Oberliga Hessen 2017/18
20170905_ml_14623
obere Reihe: Sebastian Jacobi, Julian Katzer, Bastian Schwarz, Holger Kruse, Johannes Drieß, Jonas Höllebrand, Julian Schuster
mittlere Reihe: Jens Illner, Bastian Dobhan, Markus Soff, Marius Beier
untere Reihe: Tobias Bröscher, Mario Gonzales-Borja, Moritz Völlger, Dominik Klein, Felix Ikenmeyer, Alex Molzahn, Sebastian Frieman

es fehlen: Benajmin Dautermann, Lars Nickel, Gabriel Monthuley

Die Erste Mannschaft der TSG Münster spielt in der Saison 2017/18 in der Oberliga Hessen. Nach einigen Jahren in 2. und 3. Bundesliga ist dem Verein der Neuanfang und die Rückkehr zu den Münsterer Tugenden mit zahlreichen Eigengewächsen geglückt. Das junge und motivierte Team wird von Jens Illner trainiert.

Platzierungen der letzten Jahre
JahrLigaPlatzierung
2017/18Oberliga?
2016/17Oberliga10.
2015/16Oberliga10.
2014/15Oberliga8.
2013/14Oberliga11.
2012/133. Liga Süd16.
2011/123. Liga Ost12.
2010/112. Liga Süd17.
2009/102. Liga Süd11.
2008/092. Liga Süd6.
2007/082. Liga Süd13.
2006/072. Liga Süd9.
2005/062. Liga Süd15.
2004/05Regionalliga S/W1.

25.04.2018

Endspurt gegen den TV Kirchzell – das letzte Heimspiel der Saison 17/18

Ein letztes Mal in dieser Saison heißen wir Euch recht herzlich in der Eichendorffhalle willkommen, liebe Handballfans und Ihr treuen Anhänger der TSG!

Die letzten Wochen waren keine Leichten für alle Blauweißen und auch die kommenden Tage werden noch einmal nervenaufreibend für alle Beteiligten. Da der TV Gelnhausen in der 3. Liga Ost als hessischer Vertreter momentan auf einem Abstiegsplatz steht, sieht man vor unserer Position in der OL-Tabelle auch den gefürchteten roten Pfeil nach unten. Doch die Hoffnung stirbt zuletzt! In beiden Ligen ist alles sehr nah beieinander und selbst bei lediglich zwei verbleibenden Spieltagen ist es theoretisch noch möglich, dass sich das Blatt komplett wendet. Eine Voraussetzung dafür ist unser Auftritt heute gegen den Tabellendritten TV Kirchzell.

Vergangenes Wochenende haben wir uns beim wohl künftigen Hessenmeister und mit argen Personalsorgen noch achtbar aus der Affäre gezogen und trotz der am Ende deutlichen Niederlage (22:16) einen tollen Kampf über 60 Minuten geliefert. Das reicht am Ende leider nicht gegen den Spitzenreiter. Da fehlt es uns einfach momentan an spielerischer Qualität, aber das Spiel gibt uns dennoch ein gutes Gefühl für den nächsten wichtigen Auftritt zu Hause.

Die Personalsorgen sind auch am heutigen Spieltag noch da: Mit Hölle (Meniskusabriss) und Eryk (Blinddarm-OP) fallen unsere etatmäßigen Linkshalben für den Rest der Saison aus. Doch auch heute sind die Karten wieder neu gemischt – neues Spiel, neues Glück. Mit dem TV Kirchzell kommt eine junge, hungrige Mannschaft nach Kelkheim, die die zweitbeste Abwehr der Liga stellt. Zudem besticht das Team durch Athletik sowie einer spielerischen Leichtigkeit und Unbekümmertheit. Vor allem die letzten beiden Eigenschaften sind Dinge, die uns in den letzten Wochen gefehlt haben und die wir heute wieder in unser Spiel einbauen wollen und müssen!

Um die Klasse noch zu halten muss fortan alles passen. Kampf, Wille, Leidenschaft von uns…. und auch der Handball-Gott muss sich nun zu uns bekennen! Es ist erst zu Ende, wenn der Schiri pfeift.

Ohne eure Unterstützung, liebe Fans und vor allem auch liebe ehrenamtliche Helfer, geht natürlich rein gar nichts hier im Eichendorff. Deshalb wollen wir uns auf diesem Wege auch noch einmal ganz herzlich bei Euch bedanken. Wir hoffen, wir sehen Euch alle im September wieder bei uns in der guten Stube in Münster. Bis dahin noch einmal anfeuern heute und Daumen drücken die Tage!

Wir geben weiterhin Gas!

Es grüßt

Die Erste 

11.04.2018

Das große Zittern geht wieder los – Der Blick in die 3. Liga Ost

Herzlich Willkommen liebe Fans der TSG Münster und alle Handballbegeisterten! Wir freuen uns sehr, dass ihr trotz unserer deftigen Negativserie (6 Niederlagen, 2 Unentschieden) und nach dem ernüchterten Blick auf die Tabelle der Oberliga Hessen, heute wieder in der Halle seid, um uns zu unterstützen.

Der Handballgott strapaziert im Jahr 2018 wieder einmal gehörig unsere Nerven. Es scheint wie verhext zu sein… auch beim letzten Auswärtsspiel in Gensungen/Felsberg blieb uns nach dem Spiel wieder nur ungläubiges Kopfschütteln.

Mitte der zweiten Hälfte erkämpfen wir uns in der Hölle Nord mühselig einen Zwei-Tore-Vorsprung und sind ein paar Minuten später dann schon wieder 3 Tore im Hintertreffen. Wieder verwerfen wir 3 Siebenmeter in einem Spiel (14 Fehlwürfe vom Punkt in den letzten 5 Spielen!) und wieder verlieren wir die Nerven in den Schlusssekunden. Unentschieden, 59:10 min, Auszeit und Ballbesitz. Das kann doch nicht schief gehen, oder? Mit dem Sieg auf der Hand geraten wir ins Zeitspiel und nehmen uns unmittelbar im Anschluss einen unvorbereiteten Wurf aus dem Rückraum. Der Torhüter schmeißt den Ball nur noch blind vor und findet mit Glück seinen Linksaußen, der aus dem Stand aus 9-10 Metern und in der letzten Sekunde flach einschweißt.

Ist das ein Traum? Nein! Das ist einfach nur bitter…

Da in der 3. Liga momentan sogar die Chance besteht, dass sich Gelnhausen und Bruchköbel noch ans rettende Ufer schleifen können, ist es fortan für uns enorm wichtig den Tabellenplatz zu halten. Optimalerweise überholen wir natürlich noch den TV Hüttenberg, was in Angesicht des Restprogramms aber alles andere als leicht wird. Wichtig ist, dass wir den TV Vellmar (bis auf 2 Punkte dran) auf Abstand halten. Wie letztes Jahr bleiben jedoch die nervösen Blicke in die 3. Liga und das Hoffen geht in die nächste Runde…

Heute zu Gast haben wir den Absteiger aus der 3. Bundesliga, die MSG Umstadt/Habitzheim. Das Hinspiel war aus unserer Sicht ebenfalls eine kleine Tragödie, denn 11 Minuten vor Schluss führten wir hier bereits mit 4 Toren und schenken das Spiel dann noch komplett ab! Das soll heute zu Hause nicht passieren. Im Fokus steht vor allem das drittligaerfahrene Duo Teuner/Acic, die früher auch für die SG Wallau aufliefen. Sie strahlen von allen Positionen im Rückraum Gefahr aus und haben außerdem ein gutes Auge für ihre Mitspieler. Mit ihrer offensiven 5:1 Deckung, in Verbindung mit sehr gutem Torhüter, haben sie auch schon die ein oder andere Mannschaft vor große Probleme gestellt.

Wir sind aber heute wieder top-motiviert, wollen noch einmal ein Zeichen zu Hause setzen und werden alles dafür tun! Wir wollen den Sieg, auch um euch noch einmal etwas zurück zu geben, liebe Fans!

Feuert uns an und peitscht uns nach vorne!

Eure Erste

18.03.2018

Sieg aus dem Hinspiel zu Hause untermauern!

Herzlich Willkommen liebe TSG-Fans und Handballbegeisterten, bei uns in der Eichendorffhalle! Wir begrüßen Euch zum nächsten Krimi im Abstiegskampf gegen die TSG Offenbach-Bürgel.

Vergangenes Wochenende konnten wir leider keine Punkte aus Babenhausen mitnehmen, was wohl vor allem am katastrophalen Beginn der Partie lag. Gegen die sehr offensive 3:2:1-Deckung der Gastgeber hatten wir am Anfang keine passende Ant- wort parat und so fanden wir überhaupt nicht ins Spiel hinein. Es fehlte die Tiefe in den Laufwegen sowie die Entschlossenheit in den Aktionen und so schlich sich auch die Verunsicherung wieder relativ früh in unser Spiel ein. Der Rückstand wuchs bis zur 35. Minute noch auf 8 Tore her- an (18:10), eher wir wieder einmal zu spät die Aufholjagd einläuteten. In der 57. Minute waren wir erneut auf ein Tor dran (26:25) und konnten den Spieß im Endspurt leider nicht mehr ganz umdrehen. Die zweite Hälfte war wohl eines Abstiegskampfes wür- dig und darauf lässt sich aufbauen, dennoch bedeutet diese Niederlage natürlich einen weiteren Rückschlag im Rennen um den 10. Platz. Auch weil mit Hüttenberg und Umstadt die direkte Konkurrenz punkten konnte.

Doch wie sagt man so schön: „Ein angeschlagener Boxer ist am gefähr- lichsten.“

Heute haben wir mit der TSG OffenbachBürgel eine Mannschaft zu Gast, die wir im Hinspiel verdient mit 26:30 bezwungen haben, was uns natürlich Mut macht. Heute geht was, liebe TSG-Fans!

Die Mannen aus Bürgel stellen den mit Abstand besten Angriff der Liga, was zum einen an den schnellen und treffsicheren Außenspielern liegt, aber auch an der körperlichen und spielerischen Präsenz im Rückraum. Kehrseite der Medaille ist die Ab- wehr der Gäste, denn lediglich der TSV Vellmar hat mehr Tore in dieser Saison kassiert. Da wir in den letz- ten Spielen, auch gegen gute Gegner, hinten relativ stabil standen und unser Problemchen wohl eher im Angriff liegt, ist das eine Riesenchance für uns heute!

Unterstützt uns von außen nach Kräften und helft uns in den schwierigen Situationen von außen, indem ihr weiter an uns glaubt und uns anfeuert! Es ist noch nicht vorbei und wir werden bis zu letzten Stunde alles geben, um die Liga zu halten!

Auf geht’s TSG! Eure Erste

05.03.2018

Nach Derbyniederlage – den brennenden Baum löschen

An alle lieben Handballexperten und Bundestrainer da draußen: Wie Sie es bereits vor der Saison sicher vorausgesagt und herbeigeschworen haben, sitzen wir nach der Derbyniederlage gegen die HSG VfR Eintracht Wiesbaden nun endlich wieder tief in der *TÜÜÜT*. Glückwunsch für Ihre Prognose. Doch wissen Sie was? Hinten kackt die Ente.

Unser Baum fängt an der Krone schon langsam an zu brennen und möchte liebend gerne gelöscht werden. Branddirektor Illner und unser Oberbrandmeister Frieman möchten damit am liebsten schon zu Hause gegen den Tabellenzweiten und Mitaufstiegsfavoriten HSG Kleenheim anfangen. Dass dafür ein absoluter Sahnetag von uns notwendig ist, erklärt sich von selbst.

Was ist passiert? HSG vs. TSG 29:24

Ein heftiger Fehlstart (10:2 für Wiesbaden) bringt uns mal wieder von Anfang an in die Bredouille. Vor allem unser (aufgrund von Verletzungen) neu formierter Innenblock wirkte in den ersten Minuten durch die schnellen Kreuzungen und kraftvollen Durchbrüche der Gastgeber völlig überfordert. Dabei waren wir von unserem Coach bestens eingestellt in die Partie gegangen und auf die Auslösehandlungen der Wiesbadener vorbereitet. Dass beide etatmäßigen Halblinken auf Wiesbadener Seite ausfallen und dafür der bundesligaerfahrene Luis Garbo (inzwischen Co-Trainer) wieder einmal topmotiviert in die Bresche springt, war natürlich in diesem Ausmaß nicht zu erwarten. Eine Ausrede kann das dennoch nicht sein. Vorne lassen wir anfangs ein Dutzend freie Chancen liegen und lassen uns wieder einmal von der Giftigkeit der Gäste einschüchtern. Doch anders als im Hinspiel bekamen wir durch Kampf, Siegeswillen und eine Umstellung in der Abwehr in der zweiten Halbzeit noch einmal Zugriff auf die Partie – und wie. In der 53. Minute sind wir plötzlich sogar mit 22:23 in Führung und hatten mehrfach die Chance auf zwei Tore wegzuziehen. Doch es kam, wie es kommen musste. Ausgleich, unnötige und überzogene Zweiminutenstrafe (inkl. Disqualifikation), Unsicherheit im Unterzahlspiel, einfache Fehler – Klappe zu, Affe tot. Bitter!

Für uns heißt das mal wieder „Mund abwischen und weitermachen!“

Unser heutiger Gegner:

… hat die tödlichste Flügelzange der Oberliga Hessen. LA Fabian Höpfer (148 Tore – 1. OL-Torschützenliste) und RA David Strassheim (104 Tore – 4.) sind für fast genau die Hälfte aller Tore der HSG Kleenheim verantwortlich und kommen auch vornehmlich über den Gegenstoß zum Erfolg. Die vielen Konter resultieren aus ihrer sehr soliden Abwehrarbeit und dem starken Torhüter-Duo dahinter. Hier ist der erste Schlüssel zum Erfolg versteckt. Unsere Angriffe müssen geduldiger und präziser abgeschlossen werden, um nicht ins offene Messer zu laufen. Im Positionsangriff ist die HSG Kleenheim zwar auch sehr abgezockt, aber doch keine Übermacht. Das lässt sich verteidigen! Hier sind vor allem Köhler und Reusch die gefährlichen Spieler, da sie über einen hohen Handball-IQ verfügen, ihr Team tragen und den jungen Spielern in engen Situationen Sicherheit geben.

Ihr seht – da haben wir einen richtigen Großbrand in Schach zu halten und wir müssen irgendwie verhindern, dass dieser nicht auch noch über unseren kokelnden Baum hinwegfegt. Glaubt an uns und peitscht uns lautstark nach vorne! Ein Sieg würde noch einmal ein Ausrufezeichen darstellen und uns Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben geben. Dafür lohnt es sich zu kämpfen.

Eure Erste

14.02.2018

Mit vollem Kader gegen den Abstieg!

Herzlich willkommen liebe TSG Fans zum Heimspielwochenende und zum nächsten potentiellen „Abstiegskrimi“ in der Oberliga Hessen gegen die HSG Pohlheim.

Vor zwei Wochen bei der HSG Wettenberg (Rang 2) konnten wir nach großem Kampf und zwischenzeitlicher 7-Tore-Führung leider am Ende doch nichts Zählbares mit nach Hause nehmen. Unsere vermehrten, oft unnötigen Fehler in den letzten 35-40 Minuten des Spiels nutzten die routinierten Gastgeber gnadenlos aus und zeigten auch den Zuschauern einmal mehr, warum sie dort oben stehen. Trotz allem wäre hier mehr drin gewesen – ärgerlich! Das Positive, dass wir mitnehmen ist auf jeden Fall, dass wir mit vollem Kader zeitweise sogar die Top-Teams der Liga an die Wand spielen können und auch deshalb vor keinem Gegner Angst haben brauchen. Trotz der furiosen Aufholjagd der Gastgeber konnten wir das Spiel auch bis zum Schluss hin noch offenhalten, nur die Punkte leider nicht eintüten.

Das soll zu Hause gegen die HSG Pohlheim wieder gelingen! Mit euch im Rücken wollen wir die kleine Heimserie, nach zuletzt zwei Siegen, weiterführen und einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen! Das Hinspiel konnte sensationell im Fotofinish und mit einem Tor gewonnen werden, was zusätzlich Mut macht. Auch die Trainingsbeteiligung und -intensität war in den letzten Wochen sehr hoch und gibt uns ein gutes Gefühl für die Partie. Die Stimmung passt sowieso!

Uns erwartet ebenfalls eine junge Mannschaft, die sehr eingespielt ist und den Ball geduldig in den eigenen Reihen zirkulieren lässt, bevor sie den Abschluss sucht. Diesen Spielfluss gilt es zu stören, um so aus einer stabilen Abwehr heraus mit einfachen Kontertoren zu antworten. Auch die sehr zweikampfstarken Halbspieler Rühl und Schleenbecker (beide ehemals TV Hüttenberg) gilt es in den Griff zu kriegen. Die HSG Pohlheim stellt zudem die momentan drittbeste Abwehr der Liga, was wohl auch dem Torwart zu verdanken ist, der sich in dieser Saison zu einem wichtigen Rückhalt entwickelt hat.

Abgesehen von dieser kleinen Analyse schauen wir aber weitestgehend nur auf uns! Wir wollen uns nicht erneut selbst schlagen, wie gegen die HSG Wettenberg im letzten Spiel. Wir schauen nur nach vorne und nicht auf die Anzeigetafel! Wir werden 110% geben und am Ende des Spiels zeigt sich dann, was für uns rausspringt! Setzt sich der Trend aus den letzten Spielen fort, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass uns ein Sieg gelingt! Dafür brauchen wir aber auch euch, liebe Fans…. peitscht uns nach vorne und glaubt an uns!

Auf geht’s TSG!

Eure Erste

06.02.2018

Unnötige Niederlage in Wettenberg

Mit zuletzt zwei Siegen in Folge angereist, wollten die Münsterer Handballer auswärts beim Tabellenzweiten HSG Wettenberg den Schwung mitnehmen und dem klaren Favoriten ein Bein stellen.

Dies gelang in den ersten Minuten überraschend gut. Felix Ikenmeyer deckte auf der eins sehr offensiv und störte so mehrfach erfolgreich den Rückraum der HSG, sodass dieser sehr viele technische Fehler produzierte. Diese Fehler bestrafte die TSG in der Anfangsphase sehr konsequent. So stand es nach 9 Minuten 2:6 für die TSG, was den Coach der Hausherren Axel Spandau zu einer frühen Auszeit zwang. Doch auch nach der Auszeit zeigte sich zunächst das gleiche Bild und Münster konnte bis zur 20. Minute auf 5:12 erhöhen. Danach konnten die Spieler der TSG ihre bis dahin gezeigte Leistung nicht mehr abrufen und machten nun ihrerseits viele unerklärliche technische Fehler. Dazu stand die Abwehr nicht mehr so sicher wie in der Anfangsphase. Nun zeigte sich, dass die Wettenberger zurecht mit nur einem Punkt Rückstand auf Platz 2 stehen. Im Stile einer Spitzenmannschaft legten sie bis zur Pause einen 8:2-Lauf hin und so ging es nur mit einer 1-Toreführung für die Münsterer in die Kabine.

Nach der Pause erhöhte Bastian Schwarz zwar nochmal auf 2 Tore doch in den folgenden Minuten übernahm die HSG dann komplett die Kontrolle über das Spiel und ging zum ersten Mal in der Partie in Führung, die sie bis zum Schlusspfiff nicht mehr abgeben sollten. Die TSG hielt zwar noch nach Kräften dagegen. Besonders Holger Kruse sorgte in dieser Phase dafür, dass die Münsterer nicht abreißen ließen. Bis zur 50. Minute bauten die keineswegs überragenden Wettenberger ihre Führung auf 27:21 aus. Münster kam nochmal auf 2 Tore ran, doch für einen Punktgewinn standen sie sich durch zu viele einfache technische Fehler letztendlich selbst im Weg. So leuchtete am Ende eine vermeidbare 33:29 Niederlage von der Anzeigetafel.

Trotz der sehr ärgerlichen Niederlage gilt es nun den Blick nach vorne zu richten. Nach der Faschingspause wartet mit der HSG Pohlheim ein weiterer Gegner aus dem oberen Tabellensegment. Nach dem verpassten Punktgewinn und Punktgewinnen der direkten Konkurrenten steht die Mannschaft erneut unter dem Druck liefern zu müssen, möchte man im Kampf um den Klassenerhalt nicht abreißen lassen. Wie die Heimspiele gegen Hünfeld und Vellmar aber gezeigt haben, kann die Mannschaft durchaus mit diesen Drucksituationen umgehen. Knüpft man an die ersten 20 Minuten in Wettenberg an, sollte ein doppelter Punktgewinn durchaus möglich sein.

30.01.2018

Überzeugender Auftritt gegen Vellmar!

Obwohl die Gäste durch einen Siebenmetertreffer das erste Tor der Partie erzielte starteten die Münsterer sehr gut in dieses wichtige Spiel. Über ein 2:2 in der 5. Minute konnten sich die Gastgeber innerhalb von 4 Minuten auf 6:2 absetzen. Die Nordhessen hielten nun zwar offensiv wieder dagegen doch in der Abwehr bekamen die Gäste über die gesamte Spielzeit keinen Zugriff auf die Spieler der TSG. So konnte der Vorsprung bis zur Pause auf 16:11 hochgeschraubt werden, womit der TSV noch gut bedient war. Zu bedanken hatten sie sich bei ihrem Schlussmann, der zahlreiche frei Wurfgelegenheiten der TSG vereitelte.

Die in blau spielenden Münsterer kamen, wie bereits in Halbzeit eins konzentriert aus der Kabine. Nach 40 gespielten Minuten hatten die Münsterer in Person von Holger Kruse der Vorsprung auf 8 Tore ausgebaut. Das Spiel war entschieden, was die Gäste nun auch zu realisieren schienen. Münster spielte trotzdem weiter konzentriert und erhöhten den Vorsprung bis zum Schlusspfiff auf 12 Tore. Mit einem 33:21 setzt die TSG ein Ausrufezeichen im Abstiegskampf, da man damit ebenfalls den direkten Vergleich gegen die Nordhessen klar gewonnen hat. Es gilt nun auf den zuletzt gezeigten Leistungen und dem dadurch entstandenen Selbstvertrauen aufzubauen, um weiter zu punkten. Da man sich immer noch auf einem Abstiegsplatz befindet und die Konkurrenz ebenfalls fleißig punktet, darf man sich von den zwei letzten Siegen nicht blenden lassen. Es wird weiterhin ein langer und schwieriger Weg bis zum Saisonziel: Klassenerhalt.

23.01.2018

Ganz wichtiger Arbeitssieg gegen Hünfelder SV!

Erneut standen die Vorzeichen nicht gut vor dem Spiel gegen den Tabellenletzten Hünfeld. Bastian Schwarz, der Toptorjäger der TSG war nach seiner Blinddarmoperation zwischen den Jahren noch nicht wieder einsatzbereit, Moritz Völlger und Kapitän Sebastian Frieman gingen angeschlagen ins Spiel. Lars Nickel konnte ebenfalls noch nicht ins Geschehen eingreifen, da er nach seinem Auslandsaufenthalt noch nicht spielberechtigt ist.

Dafür kehrte Jonas Höllebrand nach langer Verletzungspause ins Münsterer Aufgebot zurück und feierte ein sehr gelungenes Comeback. Das Spiel begann sehr verhalten. Beide Mannschaften hatten Probleme im Angriff gute Abschlüsse herauszuspielen. Den Münsterern wirkten in der Anfangsphase nervös und gehemmt, was sich in vielen technischen Fehlern und schlechten Torabschlüssen widerspiegelte. Lediglich Benjamin Dautermann ließ das komplett kalt. Der Rechtsaussen bestach mit einer 100%igen Trefferquote und erzielte bereits in der ersten Halbzeit 4 seiner 6 Treffer. Sein Partner auf der anderen Seite Felix Ikenmeyer erwischte ebenfalls einen guten Tag und half mit 9/3 Treffern seinen Farben diesen enorm wichtigen Sieg im Abstiegskampf einzutüten.

Die Erleichterung nach dem Schlusspfiff war bei allen spürbar. Die erste Aufgabe hat die Mannschaft von Trainer Jens Illner nun erfolgreich absolviert, doch die nächste wartet schon am kommenden Wochenende. Mit der TSV Vellmar ist erneut ein direkter Konkurrent im Abstiegskampf in der Eichendorffhalle zu Gast, der allerdings stärker als der Hünfelder SV einzuschätzen ist. Die TSG hat aus dem Hinspiel noch eine Rechnung offen, als man sich auswärts teilweise desolat verkaufte. Mit dem Erfolg über Hünfeld im Rücken wird die Illner-Truppe unter der Woche weiter hart arbeiten, um am Samstag zur ungewöhnlichen Anwurfzeit um 17 Uhr einen weiteren Schritt Richtung Nichtabstiegsplätze zu machen. Dann hoffentlich zum ersten Mal in dieser Saison mit dem kompletten Kader und der lautstarken Unterstützungen der Münsterer Fans im Rücken!

17.01.2018

Die nächsten zwei Spiele: Abstiegskampf pur!

Zunächst einmal im Namen der Mannschaft noch ein frohes neues Jahr an alle TSG-Fans und Handballbegeisterten und vielen Dank für die Unterstützung im vergangenen Jahr. Dass ihr heute da seid ist ebenfalls enorm wichtig für uns, denn die nächsten zwei Heimspiele sind richtungsweisend und müssten eigentlich Pflichtsiege sein, um die Klasse zu halten.

Hiermit seid herzlich gegrüßt zum heutigen Kellerduell der Oberliga Hessen. Vorletzter gegen Letzter. TSG Münster (7 Punkte – Platz 13) gegen Hünfelder SV (2 Punkte – Platz 14). Das rettende Ufer des gesicherten Mittelfelds (9 Punkte – Platz 9) ist allerdings für uns etwas näher als für unsere heutigen Gegner. Das Gefährliche: Für den Hünfelder SV ist das heutige Spiel schon so etwas wie „der letzte Strohhalm“ und dementsprechend werden die Nordhessen mit offenem Visier und voller Risikobereitschaft kämpfen. Eins können wir euch bereits versprechen – wir werden voll dagegenhalten!

Aus einer eingespielten Mannschaft mit keinen überragenden Einzelspielern ragen dennoch zwei Akteure bei den Gästen heraus. Felix Kircher (RM – Nr. 34) und Alexander Unglaube (RL – Nr. 23) sind fast für die Hälfte der Hünfelder Tore verantwortlich und verstehen sich beinahe blind im Rückraum. Immer wieder bringen sie die gegnerischen Abwehrreihen mit ihren gefährlichen Kreuzungen und 1:1-Bewegungen ins Schwimmen. Vor allem dieses Duo gilt es heute zu stoppen!

Personell hat sich bei uns in der Winterpause einiges getan. Es gibt auf der einen Seite erfreuliche Dinge zu berichten, wie die Auslandsrückkehr von „Big Fucking German“ und Abwehrass Lars Nickel sowie der etwa 80-prozentigen-Genesung (nach schlimmer Verletzung an der Wurfhand) von Rückraumshooter Jonas Höllebrand. Good to have you back!

Aber auch weniger erfreuliche Dinge, wie die Vertragsauflösung mit Johannes Drieß, der Blinddarmoperation und Virusinfektion von Bastian Schwarz sowie der leichteren Schulterverletzung unseres Kapitäns Sebastian Friemann müssen wir verkraften.

Gerade die drei Letztgenannten werden uns heute an allen Ecken und Enden fehlen. Aber das tut nichts zur Sache! Wir sind trotz allem auch auf diese Situation von unserem Coach bestens vorbereitet worden und haben genügend Qualität in der Mannschaft, um heute hier zu bestehen! Das ist Abstiegskampf pur!

Heute geht es nur über den Kampf, über den Teamgeist und die Motivation! Dabei könnt ihr einen erheblichen Teil dazu beitragen, indem ihr die Halle zu einem Hexenkessel macht.

Wir sind uns 100% sicher, dass wir die Punkte heute mit euch zusammen hierbehalten!

Auf geht`s TSG!

Eure Erste

19.12.2017

Niederlage zum Jahresabschluss in Kirchzell

Die in blau gekleideten Münsterer verschliefen den Start der Partie komplett. Nach acht Minuten leuchtete ein 1:5 aus Münsterer Sicht von der Anzeigetafel, was Trainer Jens Illner zu einer frühen Auszeit zwang, um seine Mannschaft wachzurütteln. Diese Maßnahme zeigt allerdings erst in der 12. Minute beim Stand vom 7:2 durch Holger Kruse erste Wirkung. Die TSG kämpfte sich nun ins Spiel zurück und bot dem Gegner Paroli. So konnten die Münsterer nach 21 Minuten zum ersten Mal auf 2 Tore und mit der Pausensirene durch Felix Ikenmeyer auf 13:14 verkürzen.

Der Start in die zweite Halbzeit verlief fast identisch, wie der zu Spielbeginn. Innerhalb von nur acht Minuten erhöhten die Gastgeber auf 14:20, was Illner erneut zu einer Auszeit zwang. Die Reaktion blieb auch dieses Mal nicht aus. Die TSG kam erneut auf vier Tore heran. Dieser Abstand stieg in der restlichen Spielzeit noch auf fünf Tore an und hatte bis zum Ende des Spiels Bestand. Die Spieler der TSG gaben nicht auf und kämpften bis zum Schluss, konnten den Gastgebern den Sieg allerdings nicht mehr streitig machen. Dies lag vor allem daran, dass die Kelkheimer den Kirchzeller Linkshänder Maximilian Gläser auf Rückraum rechts, der 10 Feldtore erzielt, nie in den Griff bekam. Zudem schaffte es die TSG abgesehen von der zweiten Viertelstunde der ersten Halbzeit nicht ein dauerhaft druckvolles Angriffsspiel aufzuziehen. Kirchzell konterte diese Undiszipliniertheiten im Münsterer Angriff im Stile einer Spitzenmannschaft gnadenlos.

Die Winterpause kommt dem Team von Jens Illner nun sehr gelegen, um aller Hand Verletzung auszukurieren und Kraft für die Rückrunde zu sammeln. Zudem gibt die Rückkehr von Lars Nickel Grund zur Hoffnung. Am 20.01.18 wird die Mission Klassenerhalt mit zwei Heimspielen gegen Hünfeld und Vellmar eingeläutet. Nachdem die TSG auf dem Drittletzten Platz überwintert, dürfte jedem klar sein, dass den ersten zwei Spielen des neuen Jahres eine immense Bedeutung zukommt.

05.12.2017

Nichts ist unmöglich – man erinnere die Vorsaison!

Herzlich willkommen, liebe TSG’ler und Handballfans, zum letzten Heimspieltag im Jahre 2017. Serviert bekommt ihr heute mit dem Match gegen den Bundesliganachwuchs der HSG Wetzlar und momentanen Tabellenzweiten einen echten Kracher. Doch der Titel sagt es schon – wir haben keine Angst vor dieser Begegnung und treten dem vermeintlich stärkeren Gegner mit offenem Visier gegenüber. Denn schon im letzten Jahr, ungefähr um dieselbe Zeit, gelang es uns den damaligen Spitzenreiter mit einer famosen Mannschaftsleistung zu stürzen. Mission: Wiederholung.

Rückblick – MSG Umstadt/Habitzheim vs. TSG 26:23

Nicht so clever stellten wir uns vor zwei Wochen in der Ferne gegen den Drittligaabsteiger MSG Umstadt/Habitzheim an. Das Horrorszenario: 10 Minuten vor Schluss führen wir mit 4 Toren, sind in Überzahl und David Acic, der beste Spieler der MSG, sitzt mit Rot auf der Tribüne. Dieses Spiel mit einigen fahrlässigen Aktionen, Unvermögen und Pech noch aus der Hand zu geben tat richtig weh. Zumal wir 50 Minuten die eindeutig bessere Mannschaft waren und die Punkte im Abstiegskampf enorm wichtig gewesen wären. Doch nun heißt es mal wieder „Abhaken“! Die zwei Trainingswochen nach der Niederlage wurden sehr produktiv und motiviert genutzt, was zeigt, dass wir mittlerweile eine gefestigte Einheit sind.

Ausblick – TSG vs. HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II

Mit der HSG Wetzlar U23 kommt heute eine extrem junge, talentierte Mannschaft in die Eichendorffhalle, die im Aufstiegsrennen dieses Jahr wieder voll dabei und richtig erfolgshungrig ist. Obwohl sie von ihrer Körpergröße durchaus Nachteile haben, stellen sie die mit Abstand beste Abwehr der Liga, was wohl an zwei Faktoren festzumachen ist. Zum einen ist die Abwehr einfach sehr beweglich, leichtfüßig und aggressiv. Sie provozieren Fehler und zwingen gerade die Rückraumschützen immer wieder zu nicht besonders gut vorbereiteten Würfen, da sie den Spielfluss gekonnt stören. Diese Würfe sind dann das Fressen für ihren großen Rückhalt: Till Klimpke. Der Jugend-Nationalspieler, der auch schon fest zum Bundesligakader HSG Wetzlar gehört, hat den Gießener Jungs definitiv schon den einen oder anderen Punkt gerettet. Er strahlt eine enorme Ruhe im Kasten aus und schickt seine flinken Außenspieler geschickt in den Gegenstoß.

Dies gilt es in erster Linie zu verhindern. Im Angriff geduldig spielen, nicht ins offene Messer laufen und dann schauen was geht. Klar ist: Nur mit einer Topleistung über 60 Minuten, auch von der Tribüne, können wir heute die Punkte zu Hause behalten. Lasst uns gemeinsam für eine entspannte Winter- und Weihnachtspause noch einmal alles geben!

Wir wünschen euch bereits jetzt schon ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Vielen Dank für Eure Unterstützung in 2017!

Eure Erste 

28.11.2017

Großer Kampf wird nicht belohnt

Bereits beim Aufwärmen blieb den heimischen Zuschauern nicht verborgen, dass die Gäste aus Nordhessen der heimischen TSG körperlich deutlich überlegen waren.

Besonders im Angriff taten sich die Münsterer in der Anfangsphase dementsprechend schwer. Da die Abwehr ebenfalls einen guten Job machte, leuchtete nach 10 Minuten ein 2:2 von der Anzeigetafel. Bis zur 14 Minute gestaltete sich das Spiel beim 5:5 weiterhin ausgeglichen bis sich die Gastgeber durch einen kleiner Zwischenspurt auf 3 Tore absetzen konnten. Diese konnte bis 3 Minuten vor der Halbzeit gehalten werden, doch dann legten auch die Gensunger nochmal einen Gang zu und glichen mit dem Pausenpfiff zum 11:11 aus.

Zwei Wermutstropfen des ersten Durchgangs waren die Verletzungen von Julian Schuster, der sich den Finger auskugelte, und von Holger Kruse der unglücklich umknickte. Beide konnten nur bis zur Mitte der ersten Halbzeit mitwirken.

Während Julian Schuster nicht mehr eingreifen konnte, biss Holger Kruse in Halbzeit zwei auf die Zähne und zeigte erneut eine sehr starke Leistung.

Es entwickelte sich ab der 31. Minute ein offener Schlagabtausch bei dem sich die Nordhessen in der 50. Spielminute auf zwei Tore absetzen konnten. Jens Illner griff nun zum taktischen Mittel des sechsten Feldspielers, indem er in Unterzahl den in der zweiten Halbzeit glücklosen Dino Spiranec vom Feld nahm, um trotz Zeitstrafe mit sechs Feldspielern agieren zu können. Die Gäste nutzten die Fehler der TSG in dieser Phase gnadenlos aus und erzielten zwei Tore ins verwaiste Münsterer Tor. Doch auch diese Nackenschläge steckten die Blauen gut weg und kamen durch Johannes Driess 4 Minuten vor Schluss erneut zum Ausgleich. Trotz der sehr kämpferischen und guten Leistung der Gastgeber bewahrten die Gäste einen kühlen Kopf im Hexenkessel Eichendorffhalle.

Nach dem Spiel mussten die Spieler und Fans der TSG anerkennend die ebenfalls starke Leistung der Gäste akzeptieren. Jens Illner hofft nun, dass sich die Verletzungen von Schuster und Kruse als nicht allzu zu schwerwiegend herausstellen und sie somit im nächsten Spiel wieder einsatzfähig sind. Die Leistung macht Mut für die kommenden schweren Aufgaben auswärts bei Groß-Umstadt (26.11.), zuhause gegen Dutenhofen (09.12.) und im letzten Spiel des Jahres erneut auswärts in Kirchzell (15.12.).

17.11.2017

Den positiven Trend weiter fortsetzen

Herzlich Willkommen liebe Fans der TSG zum Heimspiel-Tag in der Eichendorffhalle. Nach einem sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr wichtigen Sieg über die TSG Offenbach/Bürgel steht nun mit der ESG Gensungen/Felsberg der nächste schwere Brocken zu Hause für uns bereit.

Mit aktuell 7:9 Punkten haben wir die Chance unser Punktekonto heute auszugleichen sowie eine kleine Serie zu starten, was Motivation genug sein sollte. Trotz allem brauchen wir eure Unterstützung und jede klatschende Hand von der Tribüne. Nur mit bedingungslosem Rückhalt von euch und mit 110% Einsatzwillen von uns ist heute etwas drin!

Rückblick: TSG Offenbach/Bürgel vs. TSG Münster 26:30

Am frühen Sonntagabend gab es diesmal kein gemütliches Footballmatch mit Chips und Bier auf der Couch, denn wir mussten auswärts auf der anderen Seite des Mains bei den bösen Offenbächern ran. Noch etwas verärgert über die Spielzeit legten wir gleich los wie die Feuerwehr und starteten nach 7 Minuten mit einem 4:1. Nach heißem Schlagabtausch konnte man immerhin noch mit einem Tor in Führung in die Halbzeit gehen. Vor allem zwei TSG‘ler stachen in der Anfangsphase sowie über das ganze Spiel hinweg aus einer sehr guten Mannschaftleistung hervor: Dino Spiranec und Julian Schuster. Unser kroatisches Uhrzeitmonster im Tor hielt uns mit spektakulären Paraden stets den Rücken frei, entschärfte unter anderem 3 Siebenmeter und vereitelte gegen Ende der Partie auch noch 2-3 wichtige Chancen unserer Gegner, was mitentscheidend für den Erfolg war. Der eine vereitelt die Dinger, der andere wirft sie – unser Schusti im Rückraum machte klang und heimlich einfach mal 12 Feldtore und erlegte unsere Widersacher gefühlt alleine im Angriff. Hinzu kommt eine sehr solide Leistung im gut funktionierenden TSG-Innenblock – Sahnetag und ein insgesamt verdienter Sieg für uns! So kann es weitergehen…

Ausblick: TSG Münster vs. ESG Gensungen/Felsberg

Mit der ESG Gensungen/Felsberg kommt heute eine Mannschaft auf uns zu, die vor allem in der Physis und Durchsetzungskraft ihre Stärken hat. Mit Christoph Koch haben sie den wohl wuchtigsten Kreisläufer der Liga in ihren Reihen, der auch im Abwehrzentrum ordentlich „aufräumt“. Auch Franco Rossel im linken Rückraum hatte anscheinend besonders viel Protein in der Babymilch und verfügt über eine gewaltige Wurfkraft. Ergänzt mit schnellen Außenspielern und einem cleveren Spielmacher braucht die Mannschaft sich an guten Tagen vor niemanden in der Liga zu verstecken. Personalsorgen gibt es bei unseren Gegnern aktuell nur im rechten Rückraum, wo beide etatmäßigen Halbspieler und Linkshänder fehlen, doch auch hier haben sie im letzten Spiel bereits eine Lösung finden können. Ein harter Brocken, den es zu knacken gilt!

Auch wir Münsterer Buben brauchen in Topform vor niemanden Angst zu haben, schon gar nicht zu Hause und mit euch im Rücken! Lasst die Ränge brennen und hofft, dass das Feuer aufs Spielfeld übergreift. Wir lassen derweil die Sohlen glühen und werden alles geben, um die Punkte in Münster zu behalten!

Eure Erste

14.11.2017

Münster legt in Bürgel nächsten Sieg nach

Nach dem dramatischen Sieg im Heimspiel gegen Babenhausen überquerte das Team von Jens Illner am Sonntagabend den Main um in der Sportfabrik Bürgel der TSG Offenbach/Bürgel 2 Punkte abzuknöpfen. Dass das den Kelkheimern mit 30:26 schlussendlich sehr souverän gelang, lag an einer erneut geschlossenen Mannschaftsleistung der TSG. Hervorzuheben sind Torhüter Dino Spiranec, der etliche freie Würfe und drei Siebenmeter der Gastgeber entschärfen konnte und der mit 12 Feldtoren überragende Julian Schuster.

Münster kam über Jacobi und zweimal Schuster mit 3:0 sehr gut ins Spiel. Diese Führung konnte besonders durch die gute Abwehr mit dem starken Dino Spiranec bis zur 21. Minute verteidigt werden. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Offenbacher gerade zum 7:7 ausgeglichen. Die TSG ließ sich nicht beirren und konterte erneut mit einem 2:0 Lauf, der wiederum von den Gastgebern in der 25. Minute erneut ausgeglichen werden konnte. Es sollte der letzte Ausgleich der Partie sein. Bis zur Pause konnten sich die in weiß spielenden Münsterer auf 14:13 absetzen.

Dieser Halbzeitstand war besonders bemerkenswert, da die Offenbacher Abwehr perfekt auf Münsters Toptorschützen der laufenden Saison Bastian Schwarz eingestellt war und diesen nicht zur Entfaltung kommen ließ. Lediglich das 14:12 kurz vor der Pause wurde von Schwarz per Siebenmeter erzielt.

Der Münsterer Rückraumrechte kam deutlich besser in den zweiten Durchgang und erzielte mit seinem ersten Feldtor das 15:13. Über 19:17, 21:18 und 23:18 erspielte sich die TSG erstmals einen 5-Tore Vorsprung, was den Trainer der Offenbacher TSG zu einer Auszeit in der 42. Spielminute zwang. Doch auch das half an diesem Abend nicht gegen die Münsterer TSG. Zwei schnelle Tore von Offenbach/Bürgel wurden umgehend mit 2 eigenen erwidert. Julian Schuster macht dort weiter, wo er in der ersten Halbzeit aufgehört hatte. Gegen die weiße N. 24 fanden die Gastgeber zu keiner Zeit der Partie ein Mittel. Da, mit Bastian Schwarz in der zweiten Halbzeit auch noch der zweite Shooter der TSG ins Rollen kam, verteidigte Münster die Führung bis in die Schlussminuten. Als die Gastgeber erneut auf 1 Tor zu verkürzen schienen, war TSG Schlussmann Dino Spiranec wieder zur Stelle. Der in der zweiten Hälfte sein starkes Niveau der ersten Halbzeit nicht halten konnte, zeigte 3 blitzsaubere Paraden in der Schlussphase und sicherte seinem Team so die nächsten 2 Punkte im Abstiegskampf.

Am kommenden Samstag kommt mit der ESG Gensungen/Felsberg ein richtiger Brocken in die Eichendorffhalle. Die Nordhessen konnten sich nach 2 Niederlagen zu Saisonbeginn zuletzt stabilisieren und gewannen 4 Spiele in Folge bevor sie am vorletzten Wochenende mit 25:27 in Pohlheim unterlagen. Am vergangenen Wochenende konnten sie sich dafür mit einem beeindruckende 37:26 Sieg über Hüttenberg II rehabilitieren. Die Gensunger Spieler stellen aufgrund ihre beeindruckenden Physis eine stabile Abwehr, die sehr körperlich verteidigt. Im Angriff kommen sie über dynamische Kreuzungen sowie ihren sehr starken Kreisläufer Koch zum Erfolg.

06.11.2017

Wiedergutmachung geglückt!

Die Vorzeichen vor dem Spiel standen mal wieder nicht gut für die TSG. Mit Jonas Höllebrand und Johannes Drieß standen beide etatmäßigen Rückraum linken nicht zur Verfügung. So verblieben nur mit Schuster, Jacobi und Schwarz nur noch drei Rückraumspieler. Mit Fritz Scherer, der erst seit kurzem wieder mit dabei ist, Sebastian Frieman, Moritz Völlger und den beiden Torhütern Marc Kunz und Dominik Klein nahmen lediglich 5 aktive Spieler, davon nur 3 Feldspieler auf der Bank Platz.

Umso höher war die Leistung der verbliebenen Spieler zu bewerten!

Münster startete mit Ikenmeyer und Molzahn, der den Vorzug vor Völlger auf Rechtsaußen bekam, auf den Außen. Alex Molzahn war es auch der für die ersten vier TSG Treffer sorgte. Die Tore 1,2 und 4 erzielte das Münsterer Eigengewächs selbst während er den dritten Treffer per abgefangenem Ball einleitete und uneigennützig im Gegenstoß auf Jacobi ablegt. Der Rest der Mannschaft hatte mit der aggressiven 3-2-1-Abwehr der Gäste immer wieder Probleme den Ball mit Druck durch die eigenen Reihen laufen zu lassen und sich gute Wurfpositionen zu erarbeiten.

In der Abwehr hatte die TSG große Mühe den extrem flinken Babenhausener Mittelmann Simon Brandt in den Griff zu bekommen. Trotzdem konnte man sich immer wieder auf 2 Tore absetzen, die allerdings von den Gästen postwendet wieder egalisiert wurden. So stand es nach einem Treffer des ehemaligen Münsterers Robin Drews zur Halbzeit 11:11.

Nach der Pause kamen die Münsterer besser aus der Kabine und konnten sich in der 40. Spielminute beim 16:13 sogar einen 3-Tore Vorsprung herauswerfen. 10 Minuten vor Schluss kamen die Gäste in einer sehr intensiven und von beiden Mannschaften sehr körperlich geführten Partie dann aber erneut zum 18:18 Ausgleich. Nur zwei Minuten später gingen die Gäste sogar in 19:20 in Führung. Doch die Münsterer gaben nicht auf und behielten in der hitzigen Schlussphase einen kühlen Kopf. Besonders der TSG Rückraum Schuster, Jacobi und Schwarz, die allesamt durchspielen mussten, kam nun mit dynamischen Kreuzungen immer wieder selbst zum Erfolg oder bedienten den erneut starken Holger Kruse am Kreis. Eine Minute führte die TSG durch ein Tor von Kruse mit 23:21. Doch die Gäste holten im Angriff einen Siebenmeter und eine 2-Minuten Zeitstrafe gegen Sebastian Frieman heraus. Der Siebenmeter wurde vom sehr sicheren Lucas Eisenhuth verwandelt. Die TSG musste somit den Rest des Spiels in Unterzahl bestreiten. Die TSG konnte im Angriff kein Tor erzielen und so kamen die Gäste 30 Sekunden vor Schluss zum erneuten Ausgleich. Jens Illner nahm seine letzte Auszeit und trichterte seinen Mannen ein bis zur letzten Sekunde zu warten und dann Holger Kruse ins 1 gegen 1 zu schicken. Seine Schützlinge setzten die Vorgabe um. So gab es nach Ablauf der Spielzeit nochmal einen direkten Freistoß in halbrechter Position. Bastian Schwarz schnappte sich den Ball und versenkte im Abknicken per Heber ins lange Eck zum 24:23 Sieg. Danach gab es kein Halten mehr bei Mannschaft und Zuschauern.

Für ein unrühmliches Ende sorge Gästetrainer Oliver Schulz, der sich zu gleich zwei Tätlichkeiten hinreißen ließ, was für Tumulte sorgen. Letztlich konnte allerdings alles friedlich gelöst werden.

Der nächste Gegner heißt nun am kommenden Sonntag den 12.11.2017 um 18 Uhr TSG Offenbach/Bürgel. Dieses Mal muss die Illner Truppe wieder auswärts in der ESO Sportfabrik Bürgel in Offenbach ran. Die Offenbacher rangieren momentan mit 8:6 auf dem 6. Tabellenplatz.

Das nächste Heimspiel findet am 18.11.2017 zur gewohnten Zeit statt. Gegner wird die ESG Gensungen/Felsberg sein.

01.11.2017

Nervenstarker Aufsteiger mit alten Bekannten zu Gast in Münster

Rückblick: HSG Kleenheim vs. TSG Münster 35:30

Leider hat es für den ganz großen Coup beim Tabellenführer in Kleenheim wieder nicht gereicht. In den ersten 24 Minuten lief bis zum Spielstand von 13:12 noch alles wie am Schnürchen. Doch es gibt in der Oberliga Hessen wohl kaum eine Mannschaft, die kleine Fehler so schnell und so hart bestraft wie die HSG Kleenheim. Drei, vier Unachtsamkeiten und einige Konter später mussten wir mit leicht hängenden Köpfen den Kabinengang mit -7 Toren (19:12) antreten und erst einmal durchschnaufen. Nach einer kleinen Motivationsspritze und einer umgestellten Abwehr kam man angeführt von Sebastian Jacobi und Julian Schuster doch tatsächlich in der 40. Minute noch einmal auf 2 Tore heran (22:20). Auch unser Moritz Völlger auf Rechtsaußen gab nach langer Verletzungspause endlich sein Pflichtspieldebüt im blauen Dress und wusste in seinen ersten Aktionen zu überzeugen. Doch die kurz aufflammende Hoffnung wurde von den Kleenheimern, um den überragenden Linksaußen Fabian Höpfner (15 Tore), direkt im Keim erstickt. 30 überragende Minuten reichen halt leider nicht um einer erfahrenen Kleenheimer Mannschaft den Schneid abzukaufen.

Ausblick: TSG Münster vs. SG Rot-Weiß Babenhausen

Zwei bekannte Gesichter sind heute in den Reihen der Gegner zu finden. Zum einen Gästetrainer Olli Schulz, der bereits das Münsterer Trikot sowie das Trikot der HSG Frankfurt Rhein/Main trug und vor allem als beinharter Abwehrspieler im Deckungszentrum bekannt war. Zum anderen LA/RL Robin Drews, der bis vor 3 Jahren noch ein Blauweißer war, bevor es ihn über Griesheim letztendlich zu den Löwen aus Babenhausen verschlug. Die Aufsteiger aus der Landesliga Süd sind das Überraschungsteam der ersten Spiele und das auch vor allem wegen ihrer Nervenstärke, was durchaus ungewöhnlich für einen Aufsteiger ist. So konnte jeder von den bislang vier Siegen mit einem Tor Unterschied eingetütet werden und auch gegen Drittliga-Absteiger TV Kirchzell sprang ein Unentschieden heraus. Die bislang einzige Saisonniederlage gab es bei der HSG Pohlheim in der Ferne. Wir erwarten also einen Gegner mit einer breiten Brust und viel Selbstvertrauen aus den vergangenen Wochen im Gepäck. Außerdem stellen die Löwen eine kampfstarke offensive Abwehr und verfügen mit Simon Brandt auf der Rückraum-Mitte Position über einen Spieler, der im Angriff mit seiner Explosivität den Unterschied ausmachen kann. Seine Kreise gilt es einzuengen sowie die Moral und das Selbstvertrauen der SG Rot-Weiß Babenhausen zu brechen.

Dafür seid Ihr auch wieder gefragt liebe Fans! Unterstützt uns wieder 60 Minuten lang, damit wir zurück in die Spur kommen. Das Potenzial hierfür haben wir alle mal, wir müssen es nur mit euch gemeinsam auf die Platte bringen!

Willkommen heißen wir übrigens auch unseren neuen kroatischen Torhüter Dino Spiranec, der vom Drittligisten SG Köndringen/Teningen zu uns stieß und in der letzten Partie bereits seine Klasse andeutete. Auch menschlich passt er super in unsere Truppe. Wenn sich die Mannschaft um ihn herum, sowie er selbst im Vergleich zur Woche noch einen Tick steigern ist heute auf jeden Fall etwas Zählbares drin!

Auf geht’s Münster kämpfen und siegen!

Es grüßt

Die Erste

26.10.2017

Tabellenführer zu stark für die TSG

Die als klarer Außenseiter angereisten Münsterer verkauften sich zu Beginn teuer. Die Abwehr stand deutlich besser als zuletzt gegen Wiesbaden. Auch vorne konnte man die Gastgeber immer wieder in Verlegenheit bringen. So gestaltete sich das Spiel bis zur 23. Minute ausgeglichen. Gerade hatte Sebastian Jacobi, der mit 6 Toren ein gutes Spiel machte zum 13:12 Anschluss getroffen. Die restlichen sieben Spielminuten der ersten Halbzeit erinnerte dann allerdings an das Spiel gegen Wiesbaden. Mit viele technischen Fehlern im Angriff lud man die Kleenheimer zu Gegenstößen und leichten Toren ein. Der Tabellenführer nahm dieses Geschenk dankend an und erhöhte bis zur Pause auf 19:12.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit erwischte die TSG erneut einen guten Start und schaffte über einen 4-0 Lauf erneut den Anschluss. In der 40. Minute waren es beim 21:19 durch Moritz Völlger nur noch 2 Tore Rückstand. Der Tabellenführer nahm eine Auszeit und zeigte nun seine Klasse. So wuchs der Rückstand wieder an. In der 55. Spielminute war das Spiel schlussendlich zu Gunsten des Favoriten aus Gießen beim Zwischenstand von 34:26 entschieden. Den Kampfgeist konnte man an diesem Sonntag allerdings keinem der in blau agierenden Münsterer absprechen. So konnte noch etwas Ergebniskosmetik betrieben werden. Am Ende stand ein 35:30 auf der Anzeigetafel.

Die Mannschaft von Jens Illner musste somit ohne Punkte die Heimreise antreten. Die verbesserte Abwehr- und Angriffsleistung, sowie die vielversprechenden Debuts der beiden TSG Neuzugänge Moritz Völlger und Dino Špiranec geben durchaus Hoffnung, dass die TSG Münster in den nächsten Spielen wieder in die Erfolgsspur zurückfindet.

Bereits am kommenden Samstag hat die Mannschaft die nächste Chance die wieder ansteigende Formkurve auch ihrem Heimpublikum zu präsentieren. Dann wird der extrem starke Aufsteiger Rot-Weiß Babenhausen in die Eichendorffhalle kommen. Der Aufsteiger belegt momentan den 3. Tabellenplatz und wird vom ehemaligen Münsterer Oliver Schulz trainiert. Schafft es die Mannschaft den nächsten Schritt zu gehen und die Formkurve weiter ansteigen zu lassen oder folgt der nächste Dämpfer? Wer die Antwort auf diese Frage wissen möchte, sollte am Samstag um 19 Uhr in die Eichendorffhalle kommen!

17.10.2017

Mission: Sieg im Derby gegen die HSG VfR/Eintracht Wiesbaden!

Schön, dass ihr da seid liebe Fans der TSG! Heute ist der Tag endlich gekommen! Münster gegen Wiesbaden, das ist wie Schalke gegen Dortmund oder Frankfurt gegen Offenbach – heute brennt die Hütte und ihr dürft euren Teil lautstark dazu beitragen! Vor zwei Wochen gegen den TV Hüttenberg hat das schon hervorragend funktioniert. Vielen Dank!

Bei einem Sieg könnten wir uns mit 5:5 Punkten fest im Mittelfeld der Tabelle etablieren und anschließend mit freiem Kopf in das sehr schwere Auswärtsspiel bei der HSG Kleenheim gehen. Das muss unsere Mission für heute sein und wir werden auf dem Feld, zusammen mit euch im Rücken, alles dafür geben.

Unsere Erzrivalen aus dem Rheinmaingebiet haben vor allem mit ihrem Top-Torschützen Johannes Schuhmacher und Rückraumtank Patrick Pareigis zwei schwerwiegende Abgänge zu verkraften. Rückkehrer Lorenz Engel schließt diese Lücke im rechten Rückraum mit 24 erzielten Feldtoren in 4 Spielen bisher allerdings sehr gut. Es erwartet uns außerdem eine sehr eingespielte Mannschaft, die (ähnlich wie wir) über das Kollektiv zum Erfolg kommt, stets eine sehr gute kämpferische Einstellung an den Tag legt und nie aufhört Tempo zu gehen. Unterschätzen wollen wir die Jungs auf keinen Fall! Derbys haben ihre eigenen Gesetze!

Mit Hölle (verletzt), Moe (verletzt), Benny (Studium), Lars (Ausland) und Katzer (verletzt) fehlt es uns ebenfalls noch enorm an Qualität, doch alle Verbliebenen sind bislang sehr gut in die Bresche gesprungen und weiter zusammengerückt. An dieser Stelle noch einmal gute Besserung an unsern Jonas Höllebrand, der mit einem offenen Bruch am Daumen aus dem letzten Spiel wohl bis zur Rückrunde ausfällt.

Wenn alles glatt läuft, bekommen wir heute zum Derbyspiel allerdings schon starke Unterstützung zwischen den Pfosten. Doch mehr wird nicht verraten, lasst euch überraschen.

So jetzt aber Schluss mit dem Gesabbel! Lasst uns Taten folgen lassen und gemeinsam die Punkte in Münster behalten.

Aaauf geht’s Münster kämpfen und siieegen!

Liebe Grüße

Eure Erste

10.10.2017

Münster bezahlt Punkt gegen Hüttenberg teuer!

Vor dem Spiel hätte der Münsterer Trainer Jens Illner den Punkt gegen die bis dahin verlustpunktfreie Bundesligareserve aus Hüttenberg sicherlich sofort genommen. Nach dem Spiel war es eher ein verlorener Punkt, führte die TSG doch noch eine Minute vor Schluss mit 27:25. Nachdem die Gäste aus Mittelhessen auf 27:26 verkürzen konnten hatte der bis dahin bereits siebenmal erfolgreiche Torschütze Bastian Schwarz vom Siebenmeterstrich den Sieg für seine Farben in der Hand. Allerdings scheiterte er am im gesamten Spiel sehr stark parierenden Hüttenberg Torhüter und so kamen die Gäste 10 Sekunden vor Schluss noch zum 27:27 Ausgleich, den die Münsterer nicht mehr kontern konnten. Der letzte Wurf fand den Weg ins gegnerische Gehäuse erst kurz nach Ertönen der Schlusssirene.

Die Partie startete zunächst bis zum 4:4 ausgeglichen. Danach setzte sich der Turnverein aus Hüttenberg auf 1-2 Tore ab. Nach 15 Minuten kam es dann zu einem Schockmoment für die Hausherren. Jonas Höllebrand erzielte trotz Foul seines Gegenspielers das 7:8. Danach landete er unglücklich auf der Hand und zog sich zum Entsetzen von Illner eine schwere Daumenverletzung zu. Er wurde umgehend ins Krankenhaus gebracht und wird bis auf weiteres ausfallen. Die Gäste nutzten diese kurze Schockphase der Heimmannschaft zu einer 3-Toreführung, die bis zur Pause von den Kelkheimern wieder auf 13:13 egalisiert werden konnte.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit konnte die TSG in der sehr stimmungsvollen Eichendorffhalle noch eine Schippe drauflegen und zog so auf 2-3 Tore davon. Die Blauen kämpften nun sehr aufopferungsvoll in der Defensive um jeden Ball. Dabei bewegten sie sich für das Gespür der Schiedsrichter zu oft im verbotenen Bereich, was sich in drei 2-Minutenstrafe wiederspiegelte. Trotz der fortlaufenden Unterzahl kamen die Münsterer in der Offensive weiterhin zu ihren Toren. So behaupteten die Spieler der TSG Münster ihren 2-Torevorsprung bis zur letzten Minute. Als Marc Kunz den in der 59. Minute den Torabschluss der Gäste feierten die Münster Fans bereits den Sieg. Doch ein schneller Ballverlust und die Kaltschnäuzigkeit der jungen Gäste machte dem ausgelassenen Jubel einen Strich durch die Rechnung.

Nachdem die erste Enttäuschung verflogen war, überwog der Stolz bei allen Münsterer Beteiligten über die starke Leistung gegen einen sehr starken Gegner. Die TSG Formkurve zeigt nach dem Sieg in Pohlheim und dem Unentschieden gegen Hüttenberg klar nach oben. Es bleibt abzuwarten, wie die Mannschaft den Ausfall von Jonas Höllebrand in den kommenden Spielen kompensieren kann. Die erste Chance dazu haben die Blauen am Freitag den 20.10.2017 um 20:15 Uhr im Derby gegen die HSG VfR/Eintracht Wiesbaden. Mit einer Leistung wie in den letzten beiden Partien und einer ähnlich stimmungsvollen Halle, wie gegen Hüttenberg rückt der erste Heimsieg der neuen Saison in greifbare Nähe.

02.10.2017

Den Aufwärtstrend weiter fortsetzen

Hallo liebe Fans und ihr Handballbegeisterten, willkommen zum ersten von zwei aufeinanderfolgenden Heimspielwochenenden! Gegner ist heute die Nachwuchsmannschaft des Bundesligisten TV Hüttenberg.

Vergangene Woche konnten wir auswärts bei der ambitionierten HSG Pohlheim dank einer überragenden Mannschaftsleistung die ersten Punkte einfahren und konnten den Anschluss an das Tabellenmittelfeld wiederherstellen. Die Einstellung, der Kampfgeist und der Spielwitz haben gestimmt und auch die Torhüterleistung konnte sich sehen lassen. Wir sind nun endlich, so scheint es, auch in der aktuellen Saison angekommen und wollen heute mit euch im Rücken diesen positiven Trend fortsetzen.

Dafür habt ihr an den Armen zwei komisch aussehende, fünfgliedrige Körperfortsätze, die man zusammenhauen kann! Wir bedanken uns für die Unterstützung im Voraus! Lasst uns die Eichendorffhalle wieder zu einer unüberwindbaren Festung machen.

Die jungen, sehr gut ausgebildeten Spieler des TV Hüttenberg II stehen traditionell seit dem Kindergarten bereits in der 3:2:1-Formation und haben diese Deckungsform demnach mehr als verinnerlicht. Dieser offensiv-aggressive und bewegliche Verbund ist schwierig zu knacken und erfordert höchste Konzentration sowie geschickte Übergänge. Die Talente im Rückraum sind sowohl aus der 2. Reihe gefährlich, als auch im 1:1 in Kombination mit dem Kreisläufer, was ihr Spiel unberechenbarer macht. Die Käsestädter sind definitiv keine einfache Aufgabe.

Trotzdem, vor allem nach der Leistung aus der Vorwoche brauchen wir uns vor niemanden zu verstecken. Bevor es am zum heiß umkämpften Derby gegen die HSG VfR/Eintracht Wiesbaden geht, wollen wir unbedingt unser Punktekonto wieder ausgleichen.

Pusht uns nach vorne! Wir zahlen das mit Einsatz zurück.

Es grüßt

Die Erste

24.09.2017

Zu hohe Fehlerquote verhindert Heimsieg gegen Wettenberg

Das Spiel ging gut los für die TSG. Johannes Driess schloss direkt den ersten Angriff erfolgreich zum 1:0 ab. Die Münsterer Abwehr stand sicher und ließ erst in der 7. Spielminute den ersten Gegentreffer zu. Allerdings erwischte auch der Wettenberger Torhüter einen guten Start und konnte gerade in der Anfangsphase viele Bälle der Münsterer abgreifen. Dazu gesellten sich immer wieder einfache technische Fehler im Münsterer Angriffsspiel. Die TSG geriet dadurch bis zur 14. Minute mit 3:7 ins Hintertreffen. Da nun auch die Wettenberger im Abschluss ein ums andere an Dominik Klein und sich selbst scheiterten konnten Felix Ikenmeyer und Julian Schuster auf 7:8 verkürzen. Danach zeigte Neuzugang Jonas Höllebrand welch großes Potenzial in ihm steckt und übernahm Verantwortung. So konnte sich die TSG eine 12:11 Pausenführung erarbeiten.

Nach der Pause taten sich die TSGler im Angriff sehr schwer und immer wieder mischten sich technische Fehler ins Kombinationsspiel ein. Bis zur 40. Minute konnten nur 2 Tore erzielt werden und die Gäste setzten sich auf 13:17 ab. Die Blau-Weißen gaben nicht auf und kämpften unbeirrt weiter. Doch näher als auf einen 2 Tore Rückstand kamen die Münsterer dem Sieg leider nicht mehr. Als Sascha Puhl in der 56. Spielminute für die Gäste auf 23:28 erhöhte, war das Spiel entschieden.

Am kommenden Samstag, den 30.09. geht es um 20 Uhr gegen die HSG Pohlheim, die mit einem 35:27 Sieg gegen Wiesbaden erfolgreich in die Saison gestartet sind. Die Pohlheimer haben zu dieser Saison einen kleinen Umbruch gewagt. Besonders die beiden Rückraumspieler Rühl und Schleenbecker sorgen im Positionsangriff für viel Torgefahr. Dazu kommen die Mittelhessen über eine robuste Abwehr mit einem guten Torhüter sehr gut in den Gegenstoß, woraus sie viele einfache Tore erzielen.

Schaffen es die Münsterer sich auf ihre Tugenden Kampf, Laufbereitschaft und absoluter Siegeswille zu besinnen und diese am kommenden Samstag auf die Platte zu bringen, könnten gegen Pohlheim, wie bereits in der vergangenen Saison, die ersten 2 Punkte der Saison eingefahren werden.

19.09.2017

Die Erste informiert

Herzlich Willkommen im Namen der 1. Mannschaft zur neuen Oberliga-Saison 2017/2018!

Wir freuen uns schon seit Wochen darauf, endlich wieder in der Eichendorffhalle und mit euch im Rücken Vollgas zu geben!

Bei unserem 1. Heimspiel gegen die HSG Wettenberg ist das auch bitter nötig, denn das Auftaktmatch letzte Woche gegen den TSV Vellmar ging aufgrund einer schlechten Abwehrleistung mit 38:34 gehörig in die Hose. Es war zu erwarten, dass nach dem Abgang von Spielmacher Jonas Ulshöfer nicht alles direkt wie am Schnürchen läuft, doch in der Defensive ist dieser Verlust keine Ausrede. Das wollen wir so nicht auf uns sitzen lassen, denn die Mannschaft hat sich für die kommenden Partien, die durchaus richtungsweisend für uns sind, viel vorgenommen.

Der HSG Wettenberg erging es im ersten Saisonspiel gegen den Aufsteiger TV Hüttenberg II ähnlich. Das Spiel ging mit 18:25 verloren und weist wohl umgekehrt zu uns eher auf Probleme in der Wettenberger Offensive hin. Dennoch darf unser erster Heimspielgegner auf keinen Fall unterschätzt werden. Letztes Jahr ließen die Mannen aus dem Gießener Vorort mit einem sehr soliden 5. Platz aufhorchen und konnten sich vor allem auch auf eine sehr robuste Deckung verlassen. Die Mannschaft ist noch dieselbe, wie letztes Jahr, und besteht aus einer guten Mischung zwischen älteren Routiniers und jungen Wilden. Demnach alles andere als eine leichte Aufgabe für unser durchweg junges Team, das mit einem völlig neuen Spielanlage in die Runde geht.

Wichtig ist, dass wir eure Unterstützung, liebe Fans, diese Saison und in diesem Spiel wieder mehr denn je brauchen! Mit euch wollen wir den kleinen Fehltritt letzte Woche vergessen machen und unser Punktekonto direkt zu Hause wieder ausgleichen. Wir brennen drauf und zählen auf euch!

Auf geht’s Münster, kämpfen und siegen!

15.09.2017

Defensive zu schwach für Punktgewinn in Vellmar!

Nachdem man in der Vorbereitung häufig gegen Landesligisten getestet hatte, war das erste Saisonspiel in Nordhessen gegen die TSV Vellmar ein erster Gradmesser für die aktuelle Oberligasaison 2017/18 der TSG Münster.

Dabei wurde augenscheinlich, dass die Abwehr der Münsterer noch starke Probleme hat gegen einen schussgewaltigen Rückraum, wie Vellmar ihn besitzt. In den ersten Minuten konnte die TSG das Torfeuerwerk des TSV durch eigene Treffer egalisieren. Doch nach dem 7:7 in der 8. Spielminute schlichen sich zunehmend technische Fehler und schlechte Torabschlüsse ins Angriffsspiel der Blauen ein. Vellmar ließ nicht nach und die Münsterer Abwehr konnte bis zur Pause nicht mehr zulegen, sodass man mit einem 16:22 Halbzeitrückstand in die Halbzeit ging.

Nach dem Pausentee ging das Scheibenschießen munter weiter, was in einer 9-Toreführung für Vellmar in der 51. Minute gipfelte. Als das Spiel bereits entschieden war, konnte Münster noch Ergebniskosmetik betreiben und bis zum Spielende auf 34:38 verkürzen.

Es wird in den kommenden Wochen viel Arbeit auf Trainer Jens Illner zukommen. Die Abwehrarbeit in Kombination mit den Torhütern wird dabei besonders im Blickpunkt stehen. Offensiv haben die Münsterer gezeigt, dass sie auf jeden Fall mithalten können. Gerade die beiden Rückraumspieler Bastian Schwarz und Johannes Driess fanden immer wieder Lücken im Vellmarer Abwehrverbund.

Am kommenden Sonntag, den 24.09.2017 um 17:30 Uhr wartet mit der HSG Wettenberg, die ihr erstes Spiel gegen den Aufsteiger TV Hüttenberg überraschend deutlich verloren, ein echter Brocken im ersten Heimspiel auf die TSG. Auch die Wettenberger verfügen über einen wurfgewaltigen Rückraum allerdings eine im Vergleich zu Auftaktgegner Vellmar deutlich robusteren Abwehr. Trainer Axel Spandau kann auf eine eingespielte Truppe setzen, die den Münsterern alles abverlangen wird.

Die Handballabteilung der TSG Münster weist noch einmal gesondert darauf hin, dass das erste Heimspiel diesen Sonntag stattfindet! Anwurfzeit ist um 17:30 Uhr in der Eichendorffhalle!

Trotz der ungewöhnlichen Spielansetzung hofft die erste Mannschaft auf ein zahlreiches Erscheinen, um mit der Unterstützung des legendären Münsterer Publikum die ersten Zähler der neuen Saison einzufahren!

11.09.2017

Saisonstart in Vellmar!

Die erste Mannschaft der TSG Münster blickt eine Woche vor dem Saisonstart in Vellmar auf eine turbulente Vorbereitung zurück. Nachdem man letzte Saison bis zum letzten Spieltag der 3. Liga um den Klassenerhalt in der Oberliga Hessen zittern musste, hielten die Glückgefühle über ein weiteres Jahr in Hessens höchster Spielklasse nur kurz an. Grund dafür, war der überraschende Abgang von Spielmacher Jonas Ulshöfer.

Mit Sebastian Jacobi konnte für die zuvor von Ulshöfer bekleidete Position auf Rückraum Mitte allerdings schnell ein Ersatz aus den eigenen Reihen gefunden werden. Jacobi hat die meiste Zeit in der Oberliga bislang auf der linken Außenbahn verbracht. In der Jugend und in der zweiten Mannschaft (damals noch in der Landesliga Mitte) hat er seine spielerischen Fähigkeiten als Spielgestalter aber bereits unter Beweis gestellt.

Mit Jonas Höllebrand hat sich ein junger Spieler mit sehr viel Potential sowohl im Angriff als auch in der Abwehr der ersten Mannschaft angeschlossen. Die abgelaufene Saison spielte er in der A-Jugendbundesliga bei der HSG Hochheim/Wicker ebenfalls unter Trainer Jens Illner. Dort wusste er im Abwehrinnenblock und im Angriff auf Halblinks durchaus auf sich aufmerksam zu machen. Umso stolzer ist die TSG ein großes und durchaus umworbenes Talent für die erste Mannschaft gewinnen zu können. Wenn er von Verletzungen verschont bleibt, werden die Münsterer Fans sehr viel Spaß an ihm haben.

Moritz Völlger ist der zweite externe Neuzugang für die Saison 2017/18. Moritz als Linkshänder auf der rechten Außenbahn zuhause, kann aber auch im rechten Rückraum Akzente setzen. Wer den Münsterer Jugendhandball verfolgt, wird wissen, dass „Mo“ nicht zu ersten Mal das TSG Trikot trägt. Bereits in der Jugend spielte er mit seinen jetzigen Mitspielern Felix Ikenmeyer, Bastian Schwarz und Julian Katzer zusammen. Momentan laboriert er leider noch an einer Verletzung im Sprunggelenk und wird Jens Illner daher in den ersten Spielen voraussichtlich nicht zur Verfügung stehen.

Aus der eigenen Jugend stößt Alex Molzahn zur Mannschaft. Ursprünglich auf der Mitte beheimatet, ist Alex ein sehr vielseitiger Spieler, der ebenfalls auf beiden Außenpositionen eingesetzt werden kann und momentan Moritz Völlger auf Rechtsaußen blendend vertritt.

Zusätzlich stehen mit Mario Gonzalez-Borja, Tobias Bröscher und Tim Albat drei A-Jugendliche im Kader. Letzterer unterstützt Dominik Klein momentan im Tor. Von der Wiesbadener A-Jugendbundesligamannschaft wird der Ex-Münsterer Gabriel Monthuley die Mannschaft per Zweitspielrecht unterstützen.

Ab Ende Oktober wird dann mit Benjamin Dautermann ein weiterer Linkshänder zum Team stoßen, der sich nach der abgelaufenen Saison eine berufliche Auszeit bis Ende Oktober erbeten hatte.

Lars Nickel, ebenfalls von die A-Jugendbundesligamannschaft der HSG Hochheim/Wicker, hat bereits letzte Saison mit einem Zweitspielrecht der ersten Mannschaft beim Erreichen des Klassenerhalts geholfen. Seit Ende August befindet er sich für ein halbes Jahr im Ausland und wird erst Ende Januar 2018 wieder zur Mannschaft stoßen.

Weiterhin auf unbestimmte Zeit fehlen wird das Münsterer Eigengewächs Julian Katzer aus gesundheitlichen Gründen.

Mit Hochdruck arbeiten die Verantwortlichen im Hintergrund daran einen zweiten Torhüter zu verpflichten, der mit Dominik Klein das Gespann für die kommende Saison bilden soll.

Die Vorbereitung verlief trotz einiger Stolpersteine besser als letztes Jahr. So konnten vermehrt Siege gesammelt und so der Zusammenhalt der Truppe und das Selbstvertrauen gestärkt werden.

Das Spiel in Vellmar am 17.09.2017 um 18 Uhr wird die erste Standortbestimmung sein, um das Leistungsvermögen der Münsterer im Vergleich zu den restlichen Teams besser einschätzen zu können. Die Qualität zu einem Auftaktsieg hat die Truppe von Jens Illner allemal. Ob der Kader für eine kraftzehrende Oberligasaison quantitativ breit genug besetzt ist, wird letztlich auch vom Verletzungsglück bzw. –pech abhängen. Schaffen es die TSG Spieler am Sonntag eine stabile Abwehr mit einem guten Dominik Klein dahinter auf die Platte zu bringen, haben die Münsterer gute Chancen zwei Punkte zum Auftakt aus Nordhessen zu entführen.

24.07.2017

Abschluss – Saison 2016 / 2017

Rückblickend bleibt zur letzten Saison wohl nur zu sagen: „Gerade nochmal von der Schippe gesprungen“. Im Herzschlagfinale der Oberliga Hessen, indem bis zum letzten Spieltag die halbe Liga um den Abstieg bangte, belegten wir den 10. und somit letzten Nichtabstiegsplatz. Durch die unglückliche Konstellation der X hessischen Absteiger aus der 3.Liga Ost, bedeutete selbst diese Position zunächst keinen sicheren Klassenverbleib! Dank des Derbysiegs des TV Gelnhausen über die HSG Hanau und deren damit verbundener Klassenerhalt, sicherte auch uns (und euch) ein weiteres Jahr Oberliga-Handball in der Eichendorffhalle der TSG Münster!

Geschuldet dem schwierigen Saisonverlauf mit einer nicht optimalen Vorbereitung, einem Trainerwechsel, Verletzungen und einigen anderen Hindernissen, können wir am Ende stolz darauf sein, die Klasse gehalten zu haben. Mit 23 Punkten auf der Habenseite war dies immerhin der zweithöchste Wert seit dem Abstieg aus der 3.Liga!

Nichtsdestotrotz wissen wir, dass wir auf KEINEN Fall im nächsten Jahr ein vergleichbares Szenario erleben möchten!

1. Vorbereitungsphase – Saison 2017 / 2018

Mit diesem Gedanken im Hinterkopf starteten wir auch in unsere erste Vorbereitungsphase. Für viele Gelenke deutlich zu früh, starteten wir am 30.05. zum ersten Aufgalopp für die neue Saison. Im Juni standen dann in drei Trainingseinheiten pro Woche und einigen Trainingsspielen besonders die Athletik, aber auch schon die Abwehrarbeit im Fokus. Unser Trainer Jens Illner möchte dieses Jahr einen deutlich aktiveren und aggressiveren Abwehrverbund stellen und daraus direkt den schnellen Gegenstoß einleiten. Hier fügten sich unsere Neuzugänge Bachmann (TW), Höllebrand (RL), Molzahn (LA) und Völker (RA) sowie die A-Jugendlichen Bröscher und Gonzalez schon sehr gut ein und empfahlen sich für kommende Aufgaben! Auch der Rest der Mannschaft muss sich vor allem durch den Abgang unseres Spielmachers Ulshöfer neu sortieren und enger zusammenrücken.

Die Siege in den Testspielen gegen HSG Kahl/Kleinostheim, TuS Holzheim, Nieder-Roden II und TV Bodenheim (alle Landesliga) passten hierbei schonmal gut ins Bild. Da wir in allen Spielen, u.a. durch die Schulterverletzung von Felix Ikenmeyer sowie dem ein oder anderen Urlaubenden, nicht vollzählig waren, hoffen wir in der zweiten Vorbereitungsphase noch einmal zulegen zu können. Hier wartet dann auch der ein oder andere höherklassische Gegner und das externe Trainingslager in Rothenburg ob der Tauber. Wir sind sehr optimistisch und werden definitiv dieses Jahr körperlich top-vorbereitet in die neue Runde gehen.

Bis zur zweiten Augustwoche grüßen wir nun aber erst einmal aus dem (verdienten) Sommerurlaub. Dann melden wir uns wieder mit neuen Berichten und News rund um die Mannschaft!

P.S.

Am ersten Augustwochenende werden wieder einige Spieler unserer Mannschaft bei der Deutschen Meisterschaft im Beachhandball um die nationale Krone kämpfen. Als eine der besten 10 Mannschaften des Landes haben sich unsere Jungs wieder sensationell für das Finale in Berlin qualifiziert und gehören zu den Mitfavoriten. Drückt die Daumen!

Eure Erste!