Traube von Mitspielern.

Bei dem Spielverlauf ist das 22:22 sicher ein gerechtes Ergebnis, auch wenn es sich für uns bestimmt besser anfühlt als für Hochheim. Wir gehen jedenfalls positiv in das nächste Spiel gegen die TSG Eddersheim.

Es grüßt

Die Zwote

08.10.2018

 

„Auswärts“ – Sieg in Münster

TSG Münster 2 vs. TG Eltville 21:17 (12:11)

 

In ungewohnter Umgebung erkämpfte sich die Zwote die Punkte 5 und 6 gegen den Aufsteiger aus Eltville beim 21:17. Die Vorzeichen für das Heimspiel in der Waldsporthalle standen ungünstig. Aufgrund von Sanierungsarbeiten in der Eichendorffhalle – man vermutet, dass die Halle wieder Orange gestrichen wird – und das urlaubsbedingte Fehlen von Cheftrainer Jochen Wichert zeigten sich die Spieler zum Start etwas nervös und lagen schnell nach 10 Minuten mit 1:5 hinten. Die Mannschaft um das Trainergespann Tom Mauch und Daniel Will egalisierte aber diesen Rückstand innerhalb von 7 Minuten und glich durch Stefan Mollath zum 6:6 aus. Den Aufschwung nutzten die Münsterer und konnten sich eine 11:7 Führung erspielen. Leichte technische Fehler und konzentrierte Torwürfe brachten die Gäste bis zur Halbzeit wieder ran. Beim 12:11 wurden die Seiten getauscht.

Den Start in Halbzeit zwei konnten die Jungs aus Münster besser gestalten als in Halbzeit 1 und setzten sich mit 18:13 nach knapp 40 Minuten ab. Zwischen den Pfosten schaffte es Marc Sieber jetzt, mit der ein oder anderen Parade seiner Abwehr die nötige Sicherheit zu geben, sodass man in Halbzeit 2 nur 6 Gegentore kassierte. Zwar konnten die Gäste noch einmal nach knapp 50 Minuten auf 18:15 verkürzen, zum Ausgleich reichte es aber nicht mehr für den Aufsteiger. Die letzten 10 Minuten spielte der Gastgeber gekonnt die Zeit herunter, ohne wirklich noch Torgefahr im Angriff auszustrahlen. Wer kein Tor bekommt bei eigener Führung, brauch auch keins mehr zu werfen.

Am kommenden Samstag, dem 13.10., gastiert die Zwote beim Tabellenzweiten in Wicker. Die Spielgemeinschaft aus Hochheim und Wicker ist mit 3 Siegen optimal in die Runde gestartet. Anpfiff ist in der Goldbornhalle in Wicker um 19 Uhr.

Es grüßt

Die Zwote

 

Es spielten: Marc Sieber und Patrick Seng (Tor), Stefan Mollath (7/1), Marcel Ritzinger (2), Dominik Reindl (4/2), Christopher Frieman, Tobias Bröscher, Maxi Bauer (1), Alex Molzahn (2), Felix Biringer (1), Lars Becker, Leon Klickow (2) und Daniel Kunz (2)

 

 

25.09.2018

Erstes Auswärtsspiel – erste Saisonniederlage

TG Rüsselsheim vs. TSG Münster 2   35:29 (15:11)

 

In der letzten Saison teilte man sich gegen die TG Rüsselsheim in Hin- und Rückspiel die Punkte. Mit dem Heimsieg zum Saisonauftakt reisten die Mannen um Stefan Mollath mit viel Selbstvertrauen nach Rüsselsheim. Die ersten Minuten der Partie konnte man offen gestalten und hielt im Anschluss bis zum 6:5 das Spiel ausgeglichen. Durch unkonzentrierte Abschlüsse und leichte Ballverluste konnte der Gastgeber aus Rüsselsheim innerhalb von 3 Minuten auf 9:5 ausbauen. Diesem Rückstand rennt die Zwote bis zur Halbzeit hinterher und kann diesen auch nicht mehr verkürzen. Beim Stand von 15:11 werden die Seiten getauscht.

Auch nach dem Seitenwechsel ändert sich nicht großartig das Bild auf dem Spielfeld. Tim Albat, der zur Halbzeit für den glücklosen Marc Sieber zwischen die Pfosten kam, zeigte gleich gute Paraden, unter anderem auch einen gehaltenen Siebenmeter. Die vermeintlichen Ballgewinne konnten nicht genutzt werden, da die Abpraller durch den Gastgeber verwandelt wurden und so der Vorsprung nach knapp 50 Minuten auf 31:25 ausgebaut werden konnte. Hier war das Spiel zu Gunsten der Rüsselsheimer entschieden, hier konnte der Rückstand nicht mehr entscheidend verkürzt werden.

Mund abputzen und weiter geht´s nächste Woche mit dem nächsten Heimspiel gegen die HSG Neuenhain/Altenhain, die ebenfalls in den ersten beiden Saisonspielen einen Sieg und eine Niederlage für sich verbuchen konnten. Anpfiff ist um 16:30 in der Eichendorffhalle!

Eure Zwote

 

Es spielten: Marc Sieber und Tim Albat (Tor), Stefan Mollath (9), Marcel Ritzinger, Christopher Frieman, Alex Molzahn (1), Fabian Frank (3), Max Bauer (2), Tobias Bröscher (4), Felix Biringer, Lars Becker (1), Leon Klickow, Daniel Kunz (1) und Mario Gonzalez Borja (8/3)

 

17.09.2018

Die Zwote – Eine Erfolgsgeschichte

Wir reisen zurück in den Juni des Jahres 2018. Es ist einer dieser vielen heißen Sommerabende und während Deutschland vor sich hin trocknet, stehen die Spieler, alle außer Marcel Ritzinger (sein Auto ist verplant) und Dominik Reindl (arbeitet heute länger), auf der Treppe des TSG-Platzes. Vor ihnen das Oval der Schmerzen. Die Luft flimmert über den Tartan, im Hintergrund erklingt aktuelle Popmusik aus dem Spiegelsaal, und bevor die erste Sohle den roten Sand überhaupt berührt hat, ist die erste Wasserflasche schon leer. Ungläubige Blicke – verschreckte Gesichter. Auch wenn die Argumente, warum ein Intervall an diesem Tag nicht sinnvoll und eigentlich eher kontraproduktiv wäre, noch so schlagkräftig sind – sie prallen an Coach Wichert ab. Auf das, was in den darauffolgenden Wochen geschah, möchten wir an dieser Stelle nicht weiter eingehen. Im Intervall vereint formte sich jedenfalls nach und nach das neue Gesicht der Zwoten, und die in der Sommerpause ruinierten Körper wurden auf den Punkt genau ausdefiniert.

Am Vorabend des Auftaktspiels ging es nach Nordenstadt ins SuperFly. In der Trampolinhalle sollten die Spieler noch einmal den Kopf frei bekommen und weiter zusammenwachsen. Doch aus dem unbeschwerten Teamevent wurde schnell ein Fiasko. Als die geschundene Schulter vom goldenen Kind Daniel Will die Turngeräte sah, entschloss sie sich kurzerhand wieder aus der Pfanne zu hüpfen. Krankenhaus – aus die Maus. So kurz vor dem ersten Spiel wurde das Team also erneut des Herzens und Gehirns beraubt. An dieser Stelle nochmal „gute Besserung und Kopf hoch“ an “Big“ Will.

Die Vorzeichen vor dem ersten Spiel 2018/19 gegen das Vereinskonglomerat aus Kronberg/Steinbach/Ziegenbockhausen waren also schlecht. Ohnehin sahen wir gegen unseren Angstgegner in der Vergangenheit immer schlecht aus. Hohe und vor allem abgezockte Spiele – das lag uns noch nie. Diesmal kam es jedoch anders, denn die in den unzähligen Testspielen eingeübte 3-2-1 Deckung stach perfekt. Der auf halb-rechts auflaufende Daniel „el fenomeno“ Kunz ließ schnell an das 90er Finalduell Buchwald-Maradonna erinnern, indem er seinen Gegner schon auf 15 Metern beackerte. Das Quartett der Nachwuchshoffnungen Tobi Bröscher, Leon Klickow, Lars Becker und Mario „el loco“ Gonzalez Borja wusste zu gefallen und fügte sich perfekt in die Mannschaft ein. Der sympathische Feuerwehrmann Patrick Seng brannte im Tor ein kontrolliertes Feuerwerk ab und hielt auf Teufel komm raus. Für Tore zeichnete sich vor allem Stefan Mollath verantwortlich, der mit elf Toren bester Schütze war. Somit sicherte er sich gleichzeitig die 10-Torovic-Medaille, die zuvor über Monate um den Hals des zur 1. Mannschaft abgewanderten Marc „Kutterkönig“ Zelser hing.

Am Ende sicherte sich die Zwote mit einem 27:22 die ersten beiden Punkte der Saison und geht mit Selbstvertrauen in das nächste Spiel gegen Rüsselsheim.

Es grüßt die Zwote.

 

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